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Budapest – Für seinen Auftritt am 17. Dezember bei „Markus Lanz“ im ZDF muss der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, im eigenen Land ordentlich Prügel einstecken. Der Ex-Geheimdienstchef habe sich in der Talkshow „wie ein Oberlehrer“ aufgeführt, schrieb etwa die WAZ, während ihn der „Stern“ sogar als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnete. Selbst das Männer-Lifestylemagazin GQ meinte, sich zu der Sendung äußern zu müssen und bezeichnete Maaßen als „Brandstifter in feinem Zwirn“.

Budapest – Der frühere Parteichef der rechten British National Party (BNP), Nick Griffin, ist aus Ungarn ausgewiesen worden. Dies bestätigte das ungarische Innenministerium vor wenigen Tagen auf Anfrage verschiedener Medien. Griffin sei „in Ungarn eine unerwünschte Person“, so der ungarische Innenminister Sándor Pintér. Das Einwanderungsamt habe den britischen Politiker des Landes verwiesen und zugleich ein Einreiseverbot gegen ihn verhängt. „Diese Maßnahmen im Bereich Ausländerrecht erfolgte aufgrund eines Antrags des Zentrums für Terrorabwehr“, teilte Pintér dazu weiter mit. Warum sich Griffin in Ungarn aufhielt, ist nicht bekannt.

Budapest – Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist Gerüchten entgegengetreten, nach denen die konservative Regierungspartei Fidesz aus der Europäischen Volkspartei (EVP) auszutreten gedenke. „Warum sollten wir das tun? Es ist Schwachsinn!”, so Orbán auf eine entsprechende Frage der Tageszeitung „Magyar Nemzet“, die den ungarischen Regierungschef vor wenigen Tagen im Budapester Parlament interviewte.

Dubai/Frankfurt am Main – Die Fluggesellschaft Emirates aus Dubai tourt im März 2017 mit einer Roadshow quer durch Europa, um Berufspiloten für ihr globales Streckennetz zu gewinnen. Die Informationsveranstaltungen bieten die Gelegenheit, sich mit Mitarbeitern von Emirates auszutauschen und sich darüber zu informieren, welche Möglichkeiten das Leben und Arbeiten in Dubai bietet. Emirates beschäftigt derzeit über 4.000 Piloten, darunter mehr als 100 Deutsche.

Frankfurt am Main – Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air, der größte Anbieter günstiger Flüge in Zentral- und Osteuropa, hat den Frankfurter Flughafen in ihr Streckennetz aufgenommen. Dies teilten Wizz Air und die Fraport AG in einer gemeinsamen Erklärung mit. Ab dem 22. Mai 2017 wird die bulgarische Hauptstadt Sofia täglich von Wizz Air angeflogen, am 15. Dezember 2017 beginnen die Flüge zur ungarischen Hauptstadt Ungarn. Buchungen sind bereits ab einem Preis von 29,99 möglich.

Budapest – In einer Rede im Rahmen einer Vortragsreihe zu globalen wirtschaftlichen Entwicklungen hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán vor wenigen Tagen in Budapest seine Ansicht zum Ausdruck gebracht, dass das Prinzip „America first“ des neuen US-Präsidenten Donald Trump auch andere Länder dazu inspirieren sollte, ihre nationalen Interessen an erste Stelle zu setzen. Der konservative ungarische Regierungschef nannte dies „eine große Freiheit und ein großes Geschenk“.

Budapest – Seit 2012 ist der 19. Januar in Ungarn ein nationaler Gedenktag, an dem an die Vertreibung der Donauschwaben erinnert wird. Als Donauschwaben bezeichnet man üblicherweise die Nachkommen aller deutschen Siedler, die sich ab Ende des 17. Jahrhunderts in den Landen der Stephanskrone niederließen und dort maßgeblich zum wirtschaftlichen und kulturellen Wiederaufbau des Landes nach dem Türkensturm beitrugen. Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich ursprünglich über den gesamten Mittellauf der Donau in der Pannonischen Tiefebene mit städtischen Zentren wie Ofen, Pest, Stuhlweißenburg, Fünfkirchen, Essegg, Subotica, Neusatz oder Temeswar.

Budapest – Die ungarische Regierung plant noch im ersten Halbjahr 2017 eine Neuregelung der gesetzlichen Grundlagen für des NGOs, mit dem aus dem Ausland finanzierte Organisationen wie jene des Soros-Netzwerks nach russischem Vorbild an die Leine genommen und zur Offenlegung ihrer Ziele und Finanzierung verpflichtet werden sollen (https://www.hessen-depesche.de/politik/ungarische-regierung-will-gegen-soros-ngos-vorgehen.html).

Budapest – Die ungarische Regierung plant, gegen vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vorzugehen. Im Fokus steht dabei der Name des 1930 als György Schwartz in Budapest geborenen US-Großinvestors George Soros, der in Europa ein Netzwerk von Organisationen unterhält, die schon länger im Visier der ungarischen Politik stehen. Ministerpräsident Viktor Orban hatte im vergangenen Jahr angekündigt, dass „das Jahr 2017 von der Verdrängung der für Soros stehenden Kräfte künden wird“.

Budapest – Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat die Verbundenheit seines Landes mit Deutschland bekräftigt, zugleich jedoch erneut Kritik an der Migrationspolitik der deutschen Regierung und der EU geübt. „Deutschland ist unser wichtigster wirtschaftlicher und auch politischer Verbündeter. 6.000 deutsche Firmen sind in Ungarn präsent, sie beschäftigen 300.000 Ungarn. 27 Prozent unseres Außenhandels wickeln wir mit Deutschland ab, und wir sind das wichtigste Hinterland der deutschen Automobilindustrie. Wir konsultieren regelmäßig in europäischen Fragen. In außenpolitischen Angelegenheiten kommt es oft vor, dass wir den deutschen Standpunkt als eine Art Kompass betrachten. Bei alldem kann es allerdings auch keinen Zweifel daran geben, dass wir die Frage der illegalen Migration anders beurteilen“, so Szijjártó in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“.

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