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Kassel - Die SPD Kassel ruft zum Protest gegen einen Kongress fundamentaler Abtreibungsgegner in Kassel auf. Die Sozialdemokraten stellen sich damit gegen eine Veranstaltung des „Treffens Christlicher Lebensrecht-Gruppen“ (TCLG) am Samstag in Kassel. „Die Abtreibungs-Fundamentalisten des TCLG wollen die 50er Jahre widerherstellen“, sagte SPD-Vorstandsmitglied Ramonca Kopec am Donnerstag. Hinter der Fassade der vermeintlichen Familienhilfe stehe der Versuch, Frauen ihr Recht auf Selbstbestimmung streitig zu machen.

Kassel - „Es stärkt den ÖPNV in Kassel deutlich, dass die KVG sowohl die Konzession für den Bus- als auch jene für den Straßenbahnverkehr für die kommenden 22,5 Jahre erhalten hat“, so Sascha Gröling, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. „Das sichert Arbeitsplätze langfristig und stärkt laufende Vorhaben wie z.B. die Machbarkeitsstudie für eine Tram nach Harleshausen sowie das Vorhaben, den Bergpark besser mit dem ÖPNV zu erschließen“, ergänzt er.

Kassel - „Wir wollen den Ausbau von barrierefreien Schutzplätzen in Frauenhäusern voranbringen und weiter unterstützen“; so Sabine Wurst, die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD Fraktion. „Denn jede Frau, die Hilfe und Schutz vor häuslicher Gewalt sucht, muss sie auch bekommen.“ Allerdings wachse mit steigenden Einwohnerzahlen in Kassel auch der Bedarf an Frauenhausplätzen. Handeln sei also dringend gefragt.

Kassel - „Mit dem Ende August von den Stadtverordneten beschlossenen integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) für den alten Ortskern Wehlheiden ist der erste Schritt getan, das enorme Entwicklungspotenzial des Ortsteils zu nutzen“, erklärt Mario Lang, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Denn das Konzept berücksichtige alles, was das Quartier auch in Zukunft lebens- und liebenswert macht: Wohnen, Freizeit, Mobilität. „Das Konzept ist für uns und besonders für die sozialdemokratischen Mitglieder im Wehlheider Ortsbeirat ein Erfolg. Denn auf unsere gemeinsame Initiative hin, kam der Stein rund um die dortige Quartiersentwicklung ins Rollen“, erinnert Lang.

Kassel - „Die Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt haben diesen Sommer eindrucksvoll gezeigt, dass Kassel eine Stadt ist, die geschlossen gegen rechte Hetze und Gewalt auf- und zusammensteht, so Norbert Sprafke, Fraktionsmitglied im Ausschuss für Recht, Sicherheit, Integration und Gleichstellung, vor dem Hintergrund des jüngsten Waffenfunds im Mordfall Lübcke. „Und wir bleiben auch weiter wachsam gegenüber rechter Gefahr“, ergänzt Norbert Sprafke. Schließlich soll unsere Stadt ein sicheres Zuhause für alle Kasseler und Kasselerinnen bleiben.

Kassel - Mit der Aufhebung der Straßenausbaubeiträge wurde die bestmögliche Variante zur Abschaffung der Abgaben beschlossen, so Sascha Gröling, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. „Alle anderen Varianten sind finanzpolitisch für die Stadt nicht tragbar gewesen“, damit verweist Sascha Gröling auf den sonst drohenden Einnahmeverlust von 8,8 Millionen Euro aus bereits laufenden oder beendeten Maßnahmen.

Kassel - Die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH hat frühzeitig die Weichen für ein kohlefreies Kraftwerke in der Dennhäuser Straße gestellt. Seit 2016 verbrennt der regionale Energieerzeuger im kommunalen Kraftwerk auch Klärschlamm. Durch den Baubeginn einer Klärschlammbandtrocknung und die geplante Verbrennung CO2-neutralem Altholzes treibt die KVV den Kohleausstieg jetzt weiter voran.

Kassel - „Das Radverkehrskonzept ist ein zentraler Teil der Verkehrswende in Kassel hin zu einer optimalen Infrastruktur und mehr Nachhaltigkeit“, sagt Sascha Gröling, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von Kassel. „Es macht deutlich, dass wir Rad- und Fußgängerverkehr, ÖPNV und Individualverkehr nur noch gleichberechtigt planen“, so Gröling weiter.

Kassel - Die Kasseler SPD hat an die Menschen in Nordhessen appelliert, sich nach dem Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke vom Rechtsterrorismus nicht einschüchtern zu lassen. „Nordhessen steht heute noch enger Seit an Seit mit Allen, die sich tagtäglich rechtem Hass und Anfeindungen ausgesetzt sehen“, sagte Kassels SPD-Chef Ron-Hendrik Peesel am Dienstag. „Wir müssen jetzt Geschlossenheit zeigen gegen Rechts.“  Er erinnerte daran, dass wie Lübcke viele Menschen von Rechtsradikalen angefeindet werden, für ihre Meinung, ihr Engagement, ihr Aussehen, ihren Namen und ihre Herkunft. "Die Stimmen der Freiheit und Demokratie dürfen jetzt nicht aus Angst verstummen. Wir müssen ein deutliches Zeichen setzen", so Peesel.