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Wiesbaden - Soziale Marktwirtschaft heißt im Wesentlichen Privatwirtschaft. Trotzdem beteiligen sich auf allen Ebenen immer wieder Gebietskörperschaften des Staates an bedeutenden Unternehmen: So ist etwa das Land Niedersachsen zu 20 Prozent an der Volkswagen AG beteiligt. Eine Zusammenarbeit, die sich bislang sowohl für das Bundesland als auch für den Automobilhersteller ausgezahlt haben dürfte.

Wiesbaden - Für Kaya Kinkel, energiepolitische Sprecherin der Grünen im Hessischen Landtag, kann Klimaschutz nur durch eine Energiewende garantiert werden, der konsequente Ausbau der Windenergie ist dafür ein wichtiger Faktor: Hierfür wurden mit dem aktuellen Beschluss der Regionalversammlung Südhessen in allen Teilen Hessens Regionalpläne aufgestellt, wodurch landesweit knapp zwei Prozent der Fläche als Windvorranggebiete auswiesen werden. Mit diesen Flächen kann potenziell 60 Prozent des in Hessen benötigten Stroms gewonnen werden, während die restlichen 98 Prozent des Landes vom Zubau mit Windenergieanlagen ausgenommen sind. „Wir müssen so schnell wie möglich die Produktion von CO2-intensivem Kohlestrom abbauen und durch Erneuerbare Energien ersetzen, damit wir eine Chance haben den Klimawandel zu stoppen. Auch in Hessen spielt die Windenergie dabei eine herausragende Rolle“, erklärt Kaya-Maria Kinkel (Jahrgang 1987).

München – Konstantin Strasser, "Solarkönig" von München, Kopf der Strasser Capital AG und Ideengeber für die MEP Werke GmbH ist voller Zuversicht für das Geschäftsjahr 2019. Man hat das Gesamtkonzept der MEP Werke im Nachklang einiger Kritik von Seiten einer Verbraucherschutzzentrale stark optimiert. Und die Solaranlagen-Vermietung zieht gut an.

Frankfurt am Main – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat seinen freiwilligen Umweltfonds für 2017 bis 2025 kurz vor Jahresfrist um drei Millionen Euro auf nunmehr fünf Millionen Euro aufgestockt. Die zusätzlichen Mittel sollen nach Angaben des Unternehmens für den Regionalpark RheinMain, umweltpädagogische Maßnahmen und verschiedene Natur- und Umweltschutzprogramme rund um Frankfurt am Main verwendet werden. „Als großes Unternehmen der Rhein-Main-Region trägt die Fraport AG eine gesellschaftliche Verantwortung, der wir sehr gerne nachkommen. Deshalb fördern wir traditionell, neben Sportvereinen und Kultureinrichtungen aller Art, mit dem Umweltfonds auch den Erhalt und Schutz von Umwelt und Natur“, so Fraport-Vorstandschef Stefan Schulte. „Mit der Aufstockung des Umweltfonds auf fünf Millionen Euro bekommt unser Engagement auch den notwendigen finanziellen Background.“