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Mainhausen - In Mainhausen fühlt sich die Opposition durch neue Immobiliengeschäfte der SPD-geführten Gemeinde ziemlich überrascht. Völlig unerwartet sei die UWG von einer Vorlage überrumpelt worden, die den Verkauf des Aureliushof zum Inhalt hat. Da dies zuvor nie Thema in irgendeinem Gemeindegremium war, erstellte die UWG eiligst einen Fragenkatalog, um dieses Thema sachlich und kompetent erötern zu können.

Mainhausen - Während UWG-Gemeindevorstand Michael Stirnweiß ausgiebig das Fastnachtstreiben in Mainflingen in diesen Wochen anführt, bildet Kollege Gerald Wissler, inzwischen Fraktionsvorsitzender der UWG in der Gemeindevertretung, die oppositionelle Speerspitze gegen Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) und eine sozialdemokratische Mehrheit in Mainhausen. In seiner Haushaltsrede kritisierte Wissler finanzpolitische Unvernunft bei den Sozialdemokraten. Für Leser der HESSEN DEPESCHE publizieren wir hier Wisslers Argumentation in der letzten Gemeindevertreterversammlung:

Mainhausen - Alle Jahre wieder wird kurz vor dem Ende der Haushaltsberatungen eine Hochglanzbroschüre mit dem Titel „Bürgerbeteiligung zum Haushalt“ an alle Haushalte in Mainhausen verteilt. Die Oppositionsparteien CDU, UWG und FDP empfinden das Informationsmittel als "pure Lobhudelei für SPD und Bürgermeisterin", wie es ein CDU-Vertreter nennt.

Mainhausen - "Bis auf die Knochen blamiert" sieht die UWG Mainhausen die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Katja Jochum. Nachdem die UWG in einer Pressemitteilung die Kosten von mehr als 40.000 Euro für das integrierte Klimaschutzkonzept ebenso wie die vorgeschlagene Stelle für eine Art „Energieberater“ mit jährlichen Kosten von ca. 69.000 Euro kritisiert hatte, HESSEN DEPESCHE berichtete, warf die SPD der UWG die "Verbreitung von Unwahrheiten" vor.

Mainhausen - Die UWG Mainhausen lehnt das sogenannte „Integrierte Klimaschutzkonzept“, das derzeit in den Gemeindegremien beraten wird, ab.
UWG-Fraktionschef Gerald Wissler wies darauf hin, daß im März 2014 der von der Gemeindeverwaltung Mainhausen erarbeitete und von Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) eingebrachte „Aktionsplan Klimaschutz“ durch einen Beschluß der SPD-Mehrheit verhindert wurde.
Stattdessen ist von der SPD für über 40.000 Euro das besagte „Integrierte Klimaschutzkonzept“ in Auftrag gegeben worden.

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