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Deutschlands Marktführer für digitale Immobilieninvestments

Exporo AG: Dr. Björn Maronde setzt auch in Corona-Zeiten auf Immobilien-Crowdinvesting

Donnerstag, 29 Oktober 2020 21:13
Dr. Björn Maronde ist Marketing-Vorstand der Hamburger Exporo AG Dr. Björn Maronde ist Marketing-Vorstand der Hamburger Exporo AG Quelle: Exporo AG

Hamburg – Die Exporo AG, die Deutschlands erfolgreichste Plattform für Immobilien-Crowdinvesting betreibt, hat gar keine Probleme mit dem coronabedingten Trend zu immer mehr Homeoffice-Arbeit. Das innovative FinTech aus der Hamburger HafenCity machte die Digitalisierung ja förmlich zum Geschäftsmodell und erleichterte damit vielen den Einstieg in den renditestarken Immobilienmarkt. Bei digitalen Immobilieninvestments via Crowdinvesting entscheiden sich die Anleger – anders als bei Immobilienfonds – eigenständig für ganz konkrete Investitionsobjekte und bestimmen auch die Höhe des Anlagebetrages selbst. Sobald ausreichend private Investoren für ein Projekt gefunden sind, wird das Bauvorhaben realisiert. Danach wird das Objekt verkauft und jeder Geldgeber entsprechend seinem Anlagebetrag am Erlös beteiligt. Alternativ profitieren die Anleger für eine bestimmte Laufzeit von einer außerordentlich guten Festverzinsung. Über die Online-Plattform können sich die Anleger bequem per Mausklick ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen.

Wegen dieser Digital-Kompetenz sei den Mitarbeitern schon Mitte März beim ersten Lockdown die Umstellung auf allgemeines Homeoffice leichtgefallen, sagt Exporo-Vorstandschef Simon Brunke. Mit einem modernen Instant-Messaging-Dienst würden firmeninterne Informationen ausgetauscht und durch Nutzung einer cloud-basierten Software Video-Konferenzen und Live-Chats durchgeführt. „So treffen sich alle 200 Kollegen jeden Montagmorgen live, obwohl sie in 200 verschiedenen Wohnungen sitzen“, beschreibt der CEO die Möglichkeiten der neuen Technologie in der veränderten Arbeitswelt. Das Exporo-Management erklärte schon im Frühjahr, keine festen Arbeitszeiten, ja nicht einmal Kernarbeitszeiten, vorgeben zu wollen. Die Mitarbeiter sollten ausschließlich an ihren Arbeitsergebnissen gemessen werden. „Man führt heute ein Unternehmen nicht mehr wie vor 30 Jahren“, betont Brunke. „Wer agile und mitdenkende Mitarbeiter haben will, muss dafür Transparenz und Freiräume schaffen und Arbeitgeber- und Mitarbeiterziele verbinden. Das bringt sozialen und betriebswirtschaftlichen Gewinn.“

Vor sechs Jahren hatte der Immobilien-Profi zusammen mit Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen das Unternehmen gegründet, damit auch Mikroinvestoren die Möglichkeit bekommen, sich schon mit kleinen Beträgen an lukrativen Immobilienprojekten zu beteiligen. Das eingeworbene Kapital wird dann Projektgesellschaften des Immobiliensektors zur Verfügung gestellt, die ihren Kapitalbedarf aus verschiedenen Gründen nicht durch klassische Bankkredite decken wollen. Für die Bereitstellung des Investitionskapitals erhalten die Anleger meist hohe Zinsen bei überraschend kurzen Laufzeiten. Damit sind beide Seiten Nutznießer dieser hochmodernen Form der Immobilienfinanzierung.

