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Produktkategorien „Exporo Bestand“ und „Exporo Finanzierung“

Exporo AG: Simon Brunke bietet gebührenfreie Immobilieninvestments mit attraktiver Verzinsung

Donnerstag, 10 Dezember 2020 00:27
Simon Brunke ist Vorstandssprecher der Hamburger Exporo AG Simon Brunke ist Vorstandssprecher der Hamburger Exporo AG Quelle: Exporo AG

Hamburg – Endlich wieder ordentliche Zinsen für das Ersparte zu bekommen, ist der große Wunsch der allermeisten Deutschen. Das ergab eine Online-Umfrage der Exporo AG zum Thema „Was wünschen Sie sich 2020 für Ihre Geldanlage“, für die zu Jahresbeginn 1.000 Bundesbürger befragt wurden. Demnach wünschten sich 89,5 Prozent der Teilnehmer eine jährliche Verzinsung von mindestens zwei Prozent für ihre Ersparnisse. Knapp drei Viertel legten auch großen Wert auf die Sicherheit einer Geldanlage. 76,8 Prozent der Befragten nannten Immobilieninvestments eine sichere Geldanlage und erklärten sie zu einer guten Alternative zum zinslosen Sparbuch. Nur 26 Prozent hielten Investitionen in Immobilien für keine so gute Idee – sie glaubten möglicherweise, dass ihr Geld bei „Betongold“-Investitionen langfristig gebunden ist. Die Crowdinvesting-Profis der Hamburger Exporo AG sind vor sechs Jahren genau deshalb angetreten, um den Anlageprozess deutlich zu flexibilisieren und die Assetklasse Immobilien zu demokratisieren. Ihr erklärtes Ziel war es, auch Kleinanlegern ohne große Markterfahrung einen Einstieg in lukrative Immobilieninvestments zu ermöglichen.

Beim Immobilien-Crowdinvesting können sich die Anleger unkompliziert und gebührenfrei für ein konkretes Investitionsobjekt mit einer attraktiven Verzinsung entscheiden. Auf dem 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründeten Online-Marktplatz finden sie ein vielfältiges Angebot an Bestandsimmobilien und Bauprojekten, in die denkbar einfach per Mausklick investiert werden kann. Bei Exporo sind nur drei Schritte für ein eigenes Immobilienportfolio nötig: Auf der gleichnamigen Plattform klickt man einfach auf „Registrieren“, um kostenfrei und unverbindlich ein Profil zu erstellen, wählt dann das passende Investment aus und beginnt mit dem Aufbau eines optimal diversifizierten Portfolios.

Anleger können zwischen den beiden Produktkategorien „Exporo Bestand“ und „Exporo Finanzierung“ wählen. Beim ersten Investmentmodell profitieren die Anleger schon ab einem Euro von den Vorzügen des Immobilieneigentums und erleben, wie aus einem bislang unflexiblen Wert eine handelbare Geldanlage wird, mit der sie dauerhaft Vermögen aufbauen können. Die angebotenen Bestandsimmobilien werden jeweils zur Hälfte durch die Exporo-Anleger und ein Bank-Darlehen finanziert. Simon Brunke, Mitgründer und CEO von Exporo, betont die Vorteile für die Investoren: „Sie haben keinen Aufwand, müssen sich nicht um die Weiterentwicklung, Vermietung und Instandhaltung kümmern und sind grundsätzlich nicht an die Immobilie gebunden, denn sie können flexibel ihre Anteile auf dem Exporo-Handelsplatz wieder veräußern.“ Mit „Exporo Bestand“ hätten die Anleger gleich einen doppelten Nutzen von einer bestehenden Immobilie: „Wie ein Eigentümer erhalten sie regelmäßige Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und sind am Wertzuwachs der Immobilie beteiligt.“ Beim Modell „Exporo Finanzierung“ profitieren die Investoren ab 500 Euro Mindestanlage von den Vorteilen der Immobilienprojektentwicklung. Zur Realisierung ihrer Projekte benötigen Immobilienentwickler kurzfristig viel Kapital, das sie wegen gestiegener Regulierungen aber nur teilweise von den Banken erhalten. Hier setzt „Exporo Finanzierung“ an: Im Crowdinvesting-Sinne schließen sich Anleger über die Plattform zusammen, um gemeinsam Immobilienprojekte zu finanzieren und aus den Projekterlösen sehr ordentliche Renditen zu erzielen.Meist geht es um die Sanierung von Gewerbeobjekten und die Errichtung neuer Wohngebäude.

