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Plattform vermittelt gut verzinste Anteile an Immobilienprojekten

Exporo AG: Marketing-Vorstand Dr. Björn Maronde setzt auf die Vorteile digitaler Immobilieninvestments

Freitag, 15 Mai 2020 19:19
Dr. Björn Maronde ist Marketing-Vorstand der Exporo AG Dr. Björn Maronde ist Marketing-Vorstand der Exporo AG Quelle: Exporo AG

Hamburg – Wer damit gerechnet hat, dass die Corona-Krise auch dem Immobilienmarkt schwer zusetzt und Immobilieninvestments unattraktiver macht, sieht sich bislang getäuscht. Immer mehr Branchennachrichten belegen eine erstaunliche Marktstabilität trotz schwieriger volkswirtschaftlicher Gesamtbedingungen.

So geht aus Daten der Transaktionsplattform Europace hervor, dass die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im April 2020 weiter gestiegen sind. Die Marktforscher des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) sagen für das zweite Quartal dieses Jahres zwar ein sinkendes Transaktionsvolumen auf dem Wohnungsmarkt voraus, aber kaum Dämpfer bei den Mietwohnungspreisen. Nach Einschätzung des Baukreditvermittlers Dr. Klein werden die Kreditzinsen noch über viele Jahre auf niedrigem Niveau verharren und damit den Immobilienerwerb befeuern. In Hessen sind die Angebotspreise für Miet- und Eigentumswohnungen trotz der Corona-Krise stabil geblieben, wie der Maklerverband IVD nun feststellte. Das Analyseinstitut F+B hat im Verlauf des Lockdowns seit dem 15. März bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen eine „frappierende Konstanz“ beobachtet. Das Volumen der Wohninserate steige sogar. In den ersten drei Monaten 2020 stieg der Immobilienpreisindex des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) trotz der Corona-Turbulenzen um 6,3 Prozent auf einen neuen Rekordwert. Die Pandemie macht Pflegeimmobilien in den Augen vieler Investoren noch interessanter als sowieso schon. Dafür sorge die Unabhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen, meinte Nico Grimm von Vivum Services, nachdem er sich mit 20 Branchenkennern über die Corona-Folgen für den Markt an Seniorenimmobilien ausgetauscht hat.

Das alles lässt den Großteil der Deutschen zu der Einschätzung kommen, dass Immobilien trotz oder gerade wegen der Corona-Unsicherheiten mit einer hohen Wertstabilität punkten. Das geht aus einer Online-Umfrage des Hamburger Crowdinvesting-Anbieters Exporo zum Thema „Auswirkungen von Corona auf die Geldanlage“ hervor, für die aktuell fast 1.000 Bundesbürger befragt wurden. Acht von zehn der Befragten gaben an, Immobilien für sehr wertstabil und in Krisenzeiten für eine gute Anlageform zu halten. 55,7 Prozent sehen auch digitale Immobilieninvestments als interessante Anlagemöglichkeit, sofern man schon mit geringen Beträgen einsteigen kann.

Genau darauf fußt das Geschäftsmodell der in der Hamburger HafenCity ansässigen Exporo AG. 2014 schufen Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke die gleichnamige Crowdinvesting-Plattform, um die Finanzierung besonderer Immobilienprojekte zu erleichtern und neue Anlageoptionen zu offerieren. Rund 200 Mitarbeiter ermöglichen es Privatpersonen, mit wirklich geringen Beträgen Anteile an renditestarken Immobilienprojekten zu erwerben und sich ohne nennenswerte Einstiegshürden ein individuelles Immobilienportfolio aufzubauen. Der Online-Marktplatz vermittelt Kapital direkt zwischen Privatanlegern und Immobilienunternehmen und garantiert ein denkbar einfaches, transparentes und gebührenfreies Investment-Verfahren. Überdies bieten die Finanzdienstleister professionellen Anlegern Möglichkeiten für sogenannte Co-Investments und Private-Placements.

Dr. Björn Maronde, seines Zeichens Exporo-Vorstand für Vertrieb, Marketing und IT, erklärt den Reiz digitaler Immobilieninvestments so: „Nicht zu Unrecht werden Immobilien auch als ‚Betongold‘ bezeichnet. Wer in Immobilien investiert, sichert sich gleich mehrere Vorteile: regelmäßiges Einkommen durch Mieteinnahmen, langfristige Wertsteigerung der Objekte sowie einen eingebauten Inflationsschutz. Wer eigene Immobilien erwerben und bewirtschaften möchte, braucht hierfür nicht nur viel Eigenkapital und ausreichend Geduld, um in der aktuellen Marktsituation ein gutes Geschäft zu machen, sondern auch Erfahrung in der Immobilienbewirtschaftung und -verwaltung.“ Maronde betont, dass das hanseatische FinTech mit seiner langjährigen Immobilien-Expertise Kleinanlegern den Einstieg in eine lukrative Assetklasse bietet, die bislang vermögenden Großinvestoren und institutionellen Anlegern vorbehalten war: „Das Ziel von Exporo ist es, langfristig den Immobilienmarkt vollständig zu liberalisieren, um jedem die Möglichkeit zu geben, schon mit geringem Einsatz digitaler Immobilienbesitzer zu werden und von Immobilienrenditen zu profitieren.“ Der Marketing-Vorstand mit Jura-Studium und einem MBA konkretisiert: „Durch kleine Anlagebeträge sind Anleger in der Lage, ihr Immobilieninvestment breit über viele Projekte zu streuen. Jeder entscheidet selbst, für welche Immobilien er Geld bereitstellt. Privatanleger wissen so genau, welches Projekt sie finanzieren.“

Anleger können zwischen zwei sich ergänzenden Produktkategorien wählen: Mit „Exporo Finanzierung“ investieren sie kurzfristig und fest verzinst in lohnende Immobilienprojekte. Dazu gehört die Errichtung neuer Wohngebäude und die Sanierung von Gewerbeobjekten. Hier kann der Investor bei einer Laufzeit von maximal 36 Monaten schon ab 500 Euro einsteigen und mit einer endfälligen Jahresverzinsung von vier bis sechs Prozent rechnen. Bei „Exporo Bestand“ beteiligen sich die Anleger an ausgewählten und geprüften Bestandsimmobilien und erhalten quartalsweise Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen. Da sie zusätzlich am Immobilienwert beteiligt sind, profitieren sie zudem unmittelbar von den marktüblichen Wertsteigerungen des Objektes. Bei einer Jahresrendite von drei bis sechs Prozent ist ein Einstieg ab einer Summe von 1.000 Euro möglich.

Im Jahr 2018 hat die Exporo AG die Vorteile der Digitalvermittlung auf den Bestandsimmobilien-Sektor übertragen. Mit dieser innovativen Form des digitalen Eigentums spricht der Finanzdienstleister Investorengruppen an, die angesichts vermögensvernichtender Nullzinsen eine sachwertgesicherte Investitionsmöglichkeit mit vergleichsweise hoher Verzinsung suchen. Exporo-Vorstandschef Simon Brunke sieht bei Crowd-Investments ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis und die große Chance, dass Anleger auch im Nullzins-Zeitalter hohe Renditen erzielen. Das gelte sogar dann, wenn es bei einzelnen Projekten wider Erwarten zu einem Zahlungsverzug an die Anleger kommen sollte: „Verzögerte Projekte bedeuten ja auch immer eine höhere Verzinsung für den Anleger, der die gesamte Zeit verzinst bekommt.“

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