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Hamburg – Seit Ausbruch des Coronavirus wird darüber spekuliert, welche Branchen am besten aus der Krise kommen oder sogar Krisenprofiteure sind. Gewinner sind auf jeden Fall alle Finanzdienstleister, die mit Kryptowährungen arbeiten. So erlebte die älteste und bekannteste Digitalwährung, der Bitcoin, jüngst eine regelrechte Kursexplosion und stieg auf einen Rekordwert von über 50.000 US-Dollar. In Corona-Zeiten stellt der Bitcoin für viele Anleger offenbar eine attraktive Alternative zum Aktienmarkt dar, der insbesondere zu Beginn der Krise deutlich einbrach. Marktkenner rechnen auch künftig mit guten Anlageperspektiven für die Blockchain-gestützten Internetwährungen.

VAE – Vom 20. Oktober 2020 bis zum 10. April 2021 findet in Dubai – und damit erstmals in der arabischen Welt – die Weltausstellung Expo statt. Bislang gingen Experten davon aus, dass durch die Großinvestitionen und die erwarteten 25 Millionen Besucher bis zu 270.000 neue Arbeitsplätze in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) entstehen und die regionale Wirtschaft langfristig angekurbelt wird. Inzwischen ist etwas Ernüchterung eingetreten, weil sich nicht alle ambitionierten Großprojekte reibungslos umsetzen lassen. Das gilt insbesondere für den Flughafen Dubai World Central.

Dubai – Die objektiven Wirtschaftsdaten sind beeindruckend: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verfügen weltweit über die siebtgrößten Ölreserven, haben ein Pro-Kopf-Einkommen von 39.130 US-Dollar (2017), stabile wirtschaftliche Wachstumsraten und ein internationales Anlagevermögen von weit mehr als einer Billion Euro. Damit gehört die Föderation der sieben Emirate zu den reichsten Staaten und finanzkräftigsten Investoren überhaupt. Obwohl die deutschen Ausfuhren in die VAE im Jahr 2017 auf etwa 11 Milliarden Euro gesunken sind, bleiben sie Deutschlands größter Handelspartner in der arabischen Welt. Laut einer Mitteilung der Deutschen Auslandsvertretungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten steht der Golfstaat unter den deutschen Ausfuhrzielländern an 23. Stelle. Diese Positionierung könnte sich im Gefolge der Weltausstellung Expo, die vom 20. Oktober 2020 bis zum 10. April 2021 in Dubai stattfindet, noch verbessern.

Fellbach – Die Tätigkeit des Unternehmensberaters unterliegt hierzulande keinem Berufsschutz. Jeder, der in irgendeiner Form Gewerbetreibende berät, darf sich Unternehmensberater nennen. Das macht es für manche Marktteilnehmer schwer, schon auf den ersten Blick eine seriöse Wirtschaftsberatung von einer unseriösen zu unterscheiden. So kann nicht mit einer unabhängigen und mandantengerechten Beratungsleistung gerechnet werden, wenn – getarnt als Unternehmensberatung – zum Beispiel Software-Pakete ausgewählter Vertragspartner angeboten werden. In Deutschland unterliegen selbstständige Unternehmensberater in der Regel nicht der Gewerbeordnung, sondern sie üben eine freiberufliche Tätigkeit aus.