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Wemding – Neben der gesetzlichen Rente und der privaten Vorsorge ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) die tragende Säule im deutschen Rentensystem. In den letzten Jahren wurde sie immer beliebter, um der durch die gesetzliche Rente drohenden Altersarmut entgegenzuwirken. Doch wie wirkt sich die Wirtschaftskrise infolge des Corona-Lockdowns auf die Sicherheit der Betriebsrenten aus? Diese Frage treibt nicht nur den bAV-Experten Josef Bader um, der mit seiner DG-Gruppe AG jahrelang Rundum-Beratung zu allen Fragen der betriebsbezogenen Altersabsicherung angeboten hat.

Wiesbaden – Die Bewältigung der Corona-Pandemie gilt in allen Bundesländern als historisch einmalige Nagelprobe für exekutives Handeln. Klare Entscheidungen der Landesregierungen, die dann auch genauso klar kommuniziert werden, sind entscheidend für die Akzeptenz der Anti-Corona-Politik in der Bevölkerung. In vielen hessischen Kommunen und Landkreisen bricht sich gerade Unmut Bahn, weil man sich von der Landesregierung in Wiesbaden zu spät und zu schlecht über die Lockerungen der bisherigen Corona-Beschränkungen informiert fühlt.

Hamburg – Der Ausbruch des Coronavirus stürzt die Unternehmen vieler Branchen in eine existentielle Krise, weil der Binnenkonsum und die Auslandsnachfrage einbrechen. Selbst der jahrelang boomende Immobilienmarkt wird sich dem wirtschaftlichen Einbruch nicht ganz entziehen können. So rechnen Ökonomen damit, dass die Folgen der Pandemie auch das Wachstum der Immobilienwirtschaft bremsen. Das heißt freilich nicht, dass Immobilien an Wert verlieren, sondern lediglich ein geringerer Anstieg der Mieten und Immobilienpreise zu erwarten ist. Nur wenn die Krise über Monate das Alltags- und Wirtschaftsleben lähmen sollte, wäre theoretisch auch ein Ende des fast zehnjährigen Immobilienbooms in Deutschland vorstellbar. Mietern und Immobilienkäufern dürfte die neue Situation nach den teils heftigen Preissteigerungen der letzten Jahre wieder etwas Luft verschaffen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge verteuerten sich Wohnungen und Häuser auch 2019 nochmals um mehr als fünf Prozent.