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Offenbach am Main – Klimaschutz, Flüchtlinge, Personalien der SPD und der Brexit sind die Themen, um die sich seit einiger Zeit die öffentliche Diskussion in Deutschland fast allein dreht. Dabei kommen Wirtschaftsthemen zu kurz, glauben die hessischen Freidemokraten. René Rock (Jahrgang 1967), Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, kommunalpolitischer Sprecher und Oliver Stirböck, digitalpolitischer Sprecher, haben sich am 16. August 2019 zu einem politischen Gespräch mit der Geschäftsführung der IHK Offenbach am Main getroffen.

Kassel - Sven R. Dreyer, Fraktionsvorsitzender der AfD in der Stadtverordnetenversammlung der nordhessischen Metropole Kassel, sieht seine Partei von der örtlichen politischen Konkurrenz ausgegrenzt. Eine Beteiligung der AfD an der Podiumsdiskussion "Kasseler Klimakrisengespräch" am Donnerstag (15.08.) wurde verweigert. Als Veranstaltungsort hat man vorsorglich das Uni-Gelände gewählt, um mit dem Hausrecht der Universitätsverwaltung Aufklärungsveranstaltungen der AfD von vorne herein zu verhindern. Kritische Fragen zu den Unstimmigkeiten in den Theorien, die behaupten der Klimawandel sei menschengemacht sind ebenso wenig erwünscht, wie Fragen nach den ruinösen Kosten in Höhe mehrerer Tausend Milliarden Euro, um bei einer Energiewende mit einer Energieversorgung zu über 75 % aus Wind- und Sonnenstrom die Versorgungssicherheit zu erhalten.  Hierzu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sven R. Dreyer:

Bozen - Kaum erlebt Deutschland mal wieder einen richtigen Sommer, melden sich die Klimahysteriker zu Wort. Sie waren ziemlich kleinlaut geworden, weil die zurückliegenden Jahre mit völlig normalen Wintern und unauffälligen Durchschnittstemperaturen ihnen keine ideologische Munition geliefert hatten. Doch nun laufen Katrin Göring-Eckardt (Jahrgang 1966) & Co. zur Hochform auf. Die inoffizielle Staatssekretärin für grüne Agitation und Propaganda ließ uns dieser Tage per Twitter wissen, die Klimakrise sei nun “wirklich sichtbar, spürbar”. In der Verantwortung stünden “alle Leugner und alle, die nichts tun”, denn “dieses Wetter kommt eben nicht irgendwie zufällig oder vom Himmel”. Der Tweet, der laienhaft-naiv Wetter und Klima miteinander verknüpft, ist der vorläufige Höhepunkt grüner Panikmache. Eine der Lieblingslügen der Propaganda-Partei kann nun endlich wieder mit viel heißer Luft gefüllt werden. Denn Lieschen Müller fällt allzu leicht auf die politische Scheinwahrheit herein, dass die Hitzewelle dieses Sommers ein sicheres Indiz für den menschengemachten Klimawandel sei. Da können Experten noch so viele Fakten beisteuern, in Göring-Eckardts Fall etwa die Tatsache, dass die durchschnittliche Abweichung der momentanen Temperaturen auf der Nordhalbkugel gegenüber der Referenzperiode der Jahre 2000 bis 2017 gleich null ist. Selbst der Hinweis, dass das Klima von unzähligen Faktoren abhängt, auf die der Mensch gar keinen Einfluss hat, z.B. Meeresströmungen, Sonnenzyklen und Vulkanaktivitäten, genügt nicht.

Denver - Dass überhöhter Fleischkonsum im Verdacht steht die Entwicklungen einiger Krebserkrankungen zu begünstigen, ist bekannt. Auch dass sich die Rinderzucht über das ausgestoßene Methan auf das Weltklima ungünstig auswirkt, weiß man. Dass allerdings zudem das vermehrt in der Rinderzucht eingesetzte Antibiotika zusätzlich dafür sorgt, dass die Viehcher noch mehr an Methan produzieren, wurde nun durch Forscher in den USA belegt.

Berlin - Die Klimaziele Deutschlands sind kaum noch realistisch. Deutschland will bis zum Jahr 2020 40 Prozent weniger Kohlendioxid emittieren als noch im Jahr 1990. Um dieses Ziel noch zu erreichen, hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgeschlagen, eine Klimaabgabe für veraltete Kohlekraftwerke einzuführen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid zusätzlich einzusparen.

Berlin - Die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), eine Klimaabgabe für Kohlekraftwerke einzuführen, stoßen auf massiven Widerstand. Da die Kraftwerksemissionen bis 2020 neben bereits geplanten Maßnahmen um 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid reduziert werden sollen, will Gabriel eine Klimaabgabe bei Überschreiten eines CO2-Freibetrags einführen.