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Hamburg – Endlich wieder ordentliche Zinsen für das Ersparte zu bekommen, ist der große Wunsch der allermeisten Deutschen. Das ergab eine Online-Umfrage der Exporo AG zum Thema „Was wünschen Sie sich 2020 für Ihre Geldanlage“, für die zu Jahresbeginn 1.000 Bundesbürger befragt wurden. Demnach wünschten sich 89,5 Prozent der Teilnehmer eine jährliche Verzinsung von mindestens zwei Prozent für ihre Ersparnisse. Knapp drei Viertel legten auch großen Wert auf die Sicherheit einer Geldanlage. 76,8 Prozent der Befragten nannten Immobilieninvestments eine sichere Geldanlage und erklärten sie zu einer guten Alternative zum zinslosen Sparbuch. Nur 26 Prozent hielten Investitionen in Immobilien für keine so gute Idee – sie glaubten möglicherweise, dass ihr Geld bei „Betongold“-Investitionen langfristig gebunden ist. Die Crowdinvesting-Profis der Hamburger Exporo AG sind vor sechs Jahren genau deshalb angetreten, um den Anlageprozess deutlich zu flexibilisieren und die Assetklasse Immobilien zu demokratisieren. Ihr erklärtes Ziel war es, auch Kleinanlegern ohne große Markterfahrung einen Einstieg in lukrative Immobilieninvestments zu ermöglichen.

Hamburg – Immobilien-Crowdinvesting ist für Anleger, die der Nullzins-Wüste entkommen und eine ebenso renditestarke wie sichere Anlageform suchen, längst kein Geheimtipp mehr. Doch worum handelt es sich dabei? Crowdinvesting ist eine spezielle Form des Crowdfunding. Der Begriff „Crowdfunding“ kommt aus dem Englischen und bezeichnet eine Schwarm- oder Gruppenfinanzierung („crowd“ steht für „Schwarm“, „funding“ für „Finanzierung“). Crowdfunding wird in der Wirtschaftswelt immer dann eingesetzt, wenn innovativen Unternehmen in der Gründungsphase oder zur Entwicklung bestimmter Produkte nicht genügend Kapital zur Verfügung steht. Im Zuge einer Crowdfunding-Kampagne stellen sie sich dann auf besonderen Online-Plattformen mit ihrer Geschäftsidee vor, um Crowdfunder für ihr Finanzierungsanliegen zu gewinnen.

Hamburg – Wenn Projektgesellschaften des Immobiliensektors ihren Kapitalbedarf aus verschiedenen Gründen nicht durch klassische Bankkredite decken wollen, müssen sie die benötigten Investitionsmittel auf anderem Wege einwerben. Immer häufiger bedienen sie sich spezieller Crowdinvesting-Plattformen, auf denen sich Kleinanleger zusammentun und mit ihrer gebündelten Finanzkraft in den Immobilienmarkt investieren. Das war bislang im Wesentlichen institutionellen Anlegern und reichen Privatinvestoren vorbehalten. Für die Bereitstellung von Kapital erhalten die Crowdinvesting-Anleger meist hohe Zinsen bei überraschend kurzen Laufzeiten.

Stuttgart – Gold gilt besonders in krisenhaften Zeiten mit weltwirtschaftlichen Risiken als „sicherer Hafen“. Weil es solche Krisenherde derzeit viele gibt, stieg der Preis des Edelmetalls Ende Juni auf über 1.400 US-Dollar je Feinunze und damit auf den höchsten Wert seit über sechs Jahren. Da die US-Notenbank Fed signalisiert hat, ihre Leitzinsen zu senken, und die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik in der Eurozone weiter lockern dürfte, hat der Nachteil von Gold, keine Zinsen oder Dividenden abzuwerfen, für Anleger an Bedeutung verloren. Wenn Zinsen weiter fallen, schlägt das immer positiv auf den Goldpreis durch. Daniel Briesemann, Edelmetallexperte bei der Commerzbank, erklärt das so: „Die Aussicht auf eine geldpolitische Wende der beiden großen Notenbanken ist der Hauptgrund für den Preisanstieg. Die Attraktivität von Anleihen ist so gefallen und dies macht Gold für Anleger interessanter.“ Niedrigere Zinsen sind grundsätzlich eine Belastung für Währungen. Selbst der US-Dollar ist zuletzt wegen der Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell unter Druck geraten. Der jüngste Anstieg des Goldpreises steht eindeutig im Zusammenhang mit den Kursverlusten des Dollar.

