hessendepesche.de

München - Wenn der MLM-Kaufmann Cengiz Ehliz dieser Tage rund um die Eishockeymannschaft der Tölzer Löwen seine Vision von „wee“ propagiert, sollte nicht vergessen werden, dass Cengiz Ehliz schon so einige Visionen einer mehr oder weniger ähnlichen Geschäftsidee immer wieder unter neuen Namen durch den Markt trieb. Er warb um Lizenznehmer und Investoren. Dass sich „wee“ aus der „Weeconomy“, davor aus der „FlexCom“ und der „FlexKom“ entwickelte, gilt gemeinhin als bekannt und nachvollziehbar. Doch auch schon andere Visionen jagte Cengiz Ehliz früher vor sich her.

München - Cengiz Ehliz ist in bestimmten Fähigkeiten ein Tausendsassa. Der oberbayerische Kaufmann mit den türkischen Wurzeln spricht gebrochen Englisch und sicher kein Mandarin und dennoch schafft er es an einen Tisch mit den Wirtschafts- und Politikvertretern aus der chinesischen Provinz Shenzen, die er vielleicht wirklich mit dem Cashbacksystem ‚wee’ beglücken möchte. Aber die freundschaftliche Nähe von Cengiz Ehliz zur CSU ist ja auch bekannt. Zumindest gibt’s eine Absichtserklärung für die Chinesen, die feierlich unterschrieben wurde. Solch eine ‚Absicht’ ist natürlich noch kein Vertrag. Aber es ist eine Vision. Und bei ‚wee’ oder früher bei ‚FlexCom’ verkaufen Cengiz Ehliz, Michael Scheibe und Tilmann Meuser vor allem Visionen.