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Investieren im Schatten der Pandemie

Coronakrise: Dr. Björn Maronde von Exporo.de empfiehlt Betongold als sicherste Investition

Dienstag, 14 April 2020 10:11
Coronakrise: Dr. Björn Maronde von Exporo.de empfiehlt Betongold als sicherste Investition Quelle: Pixabay.com | Life-Of-Pix

Hamburg – Auch Dr. Björn Maronde, Vorstand der Hamburger Exporo AG, kann noch nicht sagen, welche konkreten Auswirkungen die Coronakrise auf die klassische Immobilienwirtschaft haben wird. Maronde glaubt aber an die Wertbeständigkeit von Betongold!

Einige Tendenzen zeichnen sich im April 2020 ab. Nach Medienberichten rechnet zum Beispiel die Mehrheit der professionellen Immobilieneigentümer in Hamburg und Schleswig-Holstein mit fallenden Kaufpreisen. Anders als bei den Kaufpreisen erwarten sie bei den Mieten aber eine wesentlich stabilere Entwicklung. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), der Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, prognostiziert für die Zeit nach der Pandemie einen deutlich erhöhten Bedarf an Lager- und Logistikräumlichkeiten. Thomas Steinmüller, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses für Logistikimmobilien, erklärt das so: „Aktuell können weiterlaufende Produktionen nicht abgesetzt oder wegen fehlender Kapazitäten nicht zwischengelagert werden. Ebenso müssen gerade im Non-Food-Handel die einlaufenden, aber wegen des Verkaufsverbots in Ladengeschäften kaum abfließenden Produkte gelagert werden.“ Außerdem werde die Industrie größere Sicherheitsbestände anlegen und aus diesem Grund mehr Lagerfläche brauchen.

Weitere Nachrichtensplitter zum Thema: Trotz der Coronakrise äußert sich der Bamberger Supermarktinvestor FIM „sehr zuversichtlich“, sein Investitionsvolumen in diesem Jahr auf 150 Millionen Euro steigern zu können. 2019 wurden rund 100 Millionen Euro in 22 Immobilien investiert. Laut dem neuen Corona-Immobilien-Index von „Baumonitoring.com“ bleiben Projektentwicklungen von negativen Folgen bislang weitgehend verschont. 75 Prozent der Befragten beobachten demnach keine oder nur geringe Engpässe beim Material und 85 Prozent sehen keine Einschränkungen beim Personal. Zur Förderung der Bautätigkeit in Corona-Zeiten hat das Bundesland Niedersachsen ab dem 8. April die Wertgrenzen bei der Vergabe von Bau- und Dienstleistungsaufträgen durch die öffentliche Hand gelockert. Bis zu einem Auftragsvolumen von einer Million Euro (bisher: 25.000 Euro) können Bauleistungen nun freihändig vergeben werden. Immobilienexperten rechnen damit, dass der große Markt für „Gesundheitsimmobilien“ gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. Sie erwarten auf dem Transaktionsmarkt für Immobilien des Medizin- und Pflegesektors eine deutlich höhere Nachfrage sowie steigende Preise.

Auf Pflegeimmobilien-Investments setzt schon seit Längerem die in Hamburg ansässige Exporo AG. Das im Jahr 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen gegründete FinTech betreibt eine Crowdinvesting-Plattform, auf der sich Projektentwickler mit frischem Investitionskapital versorgen können. Die Geldgeber, darunter viele Kleininvestoren, erhalten im Gegenzug stattliche Zinsen in Höhe von bis zu sechs Prozent. Der Online-Marktplatz Exporo.de wurde eigens entwickelt, um lukrative Immobilieninvestments einem größtmöglichen Publikum anzubieten und Kapital direkt zwischen Privatanlegern und Immobilienunternehmen zu vermitteln. „Wir glauben langfristig an das wertstabile Produkt Immobilie“, betont Exporo-Vorstandschef Simon Brunke. „Bisher haben nur institutionelle Investoren und solche mit viel Geld, Zeit und Fachwissen an Immobilien verdient. Jetzt haben auch Kleinanleger die Chance.“ Er meint damit, dass sich Anleger beim Investmentmodell „Exporo Finanzierung“ schon mit 500 Euro und bei „Exporo Bestand“ mit einer Mindestsumme von 1.000 Euro an lohnenden Bauprojekten und Bestandsimmobilien beteiligen können. Mikroinvestoren erhalten durch den norddeutschen Crowdinvesting-Anbieter einen gebührenfreien Zugang zu Top-Immobilieninvestments. Durch die Anlage eines digitalen Kundenprofils und die unkomplizierte Auswahl aus geprüften Immobilienprojekten kann man schon in wenigen Minuten zum Immobilieninvestor werden und sich ein breitgefächertes Portfolio aufbauen. „Melden Sie sich jetzt an und erhalten Sie Zugang zu renditestarken Bestandsimmobilien mit laufenden Ausschüttungen sowie attraktiv verzinsten Immobilienprojekten erfahrener Projektentwickler“, heißt es unternehmensseitig.

