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München – Viele sogenannte Millennials müssen sich Sorgen machen, als Rentner in Armut zu leben. „Millennial“ ist die Bezeichnung für die in den Jahren vor der Jahrtausendwende geborene Generation. Meist werden die Jahrgänge zwischen 1980 bis 2000 dazu gezählt.Millennials gelten in der Regel als internetaffin, bildungsbegeistert und leistungsorientiert. Gleichzeitig legen sie gesteigerten Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Erfolg und Selbstverwirklichung, Arbeit und Freizeit. Die Millennials haben deshalb oft höhere Ansprüche an Arbeitgeber als die Vorgängergenerationen. Ihr Problem ist, dass sie trotz ihrer meist hohen Qualifikation auf eine Arbeitswelt stoßen, die sie später einmal in die Altersarmut entlassen wird. Diese Generation hat nämlich kaum noch die Chance, durch eine gut bezahlte Dauerbeschäftigung die Ansprüche im staatlichen Rentensystem zu erwerben, die nötig sind, um von der gesetzlichen Rente halbwegs sorgenfrei leben zu können. Die Erwerbsbiografien sind aufgrund der Flexibilitätsanforderungen des Arbeitsmarktes immer brüchiger und prekärer geworden. Die gesetzliche Rente wird für die Millennials zur Sicherung ihres gewohnten Lebensstandards im Alter nicht mehr ausreichen. Private Vorsorge wird deshalb immer wichtiger.

Ulrichstein - In Ulrichstein diskutierten der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Otto Solms und Mario Döweling, FDP-Kandidat für die nächste Landtagswahl, mit interessierten Bürgern über aktuelle politische Entwicklungen in Hessen und im Vogelsberg und über eine generationengerechte Politik. Landtagskandidat Döweling hat dabei als erfahrener Politiker vor allem die Defizite der derzeitigen Landesregierung mit Blick auf den ländlichen Raum vor Augen.

Ganderkesee – Die FREIEN WÄHLER haben eine Sonderseite zur Bundestagswahl im Internet freigeschaltet. Unter www.die-anstaendige-alternative.de können sich Interessierte über die bundespolitischen Positionen der FW informieren. Eine Vorstellung der Kandidaten gibt es (noch) nicht. Der Name der Netzseite ist zugleich einer der Wahlkampfslogans der FREIEN WÄHLER, mit denen sie sich offenbar als eine bessere („anständige“) Option des Protests gegenüber der Alternative für Deutschland (AfD) abgrenzen wollen.

Berlin – Was in Rodgau im Kreis Offenbach bereits Realität ist, will der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann, bundesweit verwirklicht sehen: Gegenüber der „Rheinischen Post“ sprach sich der Chef der CDU-Arbeitnehmervereinigung für flächendeckend beitragsfreie Kitas aus, wofür seitens der Bundesregierung sechs Milliarden Euro bereitgestellt werden sollten.

Offenbach am Main – In Offenbach sind die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern in vollem Gange. Die bunte Runde ist auch unter der Bezeichnung „Jamaika plus“ bekannt. Maßgeblicher Akteur auf Seiten der Liberalen ist der FDP-Fraktionsvorsitzende Oliver Stirböck, der als umgänglicher Mensch mit lokaler Verankerung und Gespür fürs Wesentliche, aber eben auch als knallharter Verhandlungspartner bekannt ist. Der Diplom-Kaufmann und Unternehmer setzt sich – mit einem FDP-Rekordergebnis im Rücken – in den Gesprächen für liberale Kernpunkte wie Wirtschaftsförderung und Bildung ein.

Frankfurt am Main - Wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid ergab, haben die Deutschen das Vertrauen in die Rente verloren: 69 Prozent der Befragten erwarten, dass die staatlichen Leistungen nur unzureichend sein werden um eine Versorgung zu ermöglichen.

Berlin - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) steht neuer Ärger ins Haus. Der einflussreiche CDU-Wirtschaftsflügel will die Rente mit 63 wieder kippen. Der Chef des Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten (CDU) ist der Auffassung, dass schon die Einführung der Rente mit 63 ein Fehler gewesen sei. Die Zahlen, die Bundesarbeitsministerin in diesem Zusammenhang vorgelegt hatte, haben sich laut von Stetten allesamt als falsch herausgestellt. Ein Festhalten an der Rente mit 63 sei unverantwortlich für die Rentenkasse.