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Rosbach – Wie können Kita-Plätze für jedermann kostenlos angeboten werden? Über seine Ansicht zu diesem Thema informierte Engin Eroglu, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Hessen und Spitzenkandidat der Partei zur Bundestagswahl, den Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Rosbach im Wetteraukreis. Eroglu war als Experte des Projekts „KitaFrei“ geladen, das die FW mit einer Petition ins Leben gerufen haben.

Wiesbaden – In einer von der LINKEN auf die Tagesordnung gesetzten Debatte über die Rückführung eines abgelehnten Asylbewerbers aus dem Kosovo hat die ausländerpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Astrid Wallmann, am Donnerstag bekräftigt, dass die hessische Abschiebepraxis geltendem Recht entspreche und „in der Sache richtig“ sei. „Wer darauf verzichten wollte, ausreisepflichtige Ausländer zurückzuführen, gäbe jede Kontrolle darüber auf, wer nach Deutschland kommt und hier leben kann. Es ist unverantwortlich, wichtige Maßnahmen zur Rückführung Ausreisepflichtiger zu diskreditieren und die Legitimität abzusprechen“, so die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende.

Altenstadt – Die „Frankfurter Rundschau“ hat ihre Berichterstattung über den Autounfall des NPD-Kommunalpolitikers Stefan Jagsch korrigiert. Hatte die Zeitung zunächst berichtet, Jagsch sei nach seinem Verkehrsunfall in der Nähe seines Heimatortes Altenstadt (Wetteraukreis) am 16. März von zwei syrischen Flüchtlingen von einem Bustransport zur Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen per Erster Hilfe versorgt worden, heißt es nun, Jagsch sei nach seinem Unfall „offenbar nicht von zwei Flüchtlingen, sondern von einem syrischen Flüchtling und einem Busfahrer aus seinem Wagen geborgen worden“. Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Gießen habe dies nach Rücksprache mit dem betreffenden Busunternehmen gegenüber der FR bestätigt.

Wölfersheim – Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) wird 2016 erstmals seit über 30 Jahren nicht in ihrer früheren Hochburg Wölfersheim (Wetteraukreis) zur Kommunalwahl antreten. Die vom Verbot bedrohte rechte Partei, die seit 1981 ununterbrochen in der Gemeindevertretung des etwa 40 Kilometer nördlich von Frankfurt gelegenen Ortes sitzt, reichte zum Stichtag 28. Dezember 2015 keine Liste mehr ein, wie Gemeindewahlleiter Markus Herrmann mitteilte.