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Gelnhausen - Am 28. Mai 2019 hat der hessische Staatminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) das Umverