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Athen - Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. fordert auch nach dem Wahlausgang in Griechenland, das Prinzip "Hilfen gegen Reformen" einzuhalten. "Entgegen seiner markigen Versprechungen wird Alexis Tsipras Wasser nicht in griechischen Wein verwandeln können. Die griechische Wirtschaft hat massive strukturelle Probleme und ist nicht wettbewerbsfähig. Die schmerzhaften Reformen sind also weder Selbstzweck noch Gängelung, sondern überlebenswichtig. Die heimliche Verbündeten von Alexis Tsipras, die selbst Reformen verzögern, sitzen allerdings in Paris und Rom. Deshalb darf die EU-Kommission und die Euro-Gruppe nicht gegenüber Athen nachgeben. Sollte Griechenland durch eine neue Regierung bewusst in einen Konkurs gesteuert werden, ist dieser nur außerhalb des Euro möglich. Das muss Herrn Tsirpas auch sehr deutlich gemacht werden", unterstrich Kurt J. Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e. V.