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Neues Immobilienprojekt im 5. Wiener Bezirk

Exporo AG: Simon Brunke und Dr. Björn Maronde wollen die Expansion nach Österreich

Mittwoch, 15 August 2018 21:33
Auch für Wien haben sich Dr. Björn Maronde und Simon Brunke große Ziele für Exporo gesetzt Auch für Wien haben sich Dr. Björn Maronde und Simon Brunke große Ziele für Exporo gesetzt Quelle: HESSEN DEPESCHE

Hamburg / Wien – Der Hamburger Immobilienfinanzierer Exporo AG um die Kaufleute Dr. Björn Maronde und Simon Brunke weitet seine Geschäftstätigkeit nach Österreich aus. Wie das bislang nur in der Bundesrepublik Deutschland aktive Unternehmen um Simon Brunke und Dr. Björn Maronde mitteilte, wird interessierten Anlegern nun erstmals ein Investmentprojekt in Wien angeboten, dessen Gesamtinvestitionskosten sich auf 11.660.000 Euro belaufen. Die Kunden der Exporo AG finanzieren hiervon gut ein Zehntel, nämlich 1.690.000 Euro, mit einer festen, endfälligen Verzinsung von 5,5 Prozent pro Jahr und einer Mindestlaufzeit von etwa 16 Monaten. Einsteigen kann man bereits mit einem Betrag ab 500 Euro.

Bei dem Immobilieninvestment in der österreichischen Bundeshauptstadt handelt es sich um das Projekt „Wohnen im 5. Bezirk“ im Stadtteil Margareten. Der Bezirk ist geprägt durch zahlreiche Grünflächen wie Parks und Ruheoasen und verfügt Marktkennern zufolge über ein hohes Entwicklungs- und Preissteigerungspotenzial. Die renditeträchtige Immobilie – ein großes Gebäude mit mehreren Wohneinheiten – ist gut an den ÖPNV und den Verkehrsknotenpunkt Matzleinsdorferplatz angebunden. Bis zum Wiener Hauptbahnhof sind es gerade einmal zehn Minuten.

Kooperationspartner vor Ort ist die NADO Vermögensverwaltung GmbH, die die umfangreiche Sanierung von Wohneinheiten eines bestehenden Wohngebäudes sowie den Ausbau der Dachgeschosse in der Siebenbrunnengasse 48 plant. Bis Mai 2019 sollen dort 47 Wohneinheiten zwischen 31 und 123 Quadratmetern auf insgesamt 2.620 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Das Grundstück ist nach Angaben des Wiener Vermögensverwalters mit einem Gebäude aus der Zeit um 1900 bebaut, das im Zuge des Projekts revitalisiert werden soll. Der Ankauf des Grundstücks ist bereits erfolgt, mit der Sanierung wurde begonnen. Die Wohneinheiten sollen nach Abschluss der Umbauarbeiten zu einem durchschnittlichen Preis von 4.263 Euro pro Quadratmeter einzeln veräußertwerden. Zwei Einheiten sind der Exporo AG zufolge schon verkauft, sieben weitere wurden reserviert.

Um der Österreich-Orientierung Nachdruck zu verleihen, hat Exporo bereits ein weiteres Projekt mit einem Partner aus der Alpenrepublik geplant: Gemeinsam mit der in Wien ansässigen Vestwerk Property Partners GmbH wollen die Hamburger ihr Portfolio „Marlene II“ erweitern. Hierbei wird in Wohn- und Geschäftshäuser in guten und mittleren Wohnlagen, vornehmlich in Städten Nordrhein-Westfalens investiert.

Abgeschlossen ist bereits das Milestone-Projekt in Kooperation mit der international tätigen value oneholding AG aus Wien. Milestone ist die führende Premium-Student-Living-Marke in Österreich. Realisiert wurde ein Ensemble aus einem denkmalgeschützten Altbau mit 65 geplanten Wohneinheiten und einem Neubau mit 219 Einzelapartments in Aachen. Das Objekt wird vorwiegend an Kapitalanleger verkauft und soll ab Herbst 2019 an Studenten und Nachwuchsakademiker der nahegelegenen RWTH und der Uniklinik vermietet werden.

Die Exporo AG wurde 2014 von Simon Brunke, Dr. Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen gegründet und ist bereits mehrfach als innovatives FinTech-Unternehmen ausgezeichnet worden. Das Besondere an dem Exporo-Investmentmodell: Inspiriert vom sogenannten Crowdfunding, also der Akquise von Spenden via Internet, hat der Hamburger Immobilienfinanzierer das sogenannte Crowdinvesting entwickelt, bei dem sich Investoren zusammentun, um Zutritt zu einem hart umkämpften Markt zu sichern.

Seit Gründung des Unternehmens wurden über die digitale Plattform exporo.de 117 Immobilienprojekte aus nahezu allen Assetklassen mitfinanziert. Nach Angaben des Unternehmens vermittelte man so 195 Millionen Euro Kapital. Bereits über 53 Millionen Euro sollen bisher an die mehr als 14.000 Anleger zurückgeflossen sein. Seit Dezember 2017 verfügt die Exporo AG über eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilte Lizenz nach § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) – und kann seitdem über die Exporo Investment GmbH Immobilien in Wertpapierform vermitteln.

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