Frankfurt am Main - Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat in der Zeit von November bis Anfang Januar Führungskräfte von 400 Unternehmen zu ihrer Einstellung zu den großen finanz- und wirtschaftspolitischen Fragestellungen unserer Zeit befragt. Zwischen Dezember und Januar hat zudem das Magazin „Wirtschaftswoche“ 1500 Entscheider („selbstständige Unternehmer mit mindestens zehn Mitarbeitern“) zu diesen Themen befragt. Beide Umfragen zusammen betrachtet geben einen interessanten Einblick in die Köpfe der Unternehmer in Deutschland. Die Meinungsforscher wollten unter anderem wissen: Wie denken Top-Entscheider über die Eurorettung, die EZB-Zinspolitik, die Folgen des Brexits und die Migration? HESSEN DEPESCHE hat die Ergebnisse ausgewertet und stellt die relevanten Erkenntnisse vor.

Schwabhausen - Klaus Herb hat schon schlechtere Zeiten erlebt. Aber mit NorthCapital Kontor könnte er auf einem guten Weg sein. NorthCapital Kontor gilt als in die dänische NorthCapital ApS eingebettet. Als "Holding" firmiert das in Kopenhagen ansässige Mutterschiff um "CEO" Werner Schmidt und "COO" Ulf Mex. Thomas Münzel ist als Prokurist der NorthCapital Kontor zeichnungsberechtigt. Das gestiegene Anlegerinteresse an Sachwerten wie Edelmetallen, Rohstoffen, Immobilien und Raritäten spürt auch der Deutsche Sachwert- und Finanzverband e.V. aus Berlin, dem immer mehr Unternehmen beitreten. Von Deutschlands führendem Branchenverband für Sachwertanlagen versprechen sie sich eine wirkungsvolle Vertretung ihrer Interessen in der Öffentlichkeit, gerade auch gegenüber Politik und Medien.

München - Die jüngsten Verlautbarungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben bei vielen renditesuchenden Anlegern für blankes Entsetzen gesorgt, da die vermögensvernichtende Niedrigzinspolitik nicht etwa abgemildert, sondern sogar noch verschärft wird. Die EZB lindert damit zwar den Zinsdruck der südeuropäischen Schuldenstaaten, entwertet aber systematisch die Geldanlagen in den EU-Staaten mit hoher Sparquote. Gerade die deutschen Sparer unterliegen einem schleichenden Enteignungsprozess, weil sie für ihre Sparguthaben und Lebensversicherungen keinerlei Zinsen mehr erhalten.

Dresden – Wegen der EZB-Niedrigzinspolitik senken deutsche Banken den Guthabenzins auf den Girokonten ihrer Kunden immer weiter. Im Gegenzug werden für Dispokredit und Überziehungen Zinsen verlangt, die mitunter jenseits von Gut und Böse liegen. Im bundesweiten Durchschnitt liegt der Überziehungszins bei 10,25 %, andere Institute wie die Raiffeisenbank Trostberg-Traunreuth (Bayern) verlangen sogar bis zu 16 %. Hier lohnt sich der direkte Vergleich, denn die Deutsche Skatbank im Altenburger Land (Thüringen) beispielsweise berechnet ihren Kunden lediglich 4,49 % Zinsen für den Dispo. Wer also nicht unbedingt auf die Filiale vor Ort angewiesen ist, sollte sich über günstige Alternativen beraten lassen.