Um die Seriosität und Sicherheit der angebotenen Investments zu garantieren, beschäftigt Exporo ein großes Team von erfahrenen Immobilienexperten. Die Due-Diligence-Mannschaft entscheidet nach einem bewährten Prüfverfahren, ob ein Projekt den Anlegern überhaupt vorgestellt wird oder nicht. Dabei werden alle verfügbaren Unterlagen der Immobilienprojekte und Bestandsimmobilien ausgewertet, um Wirtschaftlichkeit, Finanzierungsplanung und Marktumfeld professionell einschätzen zu können. Die Exporo AG konkretisiert: „Geschulte Mitarbeiter im Real-Estate-Bereich kontrollieren und bewerten jedes Projekt anhand von vorliegenden Rahmen-, Markt- und Investmentdaten. Im mehrstufigen Prüfungsprozess werden branchenübliche Immobilien- und projektträger-spezifische Kennzahlen und Unterlagen der fachlichen Prüfung im Vier-Augen-Prinzip unterzogen und für die Anleger detailliert aufbereitet.“ Im Ergebnis werden längst nicht alle Projekte, die Exporo angedient werden, über die Plattform auch angeboten. Der aufwendige Prüfungsprozess führt sogar zur Ablehnung von etwa 90 Prozent der Finanzierungsanfragen.

Die Erfolgsbilanz der mehr als 200 Exporo-Mitarbeiter spricht für sich: Bislang konnten insgesamt 363 Immobilienprojekte realisiert und dafür von über 28.000 Investoren knapp 685 Millionen Euro eingeworben werden. Die effektive Jahresverzinsung soll dabei 5,78 Prozent betragen. Diese Kalkulation des effektiven Zinssatzes basiert auf historischen Werten unter der Annahme, dass das gesamte Kapital schon am ersten Tag des Fundings verzinst wird. „Betrachtet wird das gewichtete Mittel nach vermitteltem Kapital der zurückgeführten Projekte aus Exporo Finanzierung, Exporo Private Placements und Exporo Bestand“, heißt es unternehmensseitig.

Für den norddeutschen Immobilienfinanzierer hat es erklärtermaßen oberste Priorität, dass die Anleger ihr investiertes Kapital fristgemäß zurückbekommen. Nur in wenigen Fallen ist es zu verspäteten Rückzahlungen des gut verzinsten Investitionskapitals gekommen. Dabei sind Verzögerungen im Projektablauf gar nicht selten. Bei der Erweiterung eines Bauvorhabens ist es keinesfalls ungewöhnlich, dass es zu Anschlussfinanzierungen kommt. Erfolgt eine solche Zusatzfinanzierung über die Exporo-Plattform, durchläuft sie denselben aufwendigen Prozess inklusive Projektprüfung wie eine Erstfinanzierung. Natürlich verzögert auch die Corona-Krise deutschlandweit Bauprojekte. So gaben jüngst 75 Prozent der durch den Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) befragten Immobilienentwickler an, dass die Pandemie ihren Geschäftsbetrieb in erheblichem Maße beeinträchtigt. Sollte es deshalb auch bei dem einen oder anderen Exporo-vermittelten Immobilieninvestment zu Bauverzögerungen kommen, werden die Anleger über ihr Kundenprofil über die Entwicklungen der jeweiligen Projekte informiert. Außerdem sind die zuständigen Kundenbetreuer jederzeit ansprechbar.

Häufiger als verspätete Rückzahlungen an die Anleger sind offenbar vorfristige Rücküberweisungen der Gelder. So berichtete der Marktführer für digitale Immobilieninvestments im September dieses Jahres, dass die beiden Finanzierungsprojekte Portfolio NRW I und NRW II deutlich vor dem avisierten Enddatum vollverzinst und sogar mit höheren effektiven Renditen an die Anleger zurückgeführt wurden. 2018 und 2019 beteiligten sich an den Finanzierungsrunden für den Bochumer Immobilienentwickler BAWOAG 899 Privatanleger mit einem Gesamtvolumen von ca. zwei Millionen Euro. Im Rahmen der beiden Investments wurden in Nordrhein-Westfalen 13 Bestandsimmobilien angekauft, um in die Leerstandsbeseitigung und Instandhaltung zu investieren und die aufgewerteten Objekte anschließend zu veräußern. Den Anlegern wurden zu Beginn jeweils 5,5 Prozent pro Jahr und Laufzeiten von bis zu 36 Monaten zugesagt. Im September 2020 teilte die Exporo AG mit, dass die Projekte früher als erwartet realisiert werden konnten. Das Portfolio NRW I wurde sechs Monate früher mit einer effektiven Rendite von 6,5 Prozent p.a. und NRW II sogar 16 Monate früher mit einer effektiven Rendite von 11,6 Prozent p.a. abgeschlossen. Exporo-Vorstandschef Simon Brunke sprach von einer „extrem positiven Nachricht für unsere Anleger“.

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