hessendepesche.de

München - Noch 2019 feierte die CSU in Bayerns Landeshauptstadt München den türkischstämmigen Vielversprecher Cengiz Ehliz als “Unternehmer des Jahres” (Wir berichteten: https://hessendepesche.de/wirtschaft/cengiz-ehliz,-die-weebusiness-gmbh-und-der-seltsame-preis-zum-bunten-ball-der-csu-münchen.html) und überreichte ihm eine von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unterschriebene Urkunde für seine ‘Vision’ eines Cashback-Systems. Jetzt soll der selbsternannte Visionär für mehr als 3 Jahre ins Gefängnis. Im Februar 2020 verurteilte ihn ein Gericht und drei weitere ehemalige Geschäftspartner von Ehliz in Belgien wegen des Vorwurfs des Betrugs und der Beteiligung an einer "internationalen kriminellen Vereinigung" zu jeweils 30–40 Monaten Haftstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und Ehliz kündigte bereits an, in Berufung zu gehen.

Budapest - Die Batwolf Aktiengesellschaft aus dem Fürstentum Liechtenstein hat zum Februar 2015 ein eigenes Finanzinstitut in Ungarn erworben. Mit dieser Batwolf Genossenschaftskasse, vergleichbar dem Volks- und Raiffeisensystem in Deutschland und Österreich, möchte man bei der Batwolf AG auch tiefer in das Geschäft der Finanzdienstleistungen einsteigen. Vorstandsvorsitzender der Batwolf Genossenschaftskasse mit Hauptsitz in Budapest ist kein geringerer als Dr. Tibor Gulyas (Jahrgang 1955), der von 2005 bis 2007 die Finanzmarktaufsicht Ungarns führte.