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Frankfurt am Main – Die Aktionäre der Fraport AG stimmten auf der 15. ordentlichen Hauptversammlung des Frankfurter Flughafenunternehmens mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,99 Prozent dem Dividendenvorschlag des Vorstands von 1,35 Euro je Anteilsschein zu. Damit bleibt die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 auf dem Niveau von 2014. Zuletzt war die Dividende im vergangenen Jahr um 10 Cent je Aktie erhöht worden. Zudem entlasteten die 1.187 anwesenden Shareholder den Unternehmensvorstand um Stefan Schulte (99,96 Prozent Zustimmung) sowie den Aufsichtsrat um den früheren hessischen Finanzminister Karlheinz Weimar (97,12 Prozent Zustimmung), nachdem Schulte über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet und die Fragen der Aktionäre beantwortet hatte.

Frankfurt am Main – Nachdem in den vergangenen Monaten die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt immer neue Rekordwerte erreichten, während das Frachtaufkommen stagnierte bzw. zurückging, zeichnet sich nun erstmals in diesem Jahr eine Trendwende ab. Nach den aktuellen Zahlen der Fraport AG wuchs nämlich das Cargo-Aufkommen im April um fünf Prozent auf 181.948 Tonnen, während das Passagieraufkommen mit annähernd fünf Millionen Fluggästen um 2,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert lag. Für den Rückgang im Passagierbereich macht das von Konzernchef Stefan Schulte geführte Unternehmen „Sondereffekte“ verantwortlich.

Frankfurt am Main – Am Muttertag noch nichts vor? Die Fraport AG feiert mit Kindern, Müttern und natürlich auch Vätern von 10 bis 18 Uhr am Frankfurter Flughafen den Airlebnis-Tag „Flying Hearts“: In Kooperation mit HIT RADIO FFH gibt es am 8. Mai ein vielseitiges Musikprogramm auf zwei Show-Bühnen, zahlreiche Beauty-Angebote, sommerliche Highlights wie der Sky-Line-Garten im Terminal 2 und zahlreiche Erlebnisangebote für Groß und Klein.

Frankfurt am Main – Das Mönchhof-Gelände in Raunheim und Kelsterbach, südwestlich von Frankfurt am Mainufer gelegen, ist mit 100 Hektar Gesamtfläche das größte Gewerbegebiet der Rhein-Main-Region. Eigentümerin des stetig fortentwickelten Logistik- und Industrieparks in unmittelbarer Nähe zum Flughafen ist die Fraport Real Estate Mönchhof GmbH & Co. KG, eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Fraport AG. Das Nutzungskonzept konzentriert sich auf Logistik, Büroimmobilien, kleinteiligen Einzelhandel und airportaffine Unternehmen.

Frankfurt am Main/Las Vegas – Nachdem bereits der Frankfurter Flughafen in diesem Jahr von „Business Traveller Poland“ als bester Passagierflughafen und von „STAT Trade Times International“ als bester Cargo-Airport ausgezeichnet wurde, hat nun auch der Betreiber Fraport AG einen renommierten internationalen Preis erhalten: Im Rahmen einer der größten E-Commerce-Kongresse der USA in Las Vegas wurde das Frankfurter Unternehmen für seine neue Online-Shopping-Plattform mit dem „Imagine Excellence Award“ ausgezeichnet.

Frankfurt am Main – Die Fraport AG kann derzeit eine Erfolgsmeldung nach der anderen verkünden. Nachdem das Unternehmen bereits im Januar einen neuen Passagierrekord am Frankfurter Flughafen für 2015 vermeldete (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/fraport-ag-passagierzahlen-in-frankfurt-beflügelten-geschäftsjahr-2015.html) und auch Anfang 2016 die Verkehrszahlen weiter nach oben gingen (www.hessen-depesche.de/wirtschaft/fraport-ag-erneute-steigerung-der-verkehrszahlen-am-frankfurter-flughafen-im-januar.html), verbuchte der größte deutsche Airport auch im gesamten ersten Quartal des laufenden Jahres eine neue Höchstmarke bei den Fluggästen.

Frankfurt am Main – Die Übernahme von 14 regionalen Flughäfen durch die Frankfurter Fraport AG mit ihrem griechischen Konsortiumspartner Copelouzos Group sorgt in Hellas vor allem im Lager der politischen Linken und in Gewerkschaftskreisen für Verärgerung. Das böse Wort vom „Ausverkauf“ macht die Runde, von bevorstehenden Entlassungen ist die Rede, und manch einfacher griechischer Arbeiter wird sich womöglich denken: „Erst oktroyiert uns die deutsche Kanzlerin ein Spardiktat, nun kommen ihre Wirtschaftsbosse und bedienen sich.“

Frankfurt am Main – Gemeinsam mit der griechischen Copelouzos Group hat die Fraport AG in Athen einen Vertrag zur Übernahme von 14 regionalen Flughäfen unterzeichnet. Demnach soll der griechische Staat zwar weiterhin offizieller Eigentümer bleiben, ab 2016 sollen die Einnahmen jedoch für 40 Jahre in die Kassen des deutsch-griechischen Konsortiums fließen, an dem Fraport nach eigenen Angaben „eine deutliche Mehrheit“ halten wird.

Frankfurt am Main – Um die Forderungen der Gläubiger zu erfüllen, ist der griechische Staat dazu angehalten, seine öffentliche Infrastruktur zu privatisieren. Davon will auch die Frankfurter Fraport AG profitieren, die am Montag gemeinsam mit ihrem griechischen Partner, der Copelouzos Group, einen über 40 Jahre laufenden Vertrag zur Übernahme von 14 regionalen Flughäfen in Griechenland unterzeichnet hat. Die Übergabe ist für den Herbst 2016 geplant. Laut Vertrag bleibt der griechische Staat über den gesamten Zeitraum Eigentümer der Flughäfen. Bei dem Geschäft handelt es sich um das erste große Privatisierungsvorhaben der Regierung von Alexis Tsipras (Syriza).

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