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Mainhausen - Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende August hat sich Thomas Rachor als unabhängiger Bürgermeisterkandidat den Mitgliedern der CDU-Mainhausen vorgestellt. Er hat in seiner überzeugenden Rede und einer anschließenden Fragerunde zu seiner Person, seinen Vorstellungen, Ideen und Lösungsansätzen für die Unterstützung seiner Kandidatur geworben. Seinem Wunsch wurde in geheimer Wahl mit einem Stimmenanteil von 94 % Ja-Stimmen entsprochen.

Mainhausen - Als HESSEN DEPESCHE am 12. Juni alle Leser darüber informierte, dass der Mainhausener CDU-Politiker Johannes Wegstein die Union verlassen hat (https://hessendepesche.de/regional/mainhausen-johannes-wegstein-mag-nicht-mehr-mit-der-cdu.html), war dies weiten Teilen der örtlichen Politik noch nicht bekannt. Nun bestätigte sich der eigenwillige Entschluss des früheren Bankmanagers. Johannes Wegstein gehört nicht mehr der CDU an. Zur letzten Gemeindevertretersitzung nahm er bereits hinter den Reihen der FDP-Gemeindevertreter Platz.

Mainhausen - Bei der Jahreshauptversammlung der CDU Mainhausen im letzten Jahr ließ sich der alte Vorstand durch die Kraft der zwei Herzen wiederwählen und düpierte, nach der katastrophalen Wahl 2016, erneut und zum wiederholten Male jüngere CDU'ler. Viele der so enttäuschten verließen daraufhin den Ortsverband und übrig blieb eher eine Senioren-Union als eine aufstrebende Partei.

Mainhausen - Wie schon bei den überregionalen Wahlen 2013, machten auch diesmal die meisten der Mainhäuser Wählerinnen und Wähler ihre Kreuze bei der CDU. 1.745 Zweitstimmen waren zwar deutlich weniger als 2013 (2.235), aber immerhin noch 41 mehr als 2009. Die Partei der Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) hingegen verlor mit 1.214 Stimmen nicht nur fast 10% der Wähler aus 2013, sondern landete auch deutlich unter dem Ergebnis vier Jahre zuvor (1.305).

Mainhausen - Während der Verfassungsschutz schon vor Wochen feststellte, dass HESSEN DEPESCHE keinen verfassungsfeindlichen oder rechtsradikalen Hintergrund hat und dies auch u.a. der Hessische Rundfunk und die OFFENBACH POST eingestehen mussten, wartet nun erst das MAINHÄUSER BLÄTTCHEN des Verlegers Bernd Handreke mit der retardierten Geschichte auf und ist noch gespannt auf das Ergebnis der Recherche (Ausgabe vom 3. August).

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