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Groß-Zimmern – Mitglied der CDU wurde Manfred Pentz im Jahr 1995 durch ungewollte Schützenhilfe linker Lehrer. Die wollten den Jugendlichen nämlich zu ihrer Ideologie bekehren, erreichten aber das Gegenteil. Pentz erzählt diese Episode mit einem gewissen Augenzwinkern: „Zum ersten Mal in Kontakt mit der CDU kam ich in der Schule, als wir über Bildung diskutiert haben und zwei meiner damaligen Lehrer mich davon überzeugen wollten, dass die PDS/Linke die richtige Politik macht.“

Wiesbaden – Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag, René RocK, hat die künftige CDU-Abgeordnete für den Odenwaldkreis, Sandra Funken (Jahrgang 1980) aufgefordert, in Sachen Windkraft Wort zu halten. „Frau Funken hat vor der Landtagswahl  in einer Pressemitteilung am 16. Oktober 2018 geschrieben, sie möchte eine Änderung der Energiepolitik in Hessen erreichen. Dazu hat sie jetzt die Chance. Ich fordere Frau Funken auf, Ihren Einfluss als künftige Abgeordnete auf Ministerpräsident Bouffier und die Delegation der CDU bei den Koalitionsverhandlungen geltend zu machen und weitere Windräder zu verhindern.“

Wiesbaden - „Das hessenweite Schülerticket ist für die Mobilität der Schüler und Auszubildenden ein großartiges Projekt“, fasst der Landtagsabgeordnete und hessische CDU-Generalsekretär Manfred Pentz die Einführung des Hessischen Schülertickets zusammen. Zukünftig können Schüler und Auszubildende für nur einen Euro pro Tag in ganz Hessen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. „Mit diesem bundesweit einmaligen Schülerticket wird die Mobilität der Schüler und Auszubildenden enorm gefördert. Die große Nachfrage von über 250.000 Tickets bereits Mitte August bestätigt dieses Projekt als Erfolg der Hessischen Landesregierung“, freut sich Manfred Pentz.

Bad Homburg – Am kommenden Pfingstwochenende findet in Bad Homburg der 97. Landestag der Jungen Union Hessen statt. Neben der Neuwahl des Landesvorstandes steht die Grundsatzrede des CDU-Landesvorsitzenden und hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung, zu der rund 400 Delegierte erwartet werden. Außerdem werden der JU-Bundesvorsitzende Paul Ziemiak und der Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz, mit Grußworten vertreten sein. Der bisherige JU-Landesvorsitzende Stefan Heck wird für eine weitere Amtszeit kandidieren.

Hofheim a.T. – Der CDU-Politiker Michael Cyriax ist am Sonntag bei der Landratswahl im Main-Taunus-Kreis in seinem Amt bestätigt worden. Cyriax erhielt 67,6 Prozent der abgegebenen Stimmen und lag so mit weitem Abstand vor seinen beiden Herausforderern. Auf Platz zwei landete Georg Einhaus (SPD), für den 26,4 Prozent stimmten. Den dritten Platz belegte Fritz-Walter Hornung (Linke), der auf 6,0 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei erschreckend niedrigen 28,6 Prozent.

Rüsselsheim – Am Samstag trifft sich die hessische CDU zu ihrem Landesparteitag in Darmstadt. Im Vorfeld sorgt vor allem ein Antrag der Jungen Union (JU) für Wirbel, der ein Verbot der Vollverschleierungen von muslimischen Frauen in der Öffentlichkeit vorsieht. Man kann davon ausgehen, dass Thomas FJ Lortz, Sohn des Landtagsvizepräsidenten Frank Lortz und Vorsitzender der JU Offenbach-Land, eine der treibenden Kräfte hinter diesem auch unionsintern hochumstrittenen Antrag ist. Lortz junior arbeitet aktiv daran, das konservative Profil der CDU zu schärfen – nicht zuletzt, um der auch in Hessen gestärkten AfD das Wasser abzugraben. Der islamkritische Antrag ist Teil dieser Strategie.

Berlin - „Nach intensiven Diskussionen zwischen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vor allem dem Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion werden vor allem kleine und mittlere Betriebe künftig von unnötiger Bürokratie im Zusammenhang mit dem Mindestlohn befreit, die durch dessen Einführung am 1. Januar entstanden ist“, erklärt der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg, Klaus-Peter Willsch. Im März hatte Willsch dazu Betriebe im Wahlkreis angeschrieben, um Rückmeldungen aus der Praxis in die Debatte mit einfließen lassen zu können.

Berlin - Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch gilt auch in Widerstand zu seiner Parteiführung als akzentuiert argumentierender Kritiker der griechischen Insolvenzverschleppung. HESSEN DEPESCHE befragte heute Klaus-Peter Willsch (Jahrgang 1961) aus Bad Schwalbach zum Athener Schuldensirtaki und zum Versäumen der CDU rechtzeitig einer AfD-Gründung zu begegnen.