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Budapest – Die von Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) vorgeschlagenen Ein-Euro-Jobs für Asylwerber könnten die heimische Arbeitsmarktsituation weiter verschärfen. Diese Befürchtung äußerte kürzlich die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein nach einer Parlamentsanfrage. Bisher künstlich durch öffentliche Förderung geschaffene Beschäftigungsverhältnisse für schwer vermittelbare Arbeitskräfte würden massive Konkurrenz bekommen, so die freiheitliche Politikerin.

Budapest – Die ungarische Regierung plant, gegen vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vorzugehen. Im Fokus steht dabei der Name des 1930 als György Schwartz in Budapest geborenen US-Großinvestors George Soros, der in Europa ein Netzwerk von Organisationen unterhält, die schon länger im Visier der ungarischen Politik stehen. Ministerpräsident Viktor Orban hatte im vergangenen Jahr angekündigt, dass „das Jahr 2017 von der Verdrängung der für Soros stehenden Kräfte künden wird“.

Rodgau – Der Umzug von 23 Migranten von dem Container-Asylheim an der Einhardstraße in Seligenstadt in eine kreiseigene Gemeinschaftsunterkunft an der Boschstraße im Rodgauer Stadtteil Weiskirchen sorgt für Unmut bei den lokalen Flüchtlingshelfern. Zwar sind solche Übersiedlungen ein ganz normaler Vorgang, da sich unter den Asylbewerbern jedoch 14 Afghanen befinden, die in Seligenstadt bereits durch verschiedene Integrationsmaßnahmen unterstützt wurden und laut Caritas-Flüchtlingshelferin Katrin Effenberger „gut verortet“ sind, bringen manche dem Ortswechsel Unverständnis entgegen.

Kiel – Nach der Verbalattacke von CDU-Generalsekretär Peter Tauber gegen FDP-Chef Christian Lindner hat der Vizechef der Liberalen, Wolfgang Kubicki, über Facebook ordentlich zurückgekeilt. Tauber hatte in einem Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ gesagt, Lindner rede teilweise wie „Herr Gauland von der AfD“. „Der einzige Unterschied besteht darin, dass Lindner statt eines abgewetzten Tweed-Sakkos einen überteuerten Maßanzug trägt.“ Zugleich teilte der CDU-General gegen die Linke aus: „Sahra Wagenknecht und Frauke Petry sind das doppelte Lottchen des Populismus in Deutschland“.

Wasserburg am Bodensee – Der Schriftsteller Martin Walser, dessen neuer Roman „Statt etwas oder Der letzte Rank“ soeben bei Rowohlt erschienen ist, hat in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung sein während einer öffentlichen Veranstaltung ausgesprochenes Plädoyer für Donald Trump verteidigt. „Ich hatte angedeutet, dass ich drei Präsidenten erlebt habe, die nicht aus der politischen Klasse kamen: Reagan, Obama, Trump. Ich bezeichnete das als ein interessantes Phänomen für die USA. Hillary Clinton war schön und ehrgeizig, aber ganz aus der politischen Klasse, und dann ist da dieser irrsinnige Wildling mit seinen komischen Sätzen“, so der Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels und weiterer Auszeichnungen, der am 24. März seinen 90. Geburtstag feiert.

Kelkheim – Der Jahreswechsel markiert den Zeitpunkt für gute Vorsätze. Gepackt vom reuevollen Rückblick auf das abgelaufene Jahr, verspricht so mancher, es in Zukunft ein bisschen besser zu machen – um ein Jahr später feststellen zu müssen, dass es wieder nichts geworden ist mit der Besserung. Denn gute Vorsätze dienen natürlich in erster Linie dazu, wenigstens einmal im Jahr ehrlich zu sich selbst zu sein. Da bilden auch Journalisten keine Ausnahme. Und so konnte man in den letzten Tagen des Jahres 2016 manche Artikel lesen, in denen einige Berufsschreiber plötzlich ganz neue Töne anschlagen.

Budapest – Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat die Verbundenheit seines Landes mit Deutschland bekräftigt, zugleich jedoch erneut Kritik an der Migrationspolitik der deutschen Regierung und der EU geübt. „Deutschland ist unser wichtigster wirtschaftlicher und auch politischer Verbündeter. 6.000 deutsche Firmen sind in Ungarn präsent, sie beschäftigen 300.000 Ungarn. 27 Prozent unseres Außenhandels wickeln wir mit Deutschland ab, und wir sind das wichtigste Hinterland der deutschen Automobilindustrie. Wir konsultieren regelmäßig in europäischen Fragen. In außenpolitischen Angelegenheiten kommt es oft vor, dass wir den deutschen Standpunkt als eine Art Kompass betrachten. Bei alldem kann es allerdings auch keinen Zweifel daran geben, dass wir die Frage der illegalen Migration anders beurteilen“, so Szijjártó in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“.

Heusenstamm/Wiesbaden – Der Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) aus Heusenstamm hat die lokale Vereinsarbeit als „eine der wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft“ gewürdigt. „Das Leben in der Stadt könnte man sich ohne die Vereine nicht vorstellen. Als Integrationsmotoren sind sie für ein friedliches Zusammenleben unverzichtbar. Umso mehr freue ich mich, dass ich zahlreichen Vereinen in meinem Wahlkreis helfen konnte, finanzielle Förderungen der Landesregierung zu erhalten, damit sie ihre wertvolle Arbeit weiterführen können“, so Tipi am Donnerstag.

Budapest – Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat den letzten EU-Gipfel in Brüssel als „nicht zufriedenstellend“ für sein Land bezeichnet. Bei einer Pressekonferenz in Budapest kritisierte er, dass die führenden Politiker anderer EU-Mitgliedsstaaten seinen Vorschlag abgelehnt hätten, ausreisepflichtige Ausländer, die Widerspruch gegen ihre Abschiebung eingelegt haben, vorübergehend in bewachten Unterkünften unterzubringen.

Frankfurt am Main – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport verzichtet auch in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner und spendet stattdessen insgesamt 70.000 Euro an zehn gemeinnützige Initiativen in der Region. „Mit unserer Weihnachtsspende wollen wir das Engagement der vielen freiwilligen Helfer, die Menschen in Not unterstützen, anerkennen. Die Spenden sollen die jeweiligen Projekte fördern, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterstützen und deren erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft ermöglichen“, so Jürgen Harrer, Leiter Unternehmenskommunikation der Fraport AG. „Gleichzeitig bekennen wir uns als einer der größten Arbeitgeber in der Region einmal mehr zu unserer sozialen Verantwortung.“

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