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Mainhausen - Die UWG Mainhausen sieht sich durch die Internet-Umfrage zur Findung von Straßennamen für das ehemalige manroland-Gelände bestätigt. Auch wenn Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) in ihrer Pressemitteilung vom 14. Juli 2016 nur die drei Straßennamen mit den meisten Stimmen bekanntgab falle auf, so UWG-Fraktionsvize Wolfgang Fritsch, daß die von der Bürgermeisterin vorgeschlagenen „exotischen“ Bezeichnungen wie „Favorit-Straße“, „Roland-Ring“ und „Faber & Schleicher-Straße“ wohl keine große Zustimmung fanden.

Mainhausen - Wenn sich am Dienstag die neue Gemeindevertretung von Mainhausen nach dem Wahlergebnis vom 06. März 2016 konstituiert, dürften den Mehrheitsverhältnissen entsprechend die entscheidenden Personalien zugunsten der örtlichen SPD vergeben werden. Alle Fraktionen hatten ihre Personalplanungen für die Gremien der Gemeindevertretung in den letzten Tagen beschlossen. Dem relativen Wahlgewinner bei der UWG Mainhausen sollte außer einem zusätzlichen Gemeindevertreter kaum ein Zugewinn zustehen. Fliesenlegermeister Michael Stirnweiß ist abermals für die Wahl in den Gemeindevorstand durch die UWG gesetzt. Die neue UWG-Fraktion führt Gerald Wissler.

Mainhausen - Johannes Wegstein führt die auf sechs Gemeindevertreter geschrumpfte Fraktion der CDU im Gemeindeparlament von Mainhausen an. Wegstein ist ein sehr erfahrener Kommunalpolitiker. Schon unter Altbürgermeister Dieter Gröning (CDU) war Johnannes Wegstein eine stützende Kraft. Ihm zur Seite wählten die Christdemokraten in ihrer konstituierenden Sitzung den Hufschmied Alexander Schloss (Jahrgang 1970) zum Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Damit bilden Johannes Wegstein und Alexander Schloss ein für die in Mainhausen regierenden Sozialdemokraten nicht ungefährliches Gespann. Beide Männer verstehen ihr Geschäft. Beide haben viel vor. Beide wollen aus der Opposition heraus die SPD fordern.

Alexander Schloss liegen vor allem Gewerbefragen am Herzen. Er ist Mitglied im Gewerbeverein Mainhausen e.V. und expandierender Unternehmer. HESSEN DEPESCHE befragte den neuen Gemeindevertreter über dessen Sicht der politischen Entwicklungen in Mainhausen.

Mainhausen - Kaum eine sozialdemokratische Organisation in Hessen war in den letzten Jahren so erfolgreich wie die SPD Mainhausen. Bürgermeisterin Ruth Disser, Fraktionschef Kai Gerfelder und Allzweckwaffe Katja Jochum lehrten den politischen Gegnern bei CDU und UWG das Fürchten. Nur mit der FDP Mainhausen ging man gnädiger um. Organisatorisch waren die Sozialdemokraten den Oppositionsparteien um Welten überlegen. Damit das auch zukünftig so bleibe, hat die SPD Mainhausen nun auch schon die Weichen für den nächsten Wahlkampf im Modus 2.0 gestellt: Mit Michael Jochum wurde ein Internetbeauftragter durch die Genossen auserkoren, der sich auskennt. Der nächste Wahlkampf, daran haben viele Sozialdemokraten keinen Zweifel, wird im Internet entschieden! Die SPD Mainhausen möchte wachsamer Beobachter des Geschehens im Web und auf Facebook sein.

Mainhausen - Voraussichtlich am 19. April 2016 findet in Mainhausen die erste Sitzung der neu gewählten Gemeindevertretung statt. Bis dahin sollten sich die Parteien über die Zusammensetzung des Gemeindevorstands im Klaren sein, da dieser ebenfalls neu gewählt werden muss. Die fünf freien Sitze werden entsprechend der Wahlergebnisse an die Fraktionen verteilt. CDU und UWG dürfen je einen Vertreter in den Vorstand berufen.

Mainhausen - In Mainhausen sind längst alle Stimmen ausgezählt. Neben der Sitzverteilung ist bekannt welche Kandidaten von den Wählern in die Gemeindevertretung berufen wurden. Durch das Kumulieren und Panaschieren sind die Kandidatenlisten noch einmal ordentlich durcheinander gewirbelt worden. Bei der SPD profitierte vor allem die 21-Jährige Johanna Vogel, neben ihrem Engagement in drei Mainhäuser Vereinen, von einem sehr guten Wahlkampf, so sagt man. Sie kam von Platz 10 auf 3 vor.

Mainhausen/Berlin - Wenige Tage vor der Kommunalwahl am 06. März 2016 spitzt sich die Wahlkampfauseinandersetzung zwischen UWG Mainhausen und der SPD nochmals zu. Die UWG um Wolfgang Fritsch und Michael Stirnweiß hatte die Aussicht in den Wahlkampf gebracht, einen Autobahnanschluß für den Ortsteil Zellhausen zu realisieren. Durch den geplanten Umzug der Höfling Unternehmensgruppe an die Sandgruben, am Ortsende in Richtung Babenhausen, sei erheblicher Schwerlastverkehr für die Babenhäuser Straße zu erwarten. Das könne nur verhindert werden, wenn in einem Schulterschluß aller Parteien gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin ein Plan ausgearbeitet werde, doch noch einen Autobahnanschluß zu bekommen. Michael Stirnweiß, einsatzfreudiger Vorsitzender der UWG, ist sich da sicher.

Mainhausen - Als Panikreaktion sieht die UWG das Agieren der SPD Mainhausen im Wahlkampf.
Nachdem die UWG an der SPD-Haushaltspolitik der letzten Jahre Kritik geübt, sowie die Fehler im Zusammenhang mit dem Verkauf des Alten Schwesternhauses in Mainflingen öffentlich gemacht hatte, schlug die SPD mit Flugblättern und Presserklärungen reflexartig zurück.

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