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Rödermark – Neben wirtschaftlicher Nachhaltigkeit ist die innere Sicherheit ein großes Thema für Tobias Kruger, den Kandidaten der FDP zur Bürgermeisterwahl in Rödermark. Der mit 37 Jahren zweitjüngste Herausforderer von Amtsinhaber Roland Kern, der vor einiger Zeit noch das Parteibuch der CDU in der Tasche hatte, bezeichnet sich selbst als „Multi-Kulti-Kandidat“, da er neben der deutschen auch die schweizerische und die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Nichtsdestotrotz ist er ein scharfer Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel. HESSEN DEPESCHE hat Tobias Kruger befragt, mit welchen Standpunkten er es schaffen will, am 5. Februar 2017 als zweiter Liberaler nach Dr. Daniell Bastian (Seligenstadt) ein Rathaus im Kreis Offenbach zu erobern.

Rödermark – Der Christdemokrat Carsten Helfmann will den Grünen Roland Kern als Bürgermeister der Stadt Rödermark beerben. Derzeit amtiert der 43-jährige Bankkaufmann, Versicherungsfachwirt und Vater von zwei Kindern als Rathauschef der benachbarten Gemeinde Eppertshausen. Als neue Herausforderung betrachtet der Kandidat der CDU vor allem die Größe der Kommune: Rödermark hat rund 27.000 Einwohner und damit mehr als viermal so viel in Eppertshausen, der Rödermärker Haushalt hat ein Volumen von 70 Millionen Euro, der Eppertshausener ein Siebtel davon. Zu seinen Ambitionen erklärte Helfmann einmal: „Was im überschaubaren Eppertshausen geklappt hat, will ich jetzt in der großen Stadt versuchen“, so Helfmann zu seinen Ambitionen. HESSEN DEPESCHE hat bei ihm nachgefragt, was man darunter zu verstehen hat und wie seine kommunalpolitischen Vorstellungen für Rödermark aussehen.

Rödermark – Seit fast zwölf Jahren amtiert der Jurist Roland Kern als grüner Bürgermeister in Rödermark. Nun tritt er nochmal an – allerdings mit einer selbst auferlegten Begrenzung seiner Amtszeit von zwei Jahren. Politische Mitbewerber haben versucht, dies weidlich auszuschlachten und für ihre Zwecke zu nutzen. Mitunter war gar von einer Verlegenheitslösung der Grünen die Rede. Kern selbst hat freilich eine ganz andere Begründung für seinen Schritt. HESSEN DEPESCHE hat darüber mit Rödermarks Bürgermeister gesprochen, ihn gebeten, Bilanz zu ziehen und seine Vorstellungen für ein Zusammenleben in der Stadt zu präsentieren.

Frankfurt am Main – Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU) hat seine kürzlich aus der CDU ausgetretene Parlamentskollegin Erika Steinbach kritisiert. Steinbach hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laut Medienberichten vorgeworfen, mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 Rechtsbruch begangen zu haben. Dies hatte sie unter anderem als Grund für ihren Austritt aus der CDU nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft angegeben.

Rödermark – Samuel Diekmann ist nicht nur Mitglied der SPD, sondern auch Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion in der Rödermärker Stadtverordnetenversammlung. Dennoch präsentiert sich der 35-jährige Pastor einer freikirchlichen Gemeinde in Dietzenbach, Geschäftsführer der von ihm gegründeten Redneragentur „rent-a-pastor.com“ undverheiratete Vater von drei Kindern – seinem Amtsverständnis entsprechend – als „überparteilicher Kandidat“ für die Bürgermeisterwahl in Rödermark. HESSEN DEPESCHE hat mit Samuel Diekmann über seine kommunalpolitischen Vorstellungen gesprochen.

Budapest – Die ungarische Regierung plant noch im ersten Halbjahr 2017 eine Neuregelung der gesetzlichen Grundlagen für des NGOs, mit dem aus dem Ausland finanzierte Organisationen wie jene des Soros-Netzwerks nach russischem Vorbild an die Leine genommen und zur Offenlegung ihrer Ziele und Finanzierung verpflichtet werden sollen (https://www.hessen-depesche.de/politik/ungarische-regierung-will-gegen-soros-ngos-vorgehen.html).

Budapest – Die von Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) vorgeschlagenen Ein-Euro-Jobs für Asylwerber könnten die heimische Arbeitsmarktsituation weiter verschärfen. Diese Befürchtung äußerte kürzlich die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein nach einer Parlamentsanfrage. Bisher künstlich durch öffentliche Förderung geschaffene Beschäftigungsverhältnisse für schwer vermittelbare Arbeitskräfte würden massive Konkurrenz bekommen, so die freiheitliche Politikerin.

Budapest – Die ungarische Regierung plant, gegen vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vorzugehen. Im Fokus steht dabei der Name des 1930 als György Schwartz in Budapest geborenen US-Großinvestors George Soros, der in Europa ein Netzwerk von Organisationen unterhält, die schon länger im Visier der ungarischen Politik stehen. Ministerpräsident Viktor Orban hatte im vergangenen Jahr angekündigt, dass „das Jahr 2017 von der Verdrängung der für Soros stehenden Kräfte künden wird“.

Rodgau – Der Umzug von 23 Migranten von dem Container-Asylheim an der Einhardstraße in Seligenstadt in eine kreiseigene Gemeinschaftsunterkunft an der Boschstraße im Rodgauer Stadtteil Weiskirchen sorgt für Unmut bei den lokalen Flüchtlingshelfern. Zwar sind solche Übersiedlungen ein ganz normaler Vorgang, da sich unter den Asylbewerbern jedoch 14 Afghanen befinden, die in Seligenstadt bereits durch verschiedene Integrationsmaßnahmen unterstützt wurden und laut Caritas-Flüchtlingshelferin Katrin Effenberger „gut verortet“ sind, bringen manche dem Ortswechsel Unverständnis entgegen.

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