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Arabische Finanzierungsgesellschaft hat sich auf Private Equity spezialisiert

First Investments FZE: Ein starker Partner für Direktinvestments in Dubai?

Mittwoch, 18 September 2019 23:55

VAE – Vom 20. Oktober 2020 bis zum 10. April 2021 findet in Dubai – und damit erstmals in der arabischen Welt – die Weltausstellung Expo statt. Bislang gingen Experten davon aus, dass durch die Großinvestitionen und die erwarteten 25 Millionen Besucher bis zu 270.000 neue Arbeitsplätze in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) entstehen und die regionale Wirtschaft langfristig angekurbelt wird. Inzwischen ist etwas Ernüchterung eingetreten, weil sich nicht alle ambitionierten Großprojekte reibungslos umsetzen lassen. Das gilt insbesondere für den Flughafen Dubai World Central.

Trotzdem gilt die Expo 2020 in Dubai immer noch als großes Anreizprogramm für diverse Investoren. Vor allem Direktinvestitionen im Immobilien- und Energiesektor versprechen Anlegern attraktive Renditen, wie der ortsansässige Finanzdienstleister First Investments FZE betont. Die Finanzierungsgesellschaft verfügt nach eigenem Bekunden über viel Erfahrung im Projekt- und Investmentmanagement sowie bei der Finanzplanung. International bestens vernetzt, ist sie in Asien, Europa, Nordamerika sowie Afrika engagiert und hat unter anderem in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien und der Türkei viele Investmentprojekte umgesetzt. Eine gründliche Finanzierungsberatung, Vermögenssteuerung, Fondsverwaltung und Hilfe bei Fusionen und Firmenübernahmen soll den Anlegern von First Investments FZE Transparenz und Sicherheit geben. Die damit verbundene Diversifizierung des Anlageportfolios scheint nötiger denn je zu sein.

Ausgerechnet ein Jahr vor der Expo unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“ gerät der Entwicklungsmotor für einige ehrgeizige Großprojekte ins Stottern. So ist der Ausbau des Flughafens Dubai World Central, der unweit des Expo-Geländes liegt, vorerst gestoppt worden. Nach einem Bericht der englischsprachigen Tageszeitung „Gulf Times“ hat die örtliche Regierung die Finanzmittel für das rund 32 Milliarden US-Dollar teure Vorhaben auf Eis gelegt. Die Flughafengesellschaft Dubai Airports bestätigte das mit dem Hinweis, dass der „Masterplan derzeit geprüft“ werde. Eigentlich sollte in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit sechs Flugbahnen und einer Kapazität von jährlich 250 Millionen Passagieren der größte Flughafen der Welt entstehen. Eine Riesenflotte aus mehr als 100 Airbus A380 wollte Airline Emirates am neuen Mega-Drehkreuz konzentrieren. Doch nun wurde der Ausbau des Dubai Al Maktoum International Airports gestoppt und die Finanzierung bis auf Weiteres eingefroren, wie auch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Die nationale Airline kann aufgrund des Widerstandes der USA nur schwer neue Flugverbindungen aufbauen. Emirates ist aber stärker als andere Airlines auf neue Marktzugänge angewiesen, weil in den VAE viel zu wenige Menschen leben, um die Groß-Flotte auszulasten. Deshalb überdenkt die Airline inzwischen ihre Expansionsstrategie und hat geplante Airbus-A380-Bestellungen storniert. „Und die Airline bleibt am etablierten Flughafen Dubai International Airport. Schon der ist mit 88 Millionen Passagieren pro Jahr nicht klein“,schrieb Anfang September das „Handelsblatt“. „Ohne Emirates ist Dubai World Central allerdings völlig überdimensioniert. Das hat man auch in Dubai erkannt.“

Außerdem sind die Preise für Hotelübernachtungen eingebrochen, weil vielen Touristen die Lage am Persischen Golf zu unsicher erscheint. Deshalb sind in den VAE die Stimmen lauter geworden, die einen Verzicht auf weitere Hotelbauten verlangen. In Reaktion darauf hat Dubais Emir, Scheich Mohammed bin Rashid Al-Maktoum, jüngst die Einsetzung eines Komitees angekündigt, das die großen Angebotsüberhänge reduzieren soll. „Künftig sollen Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt werden. Dazu sollen sich die quasi staatlichen und die privaten Immobilienentwickler absprechen“, weiß das „Handelsblatt“ zu berichten.

Trotz des Flughafen-Problems und der gesunkenen Touristenzahlen bleibt Dubai ein attraktiver Investmentstandort. Das ist auch dem Umstand geschuldet, dass Anleger wegen der vermögensvernichtenden Niedrigzinsen nach alternativen Investment-Optionen suchen. Die VAE mit dem Finanzzentrum Dubai bieten für Privatanleger und Unternehmer zahlreiche Vorteile. Anlegern ohne genaue Markt-, Politik- und Gesetzeskenntnis fällt es aber schwer, renditeträchtige von renditearmen oder gar unseriösen Investments zu unterscheiden. Deshalb ist ortsfremden Direktinvestoren unbedingt zu empfehlen, sich einen versierten Partner für das Investmentmanagement zu suchen.

Hier kommt die Finanzierungsgesellschaft First Investments FZE in den Blick, die ihr Beratungsspektrum so definiert: „Wir sind spezialisiert auf Anlagelösungen für Unternehmen und institutionelle Kunden. Die von uns erbrachten Dienstleistungen umfassen Finanzplanung, Unternehmensfinanzierung, Investition und Projektmanagement. Unser Hauptziel ist die finanzielle Unterstützung außergewöhnlicher Unternehmen durch unser Know-how in Bezug auf Private Equity, stille Beteiligungen und Risikokapital.“Obwohl das Investmenthaus kontinentübergreifend tätig ist, laufen alle Fäden in den VAE zusammen, wo man mit Ras Al Khaimah, Dubai und Schardscha drei Kompetenz-Standorte hat. Von hier aus pflegt man sein Netzwerk aus Staatsfonds, Pensionsfonds, Banken, Versicherungen, Universitätsstiftungen und Privatinvestoren, die ihre Investment-Aktivitäten auf die Bereiche Technologie, Energie, Immobilien und Fertigung fokussieren. Konkretisierend heißt es: „Wir haben strategische Partnerschaften mit vielen führenden Finanzinstituten, die über verschiedene Regionen verteilt sind. Sollte Bedarf bestehen, können wir mithilfe unserer Partnerschaft mit Versicherungsunternehmen, Investoren, Family Offices, Geschäftsbanken, europäischen Leasingunternehmen und Vermögensverwaltern diverse Refinanzierungslösungen anbieten.“

Im April wurde bekannt, dass die Investmentgesellschaft rund 1.500 Refinanzierer an der Hand hat und mehr als 300 aktive Kunden betreut. Damit konnten die Finanzierungsprofis laut eigenen Angaben fast 100 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über vier Milliarden US-Dollar realisieren. Angesichts der unübersichtlicher werdenden Lage am Golf dürfte die Zahl von Investoren noch zunehmen, die auf die Expertise von First Investments FZE setzen.

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