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Michael Thomale analysiert Gründe der Bitcoin-Kursexplosion für Nexus Global

Dienstag, 09 Februar 2021 21:02
Michael Thomale analysiert Gründe der Bitcoin-Kursexplosion für Nexus Global QUELLE: PIXABAY.COM

London – Die inoffizielle Krypto-Leitwährung, der Bitcoin, übersprang zwischenzeitlich die absolute Rekordmarke von 42.000 US-Dollar. Ein Bitcoin entsprach im Handel also dem Wert von fast 42.000 Dollar. Das ließ selbst diejenigen aufhorchen, die um digitales Geld bislang einen großen Bogen gemacht haben und gar nicht so genau wissen, was es damit auf sich hat. Nun, Kryptowährungen wurden aus verschiedenen Gründen als digitale Zahlungsmittel entwickelt. Um die Sicherheit der den Währungen zugrunde liegenden Daten zu gewährleisten, griff man auf die Prinzipien der Kryptographie zurück, der Wissenschaft von der Datenverschlüsselung. Deshalb sind Kryptowährungen ideal, um über das Internet innerhalb von wenigen Minuten transparent und anonym versandt zu werden.

Der Bitcoin – übersetzt „digitale Münze“ – ist mit einem Anteil von rund 70 Prozent die mit Abstand größte und bekannteste Digitalwährung. Seine Marktkapitalisierung soll derzeit mehr als 770 Milliarden Dollar betragen. Die Gesamtheit der digitalen Währungen käme demnach auf insgesamt 1,1 Billionen Dollar. Der Bitcoin wurde im Jahr 2009 erfunden. Der Kryptogeld-Experte Michael Thomale schrieb dazu im Januar dieses Jahres: „Vor nunmehr 12 Jahren, zwischen dem 3. und dem 9. Januar 2009, schuf Satoshi Nakamoto den Genesis-Block der Bitcoin-Blockchain und hob damit die Kryptowährung Bitcoin aus der Taufe.“ Der Bitcoin sei ein Kind seiner Zeit, erschaffen auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise und zweifellos revolutionär. Thomale konstatierte: „Eine Währung, die ohne Banken auskommt, die nicht unter der Kontrolle irgendeiner staatlichen Aufsicht steht. Ein Gegenentwurf zu all dem, das während des Banken-Crashs für Abermilliarden Steuergelder gerettet werden musste, weil sonst das gesamte Finanzwesen zu kollabieren drohte.“

Hinter dem Bitcoin steht die öffentlich einsehbare Blockchain-Technologie. In der Art eines digitalen Logbuchs gewährleistet die „Block-Kette“, dass Daten schnell, transparent und manipulationssicher übermittelt werden. Die Blockchain besteht aus zahllosen Datenblöcken, in denen ständig alle neuen Transaktionen gespeichert werden. Die Blockchain ist eine Art Datenbank, in der alles nachvollzogen werden kann. Digital erzeugt werden die Bitcoins in „Mining-Farmen“ in Ländern mit niedrigen Strompreisen. Die Einnahmen der sogenannten „Miner“ erhöhen sich, wenn der Bitcoin-Kurs steigt. Deshalb konnten sie angesichts der jüngsten Kursexplosion die Champagnerkorken knallen lassen. Der Bitcoin-Preis beruht ausschließlich auf dem natürlichen Wechselspiel von Angebot und Nachfrage. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, klettert der Preis und andersherum. Bei der Wertentwicklung von Kryptowährungen spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Weil die Nachfrage nach Bitcoins in den letzten Monaten das Angebot deutlich überstieg, entwickelte sich der Preis rasant nach oben.

Ein Grund dafür war die Angebotsverknappung durch das sogenannte Bitcoin-Halving im letzten Jahr. Beim „Halving“ wird die Belohnung für die geschürften Blocks halbiert, sodass die Miner 50 Prozent weniger Bitcoins für die Verifizierung ihrer Transaktionen bekommen. Die Bitcoin-Halbierung ist für die Händler ein Schlüsselereignis, weil die Menge der vom Netzwerk erzeugten neuen Bitcoins reduziert wird. Da die Verfügbarkeit limitiert wird, steigen bei höherer Nachfrage die Preise. Mit Blick auf das letztjährige Bitcoin-Halving prophezeite Michael Thomale: „Die Nachfrage nach Kryptowährungen wie Bitcoin steigt stetig an, und Kryptowährungen erfreuen sich vor allem in Krisenzeiten großer Beliebtheit. Das digitale Gold Bitcoin hat seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht, und im Bereich der Blockchain-Technologie tut sich sehr viel.“

