hessen-depesche.de

Gelnhausen - Auf Bundes-, Landes- und auch auf kommunaler Ebene wird zur Zeit über Lockerungen der drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona – Infektionen verhandelt. Die AfD Fraktion des Main-Kinzig-Kreises fordert nun angesichts der inzwischen extrem gesunkenen Ansteckungsgefahr die Kreisspitze auf, sich für die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen für Familien und Verwandte ersten Grades, für eine angemessene Öffnung von Gaststätten und für die Normalisierung des Betriebes von noch immer betroffenen kleinen Mittelstandsbetrieben und Geschäften bei der Landesregierung einzusetzen. Die Sensibilisierung für notwendige Hygienemaßnahmen ist inzwischen bei Betroffenen so groß, dass eigenverantwortliches Verhalten selbstverständlich ein sollte. Die AfD Fraktion ist weiterhin überzeugt, dass weitergehende Lockerungen auch im ländlichen Bereich des Kreises möglich und nötig sind, da die Infektionszahlen dort besonders niedrig sind.

Christian Litzinger - „In den vergangenen Tagen wurde in den lokalen Medien wieder viel über das ehemalige Kaufhaus Joh berichtet. Vermutlich liegt es an der aktuell sehr angespannten Situation, dass von vielen Seiten etwas aufgebauscht wurde, dass gar nicht existiert. Alle verantwortlichen Stellen, inklusive des angeblichen neuen Investors aus der Schweiz, haben inzwischen die Ausführungen unseres Bürgermeisters Glöckners bestätigt und damit deutlich gemacht, worum es sich bei diesen Manövern, allen voran der CDU erneut handelt: billige Polemik ohne Hand und Fuß“, macht der FDP-Fraktionsvorsitzende Hendrik Silken deutlich, dass es die Thematik eindeutig ist.

Gelnhausen - Aus der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am Sonntag, den 22. März 2020 geht unter anderem hervor, dass ab dem heutigen Montag alle Gastronomiebetriebe für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Die Betriebe haben nur noch die Möglichkeit durch Abhol- oder Auslieferangebote über die Runden zu kommen. Dabei stoßen die vielen Betriebe, die mit diesem Geschäft wenig oder teilweise keine Erfahrungen haben, auf verschiedenste Herausforderungen. Die Verpackung der Speisen, die Auslieferung und auch die Abwicklung der Zahlung auf eine möglichst sichere Weise sind nur ein paar wenige, der vielen neuen Aspekte.

Gelnhausen - Aus dem Beteiligungsbericht der Kreiswerke lässt sich entnehmen, dass die Windpark Wächtersbach GmbH & Co KG mit ihren drei Windkraftanlagen in Wächtersbach-Neudorf, als Tochtergesellschaft der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH inzwischen im 5. Jahr in Folge, selbst im windstarken Jahr 2018, einen Verlust erwirtschaftet hat. Im Vergleich zum Jahr 2018 war das Jahr 2019 sogar sehr windschwach.

Gelnhausen - „Die Schulentwicklung ist eine der wichtigsten Aufgabe der Kommunalpolitik. Hier wird nicht nur über die Zukunft unserer Kinder entschieden, sondern es werden auch Weichen für die Entwicklung des Kreises gestellt“, weiß der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und ehemalige Schuldezernent der Stadt Hanau, Dr. Ralf-Rainer Piesold.

Gelnhausen - „Das Kommunale Center für Arbeit und die Gesellschaft für Ausbildung und Qualifizierung (AQA) sind bedeutende Eckpfeiler des Sozialsystems im Main-Kinzig-Kreis und haben für die Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft eine immense Bedeutung“, stellt der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete und ehemalige Wirtschaftsdezernent der Stadt Hanau, Dr. Ralf-Rainer Piesold, fest und betont dabei, dass es zum Optionsmodell des Kreises zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen derzeit keine sinnvolle Alternative gibt.

Hanau - Die Landkreise und Kommunen sind von der hessischen Landesregierung aufgefordert worden, Verbesserungsvorschläge für den Entwurf zum Hessischen E-Government-Gesetz (HEGovG) zu machen. Die FDP Kreistagsfraktion hat den Landkreis bereits im März aufgefordert, diese Chance dringend zu nutzen. Durch eine schriftliche Anfrage der FDP wurde nun bekannt, dass der Kreis zwar tatsächlich durch die Landesregierung dazu aufgefordert wurde ein Feedback zu geben, diese Chance jedoch schlicht nicht wahrgenommen wurde.

Berlin - Mariana Harder-Kühnel ist das sehr bürgerliche Gesicht der AfD Hessen. Harder-Kühnel lebt im Main-Kinzig-Kreis und fällt mit wertkonservativen und rechtsliberalen Positionen kaum ins extremistische Spektrum. In früheren Tagen hätte die Juristin sicherlich den Weg in CDU oder FDP gefunden. In der vierten Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zählen aber solche Positionen schon als 'extrem rechts'. Der Wertekompass hat sich in Merkels Regierungswirken so weit nach links verschoben, dass schon Bürgerliche wie Mariana Harder-Kühnel nur zur AfD finden konnten, so erscheint es.

Seite 1 von 4