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Düsseldorf/Berlin – Die Umfragewerte von CDU und CSU sind in den letzten Wochen vor allem deshalb so stark eingebrochen, weil das Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung als plan- und ideenlos wahrgenommen wird. Auch wenn die 16 Ministerpräsidenten zum Eindruck einer missglückten Pandemiebekämpfung beitragen, sehen viele in der Union eine Hauptschuld bei der Bundeskanzlerin, die eisern an ihren vielkritisierten Ministern Jens Spahn und Peter Altmaier festhält. Ihr scheint nach dem verpatzten Impfstart kaum mehr als eine ständige Verlängerung des Lockdowns einzufallen. Dabei hat sie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an ihrer Seite, während Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Regionen mit niedrigen Inzidenzzahlen und einer funktionierenden Schnelltest-Strategie gewisse Ermessensspielräume für vorsichtige Öffnungsschritte geben will.

Washington - So einfach hat man sich das in Deutschland vorgestellt: US-Präsident Donald Trump wird von Joe Biden abgelöst und schon wird alles gut - auch beim Klimaschutz. Aber auch da könnte man sich getäuscht haben. Es gibt da strategische Zwänge, die einen politischen Lenker der Supermacht USA nicht einfach so einen Kurswechsel vollziehen lassen. China bleibt der herausfordernde Wettbewerber Amerikas, da kann kein US-Präsident wegschauen. Und militärische Präsenz kostet nicht nur Geld, sondern auch Energie, viel an Engerie.

Düsseldorf/Berlin – CDU-Parteichef Armin Laschet hat sich den Auftakt ins Superwahljahr 2021 ganz sicher anders vorgestellt. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat seine Partei jeweils ihr historisch schlechtestes Ergebnis erzielt. In Baden-Württemberg konnten die Grünen auf 32,6 Prozent zulegen, während die CDU auf 24,1 Prozent absackte. In Rheinland-Pfalz wurde die SPD mit 35,7 Prozent stärkste Partei, und die CDU rutschte auf 27,7 Prozent ab.

Seligenstadt – Seit der Insolvenz des Planungsbüros ist es still geworden um den dritten Abschnitt der Seligenstädter Umgehungsstraße – zu still nach dem Geschmack der CDU-Stadtverordnetenfraktion. Immerhin habe der Magistrat seit April 2019 den Auftrag, in jeder Plenarsitzung über den Verfahrensstand zu berichten, erinnert Fraktionschef Joachim Bergmann. Letztmals nachgekommen sei Bürgermeister Bastian (FDP) dieser Verpflichtung im Februar 2020.

Rodgau - Am 14. März 2021 werden in den hessischen Städten und Landkreisen neue Abgeordnete gewählt. Eine besondere Rolle nehmen dabei weibliche Kandidatinnen der zur Wahl stehenden Parteien ein. Zur Erinnerung sei angemerkt, dass im Europäischen Parlament der Frauenanteil 41 Prozent ausmacht. Im Direktorium der EZB sind 33 Prozent Frauen, im EuGH sind sogar nur 15 Prozent der Richter*innen weiblich. 2019 lag der Anteil an Frauen im Deutschen Bundestag bei gerade einmal 31,2 Prozent. Das sind bei insgesamt 709 Abgeordneten gerade einmal 221 weibliche Mitglieder.

Groß-Zimmern – Mitglied der CDU wurde Manfred Pentz im Jahr 1995 durch ungewollte Schützenhilfe linker Lehrer. Die wollten den Jugendlichen nämlich zu ihrer Ideologie bekehren, erreichten aber das Gegenteil. Pentz erzählt diese Episode mit einem gewissen Augenzwinkern: „Zum ersten Mal in Kontakt mit der CDU kam ich in der Schule, als wir über Bildung diskutiert haben und zwei meiner damaligen Lehrer mich davon überzeugen wollten, dass die PDS/Linke die richtige Politik macht.“

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