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Mainhausen - Durchaus offensiv nimmt sich die SPD Mainhausen des kommunalpolitischen Dauerthemas Nahverkehr an. Für den Abend des 17. März 2017 lädt der sozialdemokratische Ortsverein ins Bürgerhaus Mainflingen. Gastredner zum Thema "Stau in Rhein-Main - Erstickt die Region im Verkehr" ist der Geschäftsführer des RMV Dr. André Kavai.

Mainhausen - Während UWG-Gemeindevorstand Michael Stirnweiß ausgiebig das Fastnachtstreiben in Mainflingen in diesen Wochen anführt, bildet Kollege Gerald Wissler, inzwischen Fraktionsvorsitzender der UWG in der Gemeindevertretung, die oppositionelle Speerspitze gegen Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) und eine sozialdemokratische Mehrheit in Mainhausen. In seiner Haushaltsrede kritisierte Wissler finanzpolitische Unvernunft bei den Sozialdemokraten. Für Leser der HESSEN DEPESCHE publizieren wir hier Wisslers Argumentation in der letzten Gemeindevertreterversammlung:

Mainhausen - Die Fraktion der SPD Mainhausen sieht eine positive Entwicklung in der Diskussion um die Zusammenlegung der beiden Rathäuser auf einen gemeinsamen Verwaltungsstandort in Mainhausen. Nachdem Bürgermeisterin Ruth Disser und Erster Beigeordneter Torsten Reuter (beide SPD) im Herbst des vergangenen Jahres im Rahmen der Beratungen um die anstehende Bürgerhaussanierung das "Projekt 2in1" präsentierten, hätten nun auch die beiden großen Oppositionsparteien ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Verwaltung an einem Standort in Zellhausen zu konzentrieren. So zumindest sieht es die SPD.

Mainhausen - Der Verleger und Drucker Bernd Handreke drückt dem politischen Geschehen im ansonsten beschaulichen Mainhausen (Landkreis Offenbach) seit Jahren polternd seinen Stempel auf. Es gilt fast schon als Regel, statt als Ausnahme, dass Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) die über Bernd Handreke und dessen MAINHÄUSER BLÄTTCHEN in Umlauf gebrachten "Informationen" relativieren muss. Es stimme so gut wie nie, erklärt heute ein Sozialdemokrat gegenüber HESSEN DEPESCHE, was Handreke so über die Arbeit der Bürgermeisterin verbreite. Oftmals stünde, behauptet jener Genosse, sogar eine scheinbar bösartige Absicht hinter den Worten Handrekes.

Mainhausen - Die CDU im Kreis Offenbach hatte schon bessere Zeiten. Nach einer Reihe von Niederlagen in Bürgermeisterwahlen 2015 und 2016 wurde die einstige Dominanz der Christdemokraten "bis auf die energische Ausnahme von Hainburg" (hier wurde Alexander Böhn souverän zum Nachfolger des Bernhard Bessel gewählt) an eine "bereits informelle sozial-liberale Zukunft" verloren.

Mainhausen - Alle Jahre wieder wird kurz vor dem Ende der Haushaltsberatungen eine Hochglanzbroschüre mit dem Titel „Bürgerbeteiligung zum Haushalt“ an alle Haushalte in Mainhausen verteilt. Die Oppositionsparteien CDU, UWG und FDP empfinden das Informationsmittel als "pure Lobhudelei für SPD und Bürgermeisterin", wie es ein CDU-Vertreter nennt.

Mainhausen - Auch die CDU glaubt nach der UWG Mainhausen (https://www.hessen-depesche.de/regional/mainhausen-uwg-kritisiert-zahlenschw%C3%A4che-bei-katja-jochum-spd-zum-thema-energiemanager.html) bei den Sozialdemokraten eine "Rechen- und Leseschwäche" ausgemacht zu haben. So zumindest lässt sich Johannes Wegstein, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Gemeindevertretung, zitieren. In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung sprach die SPD in ihrem Antrag zu Kinderbetreuungskosten von Mehreinnahmen durch die Erhöhung der Grundsteuer B von 100.000 Euro, diese Zahl sei auch durch Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) bestätigt worden, vermittelt Wegstein. "Blickt man jedoch in den Entwurf des Haushaltsplanes, so werden hier Mehreinnahmen für 2017 von gut 160.000 Euro ausgewiesen, für 2018 sogar von 190.000 Euro. Im Vergleich zu 2015 sind dies sogar mehr als 200.000 Euro mehr."

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