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Kelkheim – Der liberale Publizist Ramin Peymani ist den Lesern der HESSEN DEPESCHE als pointierter Kommentator des Zeitgeschehens bekannt. Nun hat der Ex-Banker und frühere Büroleiter von Theo Zwanziger beim DFB, der sich kommunalpolitisch für die FDP im Main-Taunus-Kreis engagiert, ein neues Buch veröffentlicht. Darin setzt er sich gewohnt kritisch mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb und der Medienzunft auseinander. Der Band, zu dem der Berliner Historiker Jörg Baberowski ein Vorwort beigesteuert hat, ist unter dem Titel „Das Grauen“ im Juwelen-Verlag (www.juwelenverlag.de) erschienen. Wir haben uns mit Ramin Peymani unterhalten – über sein neues Buch, seine Kritik an den politischen Entwicklungen und auch darüber, wie der zunehmende Protest gegen das Establishment aus liberaler Sicht zu bewerten ist.

Tönisvorst – In wenigen Tagen erscheint im Juwelen-Verlag mit „Das Grauen“ ein neues Buch des Publizisten Ramin Peymani, der den Lesern der HESSEN DEPESCHE durch seine kritischen Kommentare zum Zeitgeschehen bestens bekannt ist. Bevor der Autor im Interview selbst zu Wort kommt, veröffentlichen wir ein Gespräch mit seiner Verlegerin Susanne Kablitz, in dem es nicht nur um den neuen Peymani-Band, sondern auch um weitere Buchprojekte des Verlags und grundsätzliche Themen wie Meinungsfreiheit, Political Correctness, Wohlfahrtsstaat, Migration und politische Standortfragen geht. Susanne Kablitz und ihr Juwelen-Verlag haben ein libertäres Profil. Mit Permissivität und einem allerweltsliberalen „Anything goes“ hat das allerdings wenig zu tun, wie HESSEN DEPESCHE in Erfahrung bringen konnte.

Rodgau – Ganz im Zeichen des Kampfes gegen „Rechtspopulismus“, ob nun im heimischen Hessen oder im fernen Amerika, stand der Neujahrsempfang der Rodgauer Sozialdemokraten am vergangenen Sonnabend. Als Hauptredner hatten die SPD-Granden um den Ortsvereinsvorsitzenden Jürgen Kaiser den für Europafragen zuständigen Staatsminister Michael Roth aus Wiesbaden anreisen lassen – und der sprach, offenbar noch ganz unter dem Eindruck der skandalträchtigen Höcke-Rede, auch gleich davon, dass man „Geschichtsklitterung und Hassbotschaften“ entschlossen entgegentreten müsse.

Rödermark – Neben wirtschaftlicher Nachhaltigkeit ist die innere Sicherheit ein großes Thema für Tobias Kruger, den Kandidaten der FDP zur Bürgermeisterwahl in Rödermark. Der mit 37 Jahren zweitjüngste Herausforderer von Amtsinhaber Roland Kern, der vor einiger Zeit noch das Parteibuch der CDU in der Tasche hatte, bezeichnet sich selbst als „Multi-Kulti-Kandidat“, da er neben der deutschen auch die schweizerische und die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Nichtsdestotrotz ist er ein scharfer Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel. HESSEN DEPESCHE hat Tobias Kruger befragt, mit welchen Standpunkten er es schaffen will, am 5. Februar 2017 als zweiter Liberaler nach Dr. Daniell Bastian (Seligenstadt) ein Rathaus im Kreis Offenbach zu erobern.

Rödermark – Der Christdemokrat Carsten Helfmann will den Grünen Roland Kern als Bürgermeister der Stadt Rödermark beerben. Derzeit amtiert der 43-jährige Bankkaufmann, Versicherungsfachwirt und Vater von zwei Kindern als Rathauschef der benachbarten Gemeinde Eppertshausen. Als neue Herausforderung betrachtet der Kandidat der CDU vor allem die Größe der Kommune: Rödermark hat rund 27.000 Einwohner und damit mehr als viermal so viel in Eppertshausen, der Rödermärker Haushalt hat ein Volumen von 70 Millionen Euro, der Eppertshausener ein Siebtel davon. Zu seinen Ambitionen erklärte Helfmann einmal: „Was im überschaubaren Eppertshausen geklappt hat, will ich jetzt in der großen Stadt versuchen“, so Helfmann zu seinen Ambitionen. HESSEN DEPESCHE hat bei ihm nachgefragt, was man darunter zu verstehen hat und wie seine kommunalpolitischen Vorstellungen für Rödermark aussehen.

Rödermark – Seit fast zwölf Jahren amtiert der Jurist Roland Kern als grüner Bürgermeister in Rödermark. Nun tritt er nochmal an – allerdings mit einer selbst auferlegten Begrenzung seiner Amtszeit von zwei Jahren. Politische Mitbewerber haben versucht, dies weidlich auszuschlachten und für ihre Zwecke zu nutzen. Mitunter war gar von einer Verlegenheitslösung der Grünen die Rede. Kern selbst hat freilich eine ganz andere Begründung für seinen Schritt. HESSEN DEPESCHE hat darüber mit Rödermarks Bürgermeister gesprochen, ihn gebeten, Bilanz zu ziehen und seine Vorstellungen für ein Zusammenleben in der Stadt zu präsentieren.

Frankfurt am Main – Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU) hat seine kürzlich aus der CDU ausgetretene Parlamentskollegin Erika Steinbach kritisiert. Steinbach hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laut Medienberichten vorgeworfen, mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 Rechtsbruch begangen zu haben. Dies hatte sie unter anderem als Grund für ihren Austritt aus der CDU nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft angegeben.

Rödermark – Samuel Diekmann ist nicht nur Mitglied der SPD, sondern auch Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion in der Rödermärker Stadtverordnetenversammlung. Dennoch präsentiert sich der 35-jährige Pastor einer freikirchlichen Gemeinde in Dietzenbach, Geschäftsführer der von ihm gegründeten Redneragentur „rent-a-pastor.com“ undverheiratete Vater von drei Kindern – seinem Amtsverständnis entsprechend – als „überparteilicher Kandidat“ für die Bürgermeisterwahl in Rödermark. HESSEN DEPESCHE hat mit Samuel Diekmann über seine kommunalpolitischen Vorstellungen gesprochen.

Budapest – Die ungarische Regierung plant noch im ersten Halbjahr 2017 eine Neuregelung der gesetzlichen Grundlagen für des NGOs, mit dem aus dem Ausland finanzierte Organisationen wie jene des Soros-Netzwerks nach russischem Vorbild an die Leine genommen und zur Offenlegung ihrer Ziele und Finanzierung verpflichtet werden sollen (https://www.hessen-depesche.de/politik/ungarische-regierung-will-gegen-soros-ngos-vorgehen.html).

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