Der aus Leipzig stammende Social-Media-Networker ist einer der beiden Köpfe des Londoner Krypto-Dienstleisters Nexus Global und betreibt unabhängig davon einen eigenen Internet-Blog mit „Bockchain-News“. Dort spürt er den Gründen für das atemverschlagende Rekordhoch des Bitcoin nach. Wie andere Marktkenner weiß er nur zu gut, dass immer mehr Banken, Großunternehmen und Börsen die bekannteste Digitalwährung in ihre Geschäfte einbeziehen. Ein Beispiel dafür ist der Vorstoß des Bezahldienstes PayPal, der seinen Kunden die Bezahlung in Kryptowährungen ermöglichen will. Weil neben Privatanlegern immer mehr professionelle Anleger, etwa Vermögensverwalter, den Bitcoin zur Portfolio-Diversifizierung nutzen, ist er schon zu einer eigenen Anlageklasse geworden. Auch die Corona-Lage befeuert seinen Höhenflug, weil die ausufernde Staatsverschuldung die Angst mancher Investoren vor Inflation und einer neuen Euro-Krise nährt. Wegen seiner natürlichen Begrenztheit versprechen sich Anleger vom Bitcoin einen wirksamen Inflationsschutz.

Auch Tesla-Chef Elon Musk hat mit einer Twitter-Debatte den Bitcoin-Hype angefacht, wie Thomale in seinem Blog analysiert. Im letzten Dezember diskutierte der Elektroauto-Pionier öffentlich über die Möglichkeit, das Firmenvermögen von Tesla von Dollar in Bitcoin umzuwandeln. Was seitdem die Fantasie der Miner und Trader beflügelte, wurde Ende der ersten Februarwoche zur Gewissheit: der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla öffnet sich für digitale Währungen! Der innovative Autobauer teilte der US-Börsenaufsicht SEC mit, massiv in die Cyber-Devise investiert zu haben und sie künftig als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Das heißt ganz konkret, dass Tesla schon in naher Zukunft Zahlungen in Bitcoin bei Autokäufen akzeptieren wird. Die Digitalwährung kletterte deshalb am 8. Februar auf einen neuen Höchststand. Die Handelsplattform Bitstamp notierte nach einem Plus von mehr als 15 Prozent zeitweise einen Sensationswert von 44.899 Dollar, womit der bisherige Rekordstand von 42.000 Dollar deutlich übertroffen wurde. Elon Musk ist damit endgültig zum Helden der Krypto-Enthusiasten geworden.

Thomale, der sich mit findigen Unternehmensfinanzierungen via Initial Coin Offering (ICO) einen Namen gemacht hat, registriert auch andernorts ein wachsendes Interesse am Bitcoin. So ist ihm nicht entgangen, dass es in Nigeria, Argentinien, Kolumbien und Chile immer mehr „Google“-Suchanfragen zu der Digitalwährung gibt. „Lange Zeit war es im Mainstream-Bereich ruhig um Bitcoin, nach dem letzten Bullenmarkt in 2017. Durch die neuen All-Time-Highs des Kurses gewinnt Bitcoin gerade wieder mehr Medienaufmerksamkeit, und die Google-Suchanfragen zu ‚Buy Bitcoin‘ schießen in die Höhe“, schreibt der Finanzdienstleister in seinem Blog. „Vor allem in Ländern mit sehr instabilen Währungen, wie zum Beispiel Nigeria, Argentinien, Kolumbien und Chile, befinden sich die Suchanfragen zu Bitcoin aktuell auf einem neuen Höchststand.“

Seine Analyseergebnisse helfen Thomale bei seiner Tätigkeit als CMO der Nexus Global Factoring Ltd., die eine kryptobasierte Affiliate-Plattform betreibt, auf der man als User in unterschiedliche Assets investieren kann. Alle Produkte sind digitalisiert und werden auf Krypto-Basis abgewickelt. Sowohl Investoren als auch Verbraucher können sich im Affiliate-Partnerprogramm anmelden und mit Marketingaktivitäten zusätzliches Geld verdienen.

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