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Hainburg – Der Bürgermeisterwahlkampf in Hainburg ist in seine heiße Phase eingetreten. Am 11. September 2016 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Nachfolge des seit 1993 amtierenden Rathauschefs Bernhard Bessel (CDU), der nicht erneut antreten wird. Sollte keiner der drei Kandidaten am 11. September die absolute Mehrheit erringen, findet wenige Wochen später eine Stichwahl statt.

Hainburg – Die Kandidatur von Andreas Grosser zur Bürgermeisterwahl in Hainburg 2016 kam für viele überraschend. Insbesondere die CDU mit ihrem Kandidaten Alexander Böhn, der als klarer Favorit für die Nachfolge von Bernhard Bessel (CDU) ins Rennen geht, dürfte wenig darüber erfreut sein, fischt der 1961 geborene Vorsitzende des örtlichen Gewerbevereins, der seit 1987 mit seiner Familie in Hainburg lebt, doch – anders als Cliff Hollmann, der von Grünen und SPD unterstützt wird – in denselben (bürgerlichen) Gewässern wie die Christdemokraten, die bei der letzten Gemeindewahl ihre absolute Mehrheit mit 51,2 Prozent verteidigen konnten.

Wiesbaden –  Mit einer Fülle von Themeninitiativen, Anträgen und Redebeiträgen hat die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag in der vergangenen Plenarwoche die Koalitionsregierung aus CDU und Grünen aus der bequemen Mehrheitshaltung geholt. So zumindest sieht es René Rock, der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP. "Wir treffen den Nerv der Zeit", glaubt Rock. "Es ist unsere Aufgabe, die Themenfelder zu bearbeiten, die die Menschen in Hessen wirklich bewegen!"

Mainz - Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) gilt als überaltert in seiner Zuschauerstruktur. Beim privaten Wettbewerber RTL witzelt man gerne über das "Senioren-TV" aus Mainz. Reichtweite hat das Zweite nur noch in der Altersgruppe über 60 Jahre. Doch Reputation verliert das bis in die 1990er Jahre hoch angesehene ZDF vor allem in einer selektiven Berichterstattung und eigenwilligen Art der Satire über Parteien und politische Meinungen, die den Machern des ZDF ganz offenbar nicht lieb sind.

Frankfurt am Main - Während unzählige Schlachtenbummler die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich vorm Fernseher oder in den Stadien verfolgen und mit ihren Teams mitfiebern, hat der Jugendverband von Bündnis90/Grüne mit einer eigenwilligen Aktion auf sich aufmerksam gemacht: Man ermahnt die Fans gerade in Deutschland, auf nationale Symbole ganz und gar zu verzichten.

Hainburg - Am 11. September 2016 haben die Wähler in Hainburg (Kreis Offenbach) die Wahl. Ein Nachfolger für den langjährigen Bürgermeister Bernhard Bessel (CDU) wird gesucht. Erster Anwärter fürs Steuer im Rathaus ist Erster Beigeordneter Alexander Böhn (CDU). "Umsichtig", so sehen das Christdemokraten, hat man Alexander Böhn als Verwaltungsfachmann für die Ortsteile Hainstadt und Klein-Krotzenburg aufgebaut. "Bürgermeisterlehrling" nennen oppositionelle Sozialdemokraten und Grüne den Kandidaten der Union. Bündnis90/Grüne und SPD Hainburg setzen ihre vereinigten Hoffnungen auf Cliff Hollmann. Vor allem Manfred Tilsner (SPD) glaubt an eine Wahlchance für den studierten Juristen Hollmann.

Hainburg - "Auch Hainburg ist eine Demokratie", sagte dieser Tage ein sozialdemokratischer Daueroppositionspolitiker gegenüber HESSEN DEPESCHE. Doch tatsächlich gehen in der Gemeinde am Main in Nachbarschaft zu Hanau und Seligenstadt die politischen Uhren etwas anders. Die CDU Hainburg bestimmt seit gefühlten Ewigkeiten das politische Geschehen. Mit Ruhe und Übersicht haben es Jürgen Harrer, Bürgermeister Bernhard Bessel, Arne Göhler, Oliver Emmert und viele andere mehr über lange Jahre geschafft, den Laden streitfrei zu halten und immer wieder Wahlen zu gewinnen. Als vor einigen Tagen Erster Beigeordneter Alexander Böhn (CDU) nun auch hochoffiziell zum Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 11. September 2016 gekürt wurde (nine-eleven!?), schien bereits innerparteilich mit Wirkung für ganz Hainburg die Nachfolge von Bernhard Bessel (CDU) geregelt. Wer wolle schon gegen die schwarze Phalanx in den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg gegenhalten?

Seligenstadt - Dr. Detlev Debertshäuser, renommierter Arzt und Shootingstar von Bündnis90/Grüne bei der Kommunalwahl im März 2016 in Seligenstadt am Main, beschreibt und hinterfragt seine Erlebnisse als frisch gewählter Kommunalpolitiker. In seiner "grünen Sicht" (www.gruene-sicht.de) geht Detlev Debertshäuser nochmal auf den Wahlkampf ein. Nach dem doch recht unspektakulären, fast schon langweiligen Wahlkampf, aus dem mit Abstand das youtube–Kasperletheater um und über den Landtagsabgeordneten René Rock (FDP) und andere herausgestochen habe, "kam der fast noch weniger bemerkenswerte bzw. unsägliche Wahltag, an dem die AfD im Seligenstädter Stadtparlament nur keine Stimmen bekam, weil sie gar nicht angetreten war. Schließlich hatten am gleichen Tag immerhin 12% der Seligenstädter Wähler die AfD in den Kreistag gewählt." Welche Liste habe nun eigentlich von diesen Wählern die Stimmen für die Stadtverordnetenversammlung bekommen?, fragt sich Debertshäuser und fügt an: "Die Grünen jedenfalls sicher nicht. Zumindest wenn man dem „Wachsamen Nachbar Seligenstadt“ – der Sturmtruppe der AfD - Glauben schenken mag." Und ergänzt: "Aber wer will das schon."

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