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Offenbach am Main - Nachdem die Stadtverordnetenversammlung die Wiedereinführung des Freiwilligen Polizeidienstes im November 2017 beschlossen hat und nun auch die Unterbringung der Dienststelle gewährleistet ist, freut es die CDU-Fraktion, dass mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Land Hessen die Polizeihelferin und –helfer nun ihren Dienst in Offenbach alsbald aufnehmen können.

Frankfurt am Main - Der Flughafen Frankfurt zählte im Juni knapp 6,6 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Mit 45.871 Starts und Landungen nahm die Zahl der Flugbewegungen um 1,4 Prozent zu. Auch die Summe der Höchststartgewichte stieg um 1,7 Prozent auf rund 2,8 Millionen Tonnen an. Lediglich das Cargo-Aufkommen verringerte sich um 4,7 Prozent auf 174.392 Tonnen. Der Rückgang basiert vor allem auf der schwachen weltweiten Konjunktur sowie der im Vergleich zum Vorjahr späteren Lage der Feiertage Pfingsten und Fronleichnam.

Wiesbaden - Als erstes Land in der EU hat Österreich nun den Einsatz des Unkrautvernichters Glyphosat verboten. Wir sind gespannt, wie die EU-Kommission auf dieses Verbot reagiert. In Hessen haben wir mit unserer Glyphosatausstiegsstrategie einen zukunftsweisenden Weg beschritten. „Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie auch endlich einen ehrgeizigen Plan zum Ausstieg aus Glyphosat vorlegt“ sagt Hans-Jürgen Müller, landwirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag.

Wiesbaden - „Immer mehr Kinder in Hessen können Ganztagesschulen besuchen, gleichzeitig geht der Ausbau der vielfältigen Angebote zur Ganztagesbetreuung mit großen Schritten voran“, sagt Daniel May, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag. „Im nächsten Schuljahr werden unter anderem 45 Grundschulen und Grundstufen dem Pakt für den Nachmittag beitreten und an fünf Tagen in der Woche sowie in den Schulferien ein Betreuungsangebot bereitstellen. Damit sieht Hessen einem kommenden Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung bestens vorbereitet entgegen.“

Wiesbaden - Die hessischen Städte und Kommunen sind vielfältig und einzigartig – ein Aspekt, der Hessen attraktiv und stark macht. Allerdings gilt auch: Einigen Städten und Kommunen in Hessen geht es finanziell sehr gut, während andere mit großen Herausforderungen zu kämpfen haben, um ihren Bürgerinnen und Bürgern vor Ort eine attraktive städtische Infrastruktur bieten zu können. Mit der Starken Heimat Hessen plant die Landesregierung ein neues Programm, um die 444 Kommunen in Hessen – Landkreise, Städte und Gemeinden – weiter zu stärken. Rund 400 Millionen Euro mehr jedes Jahr stehen den Kommunen dadurch zur Verfügung – Tendenz steigend. Bislang mussten die Kommunen diese Summe als sogenannte erhöhte Gewerbesteuerumlage an das Land zahlen.

Gelnhausen - „Die sogenannte Heimatumlage ist ein weiteres Beispiel für den Umverteilungswahn in Deutschland. Man nimmt Leistungsträgern Geld ab und verteilt es gönnerhaft, um damit seine eigene Position zu sichern “, bringt der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und ehemalige Wirtschaftsdezernent der Stadt Hanau, Dr. Ralf-Rainer Piesold, den Kern der Heimatumlage des Landes Hessen auf den Punkt.

Wiesbaden - Die GRÜNEN im Hessischen Landtag freuen sich, dass sich die Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen bei der nachhaltigen Anlage ihrer Landesfinanzen künftig eng abstimmen wollen. „Gemeinsam wollen wir für grüne Landesfinanzen arbeiten und den Ausstieg aus der klimaschädlichen Geldanlage vorantreiben“, erklärt Miriam Dahlke (Jahrgang 1989), finanzpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Daher hat Hessen mit den anderen Bundesländern einen Anbieter mit der Entwicklung von zwei nachhaltigen Aktienindizes beauftragt: einen Aktienindex für die Eurozone, einen für außerhalb der Eurozone. „Mit dieser koordinierten und konzertierten Aktion wollen wir sicherstellen, dass die Länder ihr Aktienvermögen nur noch in Unternehmen investieren, die in den Bereichen Ökologie, Soziales und Unternehmensführung zu den nachhaltigsten gehören.“ Insgesamt haben die Aktienportfolios dieser vier Bundesländer derzeit ein Gesamtvolumen von rund 3,6 Milliarden Euro.

Frankfurt am Main - Hessen und Rheinland-Pfalz starten am kommenden Freitag in die Sommerferien. Frankfurt Airport erwartet pro Tag bis zu 240.000 Passagiere. „Das sind neue Spitzenwerte, die dafür sorgen, dass die Infrastruktur unserer beiden Terminals den ganzen Sommer über nahezu voll ausgelastet sein wird“, sagt Thomas Kirner vom Flugbetriebs- und Terminalmanagement. Er bittet alle Passagiere um Verständnis, falls es an den Kontrollstellen zu Wartezeiten kommen sollte und gleichzeitig um aktive Unterstützung: „Eine gute Reisevorbereitung ist wichtiger denn je“, rät er sowohl Urlaubern als auch Geschäftsreisenden, „wer gut vorbereitet ist und all unsere Tipps berücksichtigt, wird dennoch entspannt in den Flieger steigen können.“

Wiesbaden – In der letzten Plenarwoche des Hessischen Landtags vor der Sommerpause hat René Rock (Jahrgang 1967), Vorsitzender der FDP-Fraktion, angesichts der Themenvielfalt erneut auf die zögerliche, lähmende Haltung der Koalition aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen bei den wichtigen Aufgaben in unserem Bundesland hingewiesen. „Wo immer wir hinsehen, was immer wir diskutieren, es geschieht nichts, was Hessen an die Spitze der Zukunftsentwicklung in Deutschland und Europa setzen würde. Das werden wir als Freie Demokraten so nicht hinnehmen, wir wollen Hessen endlich zum Land der Zukunft machen“.

Wiesbaden - Auch die Kunst ist ein politisches Ereignis für die aufstrebende Volkspartei Bündnis90/Grüne. Zum Thema Digitalisierungskonzept für Museen sagt Mirjam Schmidt, Sprecherin für Kunst und Kultur der GRÜNEN Fraktion heute im Hessischen Landtag: „Wie digital muss ein Museum heute sein? In unserer digitalen Gesellschaft ist die Frage nach dem Museum von morgen präsenter denn je. Denn Technologien wie Virtual- und Augumented-Reality, 3D-Digitalisierung und Webtechnologien haben das Potential, Besucherinnen und Besuchern museale Sammlungen auf vollkommen neue Art zugänglich zu machen und neue Wege der Partizipation zu eröffnen. Es ist ein einladender Zugang für die jüngere Generation der „digital natives“, die dem kulturellen Angebot mit völlig anderen Hör- und Sehgewohnheiten begegnen. Es ist aber auch ein barrierefreier, niederschwelliger Zugang für all jene, die den Tempeln der Hochkultur bisher - aus welchen Gründen auch immer - fernbleiben. Und es ist ein Zugang, der auch in ländlichen Regionen offen steht. Also dort, wo Menschen sich abgehängt fühlen können und deshalb zuweilen empfänglicher für populistische Parolen sind als anderswo.“

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