Im Jahr 2018 bewarb Exporo auch das Anlageobjekt „Pflege und Wohnen am See“. Dabei ging es um die Projektierung eines 5.571 Quadratmeter großen Grundstücks im Norden von Magdeburg direkt am Neustädter See. Dieses sollte an einen Bauträger veräußert werden, um dort Wohn- und Pflegeeinheiten zu errichten. Für die Projektbeteiligung wurde eine endfällige Festverzinsung von fünf Prozent zugesichert. Auf die Risikoaspekte und Nachrangsicherheiten des Investments hat die Exporo AG natürlich hingewiesen.

Schon vor der Corona-Krise galten Pflegeimmobilien aufgrund der demografischen Entwicklung als äußerst renditeträchtige Assetklasse. Das Älterwerden der Deutschen sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Pflegeimmobilien immer weiter steigt. Branchenexperten gehen von einer Verdopplung des Bedarfs an Alten- und Pflegeheimen bis zum Jahr 2050 aus. Mit Pflegeimmobilien kann aber nicht nur wegen des Demografiefaktors eine gute Rendite erzielt werden. Viele Seniorenheime entsprechen im Hinblick auf Brandschutz und Barrierefreiheit nicht mehr den vorgeschriebenen Standards. Um diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es einen erheblichen Bedarf an Neubauten. Bauträger und Projektgesellschaften mit dem Spezialgebiet Pflegeimmobilien entwickeln deshalb immer mehr bedarfsgerechte Residenzen, die oft für einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren angemietet werden.

Zu den objektiven Vorteilen von Pflegeimmobilien-Investments gehören neben der hohen und noch steigenden Nachfrage erhebliche Steuervorteile, ein äußerst geringes Mietausfallrisiko und stabile Renditen zwischen vier und sechs Prozent. Außerdem gibt es bei Hospizen, stationären Pflegeeinrichtungen, psychiatrischen Einrichtungen und Behindertenwohnheimen staatliche Förderungen. Das alles macht Pflegeimmobilien zu einer exzellenten Wahl für mittel- und langfristig ausgerichtete Investments. Die Anlageprofis von Exporo resümieren: „Pflegeimmobilien können ein gutes Investment und eine solide Kapitalanlage sein. Für die Erzielung von kurzfristigen Gewinnen sind sie nicht geeignet. Aber für mittel- und langfristig ausgerichtete Anlagen können sie die richtige Wahl sein. Auch bei den Pflegeimmobilien erweist sich das Crowdinvesting als besonders attraktiv, da hohe Renditen und eine lohnenswerte Verzinsung möglich sind. Die Kapitalbindung ist kurz und das Risiko für den Investor überschaubarer als beim eigenen Kauf von Pflegeappartements.“

Aber auch andere Immobilienarten bleiben trotz der Corona-Krise im Fokus versierter Anleger und digitalisierte Immobilieninvestments hoch im Kurs. Exporo hat nun aktuelle Zahlen zur Immobilien-Wertschätzung der Deutschen vorgelegt. So hält ein Großteil von ihnen Immobilien weiterhin für sehr wertbeständig, wie eine Online-Umfrage des FinTechs zum Thema „Auswirkungen von Corona auf die Geldanlage“ ergibt, zu der in der 13. Kalenderwoche 1.048 Bundesbürger befragt wurden. Acht von zehn der Befragten – genau 80,6 Prozent – gaben an, Immobilien für sehr wertstabil zu halten und diese auch in Krisenzeiten für eine gute Anlageoption zu halten. 14 Prozent stimmten dieser Aussage eher nicht zu und nur 5,4 Prozent gar nicht. Außerdem interessieren sich 55,7 Prozent der Umfrageteilnehmer dafür, in digitaler Form in ausgewählte Immobilien zu investieren, sofern das schon mit geringen Beträgen möglich ist. Genau das ist das erfolgreiche Geschäftsmodell des Hamburger Finanzdienstleisters.

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