Die Geldgeber können zwischen den Modellen „Exporo Finanzierung“ und „Exporo Bestand“ wählen. Vor der Bewerbung auf dem Crowdinvesting-Marktplatz werden alle Immobilienvorhaben einer gründlichen Prüfung hinsichtlich der Seriosität, der Sicherheit und des Renditepotenzials unterzogen. Deshalb schaffen es von den wöchentlich bis zu 25 Finanzierungsanfragen auch nur ein bis zwei Projekte auf die Plattform, wie die Exporo AG auf Nachfrage mitteilt. Beim Anlagemodell „Exporo Bestand“ wird in vermietete Bestandsimmobilien in gutem Marktumfeld investiert. Der Reiz besteht darin, dass man sich als digitaler Miteigentümer nicht selbst um die Vermietung und Instandhaltung der Objekte kümmern muss, aber durch laufende Ausschüttungen und Wertsteigerungen gutes Geld verdient. Dr. Björn Maronde, Exporo-Vorstand für Vertrieb, Marketing und IT, erklärt den Investmentansatz so: „Neben der klassischen Immobilienkapitalanlage machen neue Anlageformen eine unkomplizierte und direkte Investition in Immobilien möglich. Beim Crowdinvesting für Immobilien ist ausgeschlossen, dass sich der Anleger selbst um die Verringerung von Leerständen, die Bonität von Mietern oder permanente Reparaturen kümmern muss. Er kann sich online über das Portal an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen, die Handhabung ist denkbar einfach, und das Investieren verläuft transparent. Investoren erhalten im Vergleich zu herkömmlichen Immobilienanlagen eine höhere Rendite.“ Der studierte Jurist, der zusätzlich einen MBA erworben hat, konkretisiert: „Durch kleine Anlagebeträge ist man in der Lage, ein Immobilieninvestment breit über viele Projekte zu streuen. Jeder Anleger entscheidet selbst, für welche Immobilien er Geld bereitstellt. Privatanleger wissen so genau, welches Projekt sie finanzieren.“

Bis vor wenigen Monaten lag der Mindestbetrag, um mit „Exporo Bestand“ eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent einzustreichen, bei 1.000 Euro. Mittlerweile kann man in Exporo-Bestandsimmobilien schon mit einem einzigen Euro einsteigen. Die revolutionäre Blockchain-Technologie macht das möglich. „Durch die Automatisierung und Digitalisierung von verschiedensten Prozessschritten ist das neue Exporo-Produkt wesentlich effizienter als vergleichbare Immobilien-Anlageoptionen“, erläutert Björn Maronde. Die Blockchain-Nutzung für Immobilieninvestments habe drei große Vorteile: Die Senkung der Transaktionskosten durch den Wegfall von externen Dienstleistern, eine wesentlich höhere Transaktionsgeschwindigkeit, die einen Investmentprozess in Echtzeit ermögliche, und mehr Liquidität durch äußerst flexible Handelbarkeit. Exporo startete seine Ein-Euro-Strategie mit einer Immobilie in Binz auf Rügen, einem der beliebtesten Badeorte an der deutschen Ostseeküste.

Zu welchen Erfolgen ein strenges Prüf- und Auswahlverfahren bei digitalen Immobilieninvestments führt, zeigen die beiden Finanzierungsprojekte NRW I und NRW II. Exporo konnte sie weit vor dem avisierten Enddatum vollverzinst und darüber hinaus mit höheren effektiven Renditen an die Anleger zurückführen. Anfang 2018 und Mitte 2019 haben sich an den Finanzierungsrunden für den Projektentwickler BAWOAG aus Bochum 899 Privatanleger mit einem Gesamtvolumen von rund zwei Millionen Euro beteiligt. Im Rahmen der beiden Investments wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 13 Bestandsimmobilien angekauft, um in die Instandhaltung und Leerstandsbeseitigung zu investieren und die massiv aufgewerteten Objekte anschließend wieder zu veräußern. Den Anlegern waren zu Beginn jeweils 5,5 Prozent pro Jahr und Laufzeiten von bis zu 36 Monaten angeboten worden. Mitte September dieses Jahres teilte die Exporo AG mit, dass die Projekte früher als erwartet vollendet werden konnten. Das Portfolio NRW I wurde sechs Monate früher mit einer effektiven Rendite von 6,5 Prozent p.a. und NRW II sogar 16 Monate früher mit einer effektiven Rendite von 11,6 Prozent p.a. abgeschlossen. Das Immobilienpaket NRW I umfasst sieben Bestandsimmobilien in Gelsenkirchen, Herne, Witten, Soest und Hagen mit 102 Einheiten. Die Gebäude verfügen über 5.253 Quadratmeter Wohn- und 3.228 Quadratmeter Gewerbeflächen. Auch bei NRW II handelt es sich um ein gemischt genutztes Wohn- und Gewerbeportfolio, das aus sechs Objekten in Dortmund und Hagen mit einer Mietfläche von insgesamt 6.606 Quadratmetern besteht.

CEO Simon Brunke nannte die vorfristige Vollzins-Zurückführung der beiden ambitionierten Projekte eine „extrem positive Nachricht für unsere Anleger“. Die wissen solche Nachrichten zu schätzen und haben Exporo zu Deutschlands führendem digitalen Immobilienfinanzierer gemacht.

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