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Mainhausen - Wenn am 06. März 2016 auch in Mainhausen ein neues Gemeindeparlament gewählt wird, geht es für die regierenden Sozialdemokraten offenbar um mehr als nur um den demokratischen Turnus. Die absolute Mehrheit in Gemeindevertretung und Gemeindevorstand wackelt! CDU und FDP wollen Alternativen zu den "Allmachtsphantasien Dissers und Gerfelders". Für die UWG Mainhausen, drittstärkste Kraft im Gemeindeparlament, geht es bei der Kommunalwahl um eine epische "Befreiung Mainhausens". Der Wahlkampf spitzt sich zu!

Mainhausen - Beim Verkauf des Schwesternhauses durch die Gemeinde Mainhausen soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, glaubt die oppositionelle UWG Mainhausen. Gemeindevertreter Gerald Wissler (UWG) vermisste im Akteneinsichtsausschuß Unterlagen und empfand den Vorgang "allgemein auffällig unordentlich verwaltet". Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) steht im Fokus der Kritik der UWG. Der mit absoluter Mehrheit der SPD in Gemeindevertretung und Gemeindevorstand regierenden Bürgermeisterin sei aber mit parlamentarischen Mitteln derzeit kaum beizukommen. "Die Parteigenossen der Bürgermeisterin im Gemeindevorstand segnen alles mehr oder weniger blind ab", äußert sich Gerald Wissler.

Mainhausen - Die UWG Mainhausen verschärft ihre Kritik an Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) und die absolute sozialdemokratische Gestaltungsmehrheit in Gemeindevertretung und Gemeindevorstand, die eine Nebelkerze nach der anderen zünde. Neben einer "unheimlichen Nähe" der Höfling-Unternehmensgruppe zu SPD und Bürgermeisterin stört UWG-Gemeindevertreter Gerald Wissler auch einiges im Zusammenhang mit dem Verkauf der Immobilie Schwesternhaus.

Mainhausen - Verwundert reagierte die UWG Mainhausen auf einen Bericht im SPD-Blättchen „Der Rote Bote“ zum Akteneinsichtsausschuß zum Schwesternhaus. Darin wird durch die Sozialdemokraten die Behauptung aufgestellt, es hätte keine Anzeichen für ein fehlerhaftes oder rechtswidriges Verhalten der SPD-Bürgermeisterin Ruth Disser gegeben. Die UWG sieht das ganz anders und werde zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung einen entsprechenden Antrag einbringen.

Mainhausen - Annemarie Stuckert, stellvertretende Vorsitzende der CDU Mainhausen, gilt als "unerschöpflicher Motor" der erneuerten Christdemokraten in den Ortsteilen Mainflingen und Zellhausen. Doch unter der schieren Energie, die Stuckert ausstrahlt, sollen die Vorstandkollegen Dieter Stegmann (Vorsitzender) und Bernd Handreke (Schriftführer) mitunter leiden. So zumindest wurde es gegenüber HESSEN DEPESCHE kolportiert. "Die Annemarie will sich einfach Dieter Stegmann nicht unterordnen", soll Bernd Handreke, engster Vertrauter zu Dieter Stegmann im Vorstand der CDU Mainhausen, schon oft gesagt haben. Die Quellen dieser Zitate sind überaus verlässlich. Dabei deuten gleiche Quellen an, dass es offenbar Bernd Handreke ist, der "erheblichen Einfluß" auf die Gedankengänge des Dieter Stegmann habe.

Mainhausen - Bernd Handreke, Unternehmer aus dem Mainhäuser Ortsteil Zellhausen und neuerdings Pressesprecher der CDU Mainhausen, war auf die Sozialdemokraten vor Ort noch nie gut zu sprechen. Er hält nicht viel von der Amtsführung der Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD). Diese handle oft "zu eigenmächtig und selbstherrlich". Auch Dieter Stegmann, Vorsitzender aller Christdemokraten in Mainflingen und Zellhausen, schätzt Ruth Disser nicht besonders und den SPD-Fraktionsführer Kai Gerfelder "schon gar nicht". Aber auch umgekehrt lassen es die seit Jahren in Mainhausen regierenden Sozialdemokraten an Empathie für Dieter Stegmann und Bernd Handreke fehlen. In internen Runden ist belächelnd gar von einem "Auftritt wie bei Waldorf und Statler" die Rede, wenn unter Genossen über die Öffentlichkeitsarbeit der beiden Altvorderen Christdemokraten gelästert wird.

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