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Rodgau - Ziemlich genau 10 Jahre ist es her, da wählten die Bürger der Stadt Rodgau zum ersten Mal Jürgen Hoffmann (SPD) zu ihrem Bürgermeister. Der damals 49-jährige Diplom Finanzfachwirt hatte schon früh Karriere in seiner Heimatstadt gemacht. Mitarbeiter im Finanzamt des Kreis Offenbachs, Betriebsleiter der Stadtwerke Rodgau und schließlich Geschäftsführer der Kreis-Verkehrs-Gesellschaft in Offenbach. Von 1979 bis 2010 bereitete sich der damals noch junge Hoffmann auf seine spätere politische Karriere geduldig vor. Mit seinem Eintritt in die SPD 1984 besiegelte Hoffmann schließlich den Werdegang seiner Karriere. Für die Sozialdemokraten trat er fünf Jahre später als Stadtverordneter in Rodgau an. Im Stadtparlament hielt es Hoffmann jedoch nicht lange, schon nach 3 Jahren verließ er die Fraktion und verfolgte seine Karriere in den Stadtwerken Rodgaus. Nach wenigen Jahren kehrte Hoffmann jedoch in die Politik zurück, diesmal wollte er hoch hinaus. Nicht weniger als der Bürgermeister der größten Stadt im Kreis Offenbach, seinem Geburtsort und Startpunkt seiner Karriere, wollte der ambitionierte Sozialdemokrat 2010 werden.

Mainhausen - In der Frage um eine mögliche Nachfolge von Ruth Disser (SPD) als Mainhäuser Bürgermeister/in zeichnen sich erste Personalentwicklungen ab. Wie SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gisela Schobbe mitteilt, hat sich Frank Simon für eine Kandidatur entschieden. „Der Vorstand wird diese Kandidatur unterstützen und den 35jährigen Projektadministrator in der für 30. Juli terminierten Mitgliederversammlung einstimmig als Kandidaten vorschlagen.“ Zuvor hatte Frank Simon auch in den Reihen der SPD-Fraktion - als deren Vorsitzender er seit mehr als einem Jahr fungiert - für seine Kandidatur geworben und dort ebenfalls einstimmigen Rückhalt erfahren.

Mainhausen - Nachdem gerade erst öffentlich bekannt wurde, daß Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) zum 31. Juli 2020 in den Ruhestand versetzt wird, hat der Vorsitzende der Gemeindevertretung Jahn (SPD) bereits für den 28. Juli eine Sitzung der Gemeindevertretung angekündigt, in der der Termin für die Neuwahl des Bürgermeisters festgelegt werden soll.

Wiesbaden – Die Bewältigung der Corona-Pandemie gilt in allen Bundesländern als historisch einmalige Nagelprobe für exekutives Handeln. Klare Entscheidungen der Landesregierungen, die dann auch genauso klar kommuniziert werden, sind entscheidend für die Akzeptenz der Anti-Corona-Politik in der Bevölkerung. In vielen hessischen Kommunen und Landkreisen bricht sich gerade Unmut Bahn, weil man sich von der Landesregierung in Wiesbaden zu spät und zu schlecht über die Lockerungen der bisherigen Corona-Beschränkungen informiert fühlt.

Gelnhausen - Am 08.05.2019 hatten Landrat Thorsten Stolz und sein Verkehrsdezernent Winfried Ottmann in der GNZ ihr Festhalten bekundet, dass es „gemeinsame Zielsetzung von Stadt und Kreis“ sei, die Bahnstrecke Hanau – Fulda im Ortsbereich Hailer-Meerholz „mittels einer Omega-Brücke zu queren“. Gleichzeitig wurde ein „Parallelverfahren“ angestoßen, um Alternativen zur Brückenlösung auf ihre ökologische und ökonomische Machbarkeit zu prüfen, letztlich auch vor dem Hintergrund, gegebenenfalls gerichtsfest argumentieren zu können.

Gelnhausen - Aus dem Beteiligungsbericht der Kreiswerke lässt sich entnehmen, dass die Windpark Wächtersbach GmbH & Co KG mit ihren drei Windkraftanlagen in Wächtersbach-Neudorf, als Tochtergesellschaft der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH inzwischen im 5. Jahr in Folge, selbst im windstarken Jahr 2018, einen Verlust erwirtschaftet hat. Im Vergleich zum Jahr 2018 war das Jahr 2019 sogar sehr windschwach.

Berlin - Bereits Ende Juni 2019 wagte die AfD Bundestagsfraktion einen sozialpolitischen Vorstoß: In ihrem Antrag (19/11157) forderte sie die Bundesregierung dazu auf, die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld 1 künftig nach der Zahl der Beitragsjahre zu staffeln. Wer länger eingezahlt habe, sollte künftig auch länger Arbeitslosengeld 1 beziehen – „Versicherungsprinzip“ nennt das der Mainzer AfD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier , der den Antrag im Bundestag vorstellte. Genaue Vorgaben zur Staffelung wollte die Fraktion der Bundesregierung indes nicht machen, sondern durch bewusstes Offenlassen der genauen Ausgestaltung Kompromissbereitschaft zeigen.

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