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Club Deals als attraktive Form der Immobilieninvestments

Thomas Oliver Müller (Deutsche Finance) bewirbt Investment Fund 16 – Club Deal Chicago

Freitag, 07 August 2020 18:37
Thomas Oliver Müller ist Vorstandschef der Deutsche Finance Group Thomas Oliver Müller ist Vorstandschef der Deutsche Finance Group Quelle: DF

München – Angesichts der vermögensvernichtenden Nullzinsen stehen renditeträchtige Immobilieninvestments schon seit vielen Jahren hoch im Kurs. Moderne Anlagestrategien setzen dabei immer häufiger und gezielter auf sogenannte Club Deals. Ist ein Investment für einen einzelnen Anleger zu groß, schließt er sich mit anderen Investoren zu einem Club Deal zusammen und kann so gemeinsam ein Einzelobjekt oder ein ganzes Portfolio erwerben.Durch diese Kooperationsform meist mehrerer finanzkräftiger Investoren erhalten Anleger einen erweiterten Marktzugang zu nationalen und internationalen Top-Immobilien. Dieses Partnerschaftsmodell bietet Investoren viele Vorteile. So ist die rechtliche und strukturelle Ausgestaltung von Club Deals äußerst flexibel. Zudem sind diese maßgeschneiderten Investments mit einem hohen Maß an Kontrolle und Einbeziehung in Entscheidungsprozesse verbunden. Die Anlagestrategien sind deshalb so effektiv und zielgenau, weil die Partner weitgehend identische Interessen verfolgen.

Auch Thomas Oliver Müller, seines Zeichens Vorstandschef der Deutsche Finance Group (DF), setzt verstärkt auf diesen Investmentansatz, dessen Vorzüge er so beschreibt: „Bei einem Club Deal kooperieren in der Regel mehrere institutionelle Investoren als Partner, um ein befristetes Projekt gemeinsam erfolgreich zu realisieren. Alle Details werden dabei zwischen den beteiligten Investoren vereinbart und alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Es handelt sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment, bei dem die Investoren aktiv mitwirken.“

Die Deutsche Finance Group mit Hauptsitz in München hat sich auf institutionelle Private Market Investments in den Sparten Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisiert. Die international ausgerichtete Investmentgesellschaft – man unterhält Niederlassungen in Denver, London, Zürich und Luxemburg – verwaltet derzeit eine stolze Vermögenssumme von rund 6,3 Milliarden Euro. Den großen Unternehmenserfolg erklärt man auf Nachfrage so: „Die Asset Management-Teams der Deutsche Finance Group verfügen über ein einzigartiges Netzwerk zu institutionellen Marktteilnehmern in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur und sichern somit den Zugang zu Investitionsstrategien, die dem breiten Markt nicht zur Verfügung stehen. Zu den Kernkompetenzen im Asset Management der Deutsche Finance gehört die Strukturierung von Investments über institutionelle Mandate, Club-Deals und Fondsstrategien.“

Der Münchner Finanzkonzern bietet inzwischen mehrere Club Deals in den USA an. Dazu gehört der „Deutsche Finance Investment Fund 15 – Club Deal Boston“ der Produktklasse Alternativer Investmentfonds (AIF) mit einer Laufzeit von drei Jahren. Die Mindestbeteiligung liegt bei 25.000 US-Dollar und der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss im Basisszenario bei 140 Prozent.

Ein ähnliches Anlageprodukt ist der „Deutsche Finance Investment Fund 16 – Club Deal Chicago“. Aufgelegt wurde dieser Publikums-AIF von der Deutsche Finance Investment GmbH als Kapitalverwaltungsgesellschaft der Unternehmensgruppe. Der Fonds 16 investiert als Co-Investor in eine 45-stöckige Büroimmobilie in der 333 South Wabash Avenue in Chicago. Das Objekt befindet sich auf einem 3.790 m² großen Grundstück und wurde zwischen 1970 und 1972 erbaut. Es verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 112.000 m² sowie eine zweistöckige unterirdische Parkgarage mit 157 Stellplätzen. Momentan finden in der Prestige-Immobilie umfangreiche Renovierungsarbeiten zur weiteren Aufwertung statt. Risikogemischt ist das Anlageobjekt zu 88 Prozent an eine Vielzahl von Mietern vermietet. Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit beträgt etwa 14 Jahre. Das geplante Kommanditkapital beläuft sich auf rund 50 Millionen Euro, und die Mindestanlagesumme beträgt 25.000 US-Dollar. Die Platzierungsphase endet am 31. Dezember 2020, wobei es eine Verlängerungsmöglichkeit bis zum 30. Juni 2021 gibt. Die Grundlaufzeit des Investmentfonds ist bis Ende 2028 befristet. Der erwartete Gesamtmittelrückfluss mit wird 180 Prozent der Kommanditeinlage angegeben. Die Strategie des Investmentfonds sieht vor, sich als Co-Investor an dem Anlageobjekt zu beteiligen und das Co-Investment bis zum Ende der Laufzeit des Fonds zu halten, um daraus dauerhafte Mieterträge zu generieren, die für Ausschüttungen an die Anleger des Investmentfonds verwendet werden. Zum Laufzeitende soll das Anlageobjekt veräußert und der prognostizierte Veräußerungsgewinn an die Anleger des Investmentfonds weitergegeben werden.

Wachsende Unternehmen wie die Deutsche Finance sind hochattraktive Arbeitgeber für Fachleute der unterschiedlichsten Branchen. So konnte für die Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich, die sich um die weltweite Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien des Finanzkonzerns kümmert, ein neuer Geschäftsführer gewonnen werden. Dabei handelt es sich um Holger Höpfner, der in Frankfurt am Main Ökonomie mit Schwerpunkt Ökonometrie studierte und in seiner über 25-jährigen Berufslaufbahn als Broker/Institutional Sales bei namhaften Unternehmen in leitender Position tätig war. Der Neue brennt für seine Aufgabe: „Mit der Koordination des Capital Raising können wir der kontinuierlich steigenden Nachfrage von institutionellen Investoren an Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group gerecht werden.“

Auch für die Neustrukturierung ihrer internationalen Unternehmenskommunikation kann die Deutsche Finance einen wichtigen Neuzugang vermelden. Seit dem 15. Juliverantwortet Mirjam Ludwig als Vorstandsassistenz Corporate Communication an der Seite von Thomas Oliver Müller die externe und interne Kommunikation der Investmentgesellschaft. In dieser Eigenschaft wird sie auch für alle Medienanfragen zuständig sein. Müller äußerte sich sehr erfreut, „dass wir Mirjam Ludwig für die Deutsche Finance Group gewinnen konnten, die mit ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation sowie mit ihrem Fachwissen als Wirtschaftspsychologin die Anforderungen einer erfolgreichen Marken- und Konzernkommunikation versteht und die Corporate Communication auf Konzernebene weiterentwickeln wird“. Das fällt umso leichter, je überzeugender die angebotenen Anlageprodukte sind. Die Finanzvolumina des Münchner Investmenthauses sprechen hier eine klare Sprache.

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