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München - Noch 2019 feierte die CSU in Bayerns Landeshauptstadt München den türkischstämmigen Vielversprecher Cengiz Ehliz als “Unternehmer des Jahres” (Wir berichteten: https://hessendepesche.de/wirtschaft/cengiz-ehliz,-die-weebusiness-gmbh-und-der-seltsame-preis-zum-bunten-ball-der-csu-münchen.html) und überreichte ihm eine von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unterschriebene Urkunde für seine ‘Vision’ eines Cashback-Systems. Jetzt soll der selbsternannte Visionär für mehr als 3 Jahre ins Gefängnis. Im Februar 2020 verurteilte ihn ein Gericht und drei weitere ehemalige Geschäftspartner von Ehliz in Belgien wegen des Vorwurfs des Betrugs und der Beteiligung an einer "internationalen kriminellen Vereinigung" zu jeweils 30–40 Monaten Haftstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und Ehliz kündigte bereits an, in Berufung zu gehen.

Rodgau - Ziemlich genau 10 Jahre ist es her, da wählten die Bürger der Stadt Rodgau zum ersten Mal Jürgen Hoffmann (SPD) zu ihrem Bürgermeister. Der damals 49-jährige Diplom Finanzfachwirt hatte schon früh Karriere in seiner Heimatstadt gemacht. Mitarbeiter im Finanzamt des Kreis Offenbachs, Betriebsleiter der Stadtwerke Rodgau und schließlich Geschäftsführer der Kreis-Verkehrs-Gesellschaft in Offenbach. Von 1979 bis 2010 bereitete sich der damals noch junge Hoffmann auf seine spätere politische Karriere geduldig vor. Mit seinem Eintritt in die SPD 1984 besiegelte Hoffmann schließlich den Werdegang seiner Karriere. Für die Sozialdemokraten trat er fünf Jahre später als Stadtverordneter in Rodgau an. Im Stadtparlament hielt es Hoffmann jedoch nicht lange, schon nach 3 Jahren verließ er die Fraktion und verfolgte seine Karriere in den Stadtwerken Rodgaus. Nach wenigen Jahren kehrte Hoffmann jedoch in die Politik zurück, diesmal wollte er hoch hinaus. Nicht weniger als der Bürgermeister der größten Stadt im Kreis Offenbach, seinem Geburtsort und Startpunkt seiner Karriere, wollte der ambitionierte Sozialdemokrat 2010 werden.

Rodgau - Der Bundestagswahlkampf 2017 kommt auch in Rodgau in Fahrt. Insbesondere die Veranstaltung der AfD am Sonntag im Bürgerhaus im Ortsteil Dudenhofen war zum Zankapfel der örtlichen Politik geworden. Die Jusos um den Stadtverordneten Kevin Massoth (SPD) erhofften sich ein "überparteiliches Bündnis" gegen die AfD. Doch zu solch einer Wucht kam es am Abend nicht. Mehr oder weniger eindeutig sozialdemokratisch fiel der abendliche Widerstand gegen die AfD aus. Die "Alternative" reift offenbar auch in Rodgau zu einer stabilen politischen Kraft heran.

Rodgau - Max Breitenbach ist ein sympathischer Kerl. Er schafft es, obwohl noch zum Nachwuchs der Christdemokraten in Rodgau zählend, souverän, klar, prägnant und ohne Schnörkel Kommunalpolitik für seine Heimatstadt zu erklären. Die AfD Rodgau um Dr. Robert Rankl sieht er als politischen Wettbewerber, die FDP um den umtriebigen Fraktionsvorsitzenden Heino Reckließ erachtet Breitenbach dagegen derzeit als politischen Gegner. Auch weite Teile der SPD ließen sich, so schätzt es Max Breitenbach ein, unsinnig von Heino Reckließ, Martina Sertic und Co. vor sich hertreiben. Eine Große Koalition aus CDU und SPD wäre aus Sicht Breitenbachs derzeit die beste Lösung für Rodgau. Doch vorerst werde die CDU die Oppositionsrolle annehmen und mit guter Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung Akzente setzen.

