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Wiesbaden – Der Erste Beigeordnete und Baudezernent der Gemeinde Hainburg, Alexander Böhn (CDU), gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge des langjährigen Bürgermeisters Bernhard Bessel (CDU), der nicht mehr zur Wahl antritt. Ob es Böhn bereits am 11. September schafft oder in die Stichwahl muss, ist indes vollkommen offen. Vor allem dem von den Grünen und der SPD unterstützten Kandidaten Cliff Hollmann wird ein Achtungserfolg zugetraut, während der Dritte im Bunde, der Parteilose Andreas Grosser, bei Beobachtern eher als Zählkandidat gehandelt wird. Die HESSEN DEPESCHE hat sich mit Alexander Böhn unterhalten – über seine Vorstellungen für die künftige Gestaltung der Kommunalpolitik in Hainburg, aber auch über die Kritik seiner beiden Gegenkandidaten.

Wiesbaden – Bei der Bürgermeisterwahl in Hainburg am 11. September 2016 geht neben dem amtierenden Ersten Beigeordneten der Gemeinde, Alexander Böhn (CDU), und dem parteiunabhängigen Kandidaten Andreas Grosser mit Cliff Hollmann auch der vormalige Fraktionssprecher der Grünen in der Hainburger Gemeindevertretung ins Rennen. Der Jurist und passionierte Hobby-Rockmusiker, der seit 15 Jahren Mitglied der Grünen ist, legt Wert darauf, als überparteilicher Bewerber angesehen zu werden, da er nicht nur von seiner eigenen Partei, sondern auch von SPD und Vertretern der „Bürger für Hainburg (BfH) unterstützt wird. Die HESSEN DEPESCHE hat sich mit Cliff Hollmann über seine Vorstellungen zur Gestaltung der Kommunalpolitik in Hainburg unterhalten.

Wiesbaden/Dresden – Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) hat nach Medienberichten über mehr als 50 im Ausland geschlossene „Kinder-Ehen“ in Sachsen (https://www.sachsen-depesche.de/politik/skandal-über-50-„kinder-ehen“-in-sachsen.html) Politik und Justiz aufgefordert, gegen die Anerkennung von Ehen zwischen erwachsenen Männern und minderjährigen Monaten vorzugehen.

Kelkheim – Gut zwei Wochen haben wir nun ohne großen Anschlag hinter uns gebracht. Nach einer Serie furchtbarer Attentate innerhalb weniger Tage ist trügerische Ruhe eingekehrt. Doch die Angst bleibt. Zu sehr ist auch dem Letzten klar geworden, dass selbst im kleinsten Nest hinter den Hecken gerade jetzt jemand darauf warten könnte, seinen IS-Befehl zu bekommen. Denn genau das ist die Nachricht der Attentäter: Niemand ist mehr sicher. Nirgends.

Kelkheim – Der Journalist und Kelkheimer FDP-Kommunalpolitiker Rahmin Peymani hat den Medien ein bewusstes Schüren antisemitischer Ressentiments im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Amokläufer von München vorgeworfen. „Ein junger Mann, der nachweislich Ali Davoud Sonboly hieß, wird konsequent als David S. bezeichnet, um den muslimischen Hintergrund zu verschleiern. Die Journalisten wissen, dass der Name David eher mit Israel assoziiert wird“, so Peymani am Mittwoch bei Facebook. Dieser „unterschwellige Antisemitismus vieler deutscher Medien“ mache ihn „wütend“, erklärte der Blogger und Autor des Buches „Spukschloss Deutschland“.

Erfurt – Die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König (Linke) hat die Äußerungen der Bundestagsfraktionschefin der Linken, Sarah Wagenknecht, nach dem Bombenanschlag von Ansbach scharf kritisiert. „Forderungen der Rechtspopulisten posaunen, ihnen damit den Weg bereiten, das alles als links darstellen. Dinge, die Sarah Wagenknecht kann“, so die Tochter des umstrittenen Jenaer Jugendpfarrers Lothar König am Dienstag auf Twitter.

Leipzig – In vielen deutschen Medien wird immer noch das Gerücht verbreitet, bei dem grauenhaften Macheten-Mord von Reutlingen habe es sich um eine Beziehungstat gehandelt. Der Täter, ein bereits polizeibekannter 21-jähriger syrischer Asylbewerber, sei mit seiner Lebensgefährtin, einer 45 Jahre alte Polin, am Sonntagnachmittag an deren Arbeitsplatz, einem Döner-Imbiss, in Streit geraten und habe sie dann mit einem Dönermesser, nicht mit einer Machete, niedergemetzelt.

München - Die Terrorwelle in Frankreich scheint auch Deutschland einzuholen. Der Vorfall in einem Regionalzug von Treuchtlingen nach Würzburg ähnelt der Tat in Nizza. Ein 17 jähriger Asylbewerber aus Afghanistan attackierte 20 bis 30 Reisende in diesem Zug mit einer Axt und einem Messer. Vier Fahrgäste hätten versucht die Übrigen zu schützen und wurden dabei schwer verletzt. Durch die Notbremse sei der Zug bei Würzburg Heidingsfeld  gestoppt worden und Spezialeinsatzkräfte hätten dann den Angreifer durch Schüsse abgewehrt, wobei der Angreifer getötet worden sei.

Magdeburg – Der AfD-Chef von Sachsen-Anhalt und designierte Landtagsvizepräsident André Poggenburg hat jeglichem Rassismus im Zusammenhang mit dem Migrationshintergrund deutscher Fußball-Nationalspieler eine klare Absage erteilt. Angesprochen auf Spieler wie Jerome Boateng, Mesut Özil oder Shkodran Mustafi erklärte Poggenburg gegenüber der Magdeburger „Volksstimme“: „Die AfD hat überhaupt kein Problem damit, wenn diese Sportler für uns spielen. Es kommt auf den sportlichen Erfolg an.“

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