Rodgau - Mit dem Wechsel der drei Kommunalpolitiker Martina Sertic, Karlheinz Hackel und Hermann Jäger von der ZmB Rodgau zur FDP haben sich die Mehrheitsverhältnisse im Rathaus grundlegend verändert. Bei den Sozialdemokraten um Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) und bei den Liberalen um den Ersten Stadtrat Michael Schüßler (FDP) kann man das Lachen kaum halten. Ein offenbar voreilig geschmiedeter "Rechtsblock" in der Stadtverordnetenversammlung aus CDU, AfD und ZmB brach noch vor den Haushaltsberatungen im Herbst 2016 zusammen. Der Druck auf Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) hat sich nun aufgelöst.

Rodgau - Mit dem Wechsel von Martina Sertic, Hermann Jäger und Karlheinz Hackel von der ZmB Rodgau in die FDP hat sich auch die kommunalpolitische Ausgangslage in Rodgau, der größten Stadt im Landkreis Offenbach, (https://www.hessen-depesche.de/regional/paukenschlag-in-rodgau-karlheinz-hackel,-martina-sertic-und-hermann-jäger-wechseln-von-zmb-zur-fdp.html) komplett verändert. Die Exekutive im Rathaus um Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) und Erstem Stadtrat Michael Schüßler (FDP) hat in der Stadtverordnetenversammlung, der Legislative, nun wieder eine rechnerische Mehrheit aus SPD (12 Sitze), Grüne (5), FDP (5) und Rodgauer Liste (2) gegenüber dem kolportierten "Rechtsblock" aus CDU (13), AfD (5) und Rest-ZmB (3).

Rodgau - Mit dem heutigen Tage hat sich die politische Konstellation für die Stadt Rodgau (Kreis Offenbach) grundlegend geändert. Die Stadtverordneten Karlheinz Hackel (Jahrgang 1952), Martina Sertic (Jahrgang 1986) und das Magistratsmitglied Hermann Jäger (Jahrgang 1953) sind mit sofortiger Wirkung von der ZmB Rodgau zur Fraktion der FDP gewechselt. Man muß davon ausgehen, dass weitere Mitglieder der ZmB diesem Weg folgen werden. Die ZmB, ursprünglich eine Abspaltung der CDU Rodgau zur Unterstützung des früheren Bürgermeisters Alois Schwab, der von der eigenen Partei ausgebootet wurde, steht offenbar vor der Auflösung.

Rodgau - Empörung und Entsetzen machte sich bei SPD, Grünen und FDP in Rodgau dieser Tage breit als unvermittelt eine Parlamentsmehrheit aus CDU, AfD und ZmB in der Stadtverordnetenversammlung eine Entlastung des Magistrats zur Jahresrechnung 2014 verweigerte. Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) und Erster Stadtrat Michael Schüßler (FDP) wahrten über das Ereignis einigermaßen die Conténance. Doch aus jüngeren Kommunalpolitikern brach die Wut heraus. So nannte Kevin Massoth (SPD), den viele Genossen zwischen Nieder-Roden und Weiskirchen als echte Nachwuchshoffnung für die SPD sehen, sympathisch und intelligent, den Vorgang "ein Trauerspiel für die Demokratie". Ähnlich sieht es auch Ben Schwarz von Bündnis90/Grüne. Eine knappe Mehrheit aus Union, dem CDU-Ableger ZmB und der AfD um Dr. Robert Rankl ist offenbar nun nicht mehr nur rechnerisch zustande gekommen. Die neue Achse, noch inoffiziell, möchte für Rodgau (rd. 44.000 Einwohner) Politik gestalten.

Rodgau - Mit einer auf den vorderen Plätzen deutlich verjüngten Kandidatenliste gehen die Rodgauer Sozialdemokraten in die Kommunalwahl im Frühjahr 2016. „Die Mischung stimmt: Wir haben eine gute Balance zwischen Erfahrung und Jugend hinbekommen“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Kaiser zu der Kandidatenliste für die Wahl zur neuen Stadtverordnetenversammlung, die die Mitglieder am Dienstag, den 21. Juli, in Nieder-Roden mit übergroßer Mehrheit beschlossen haben.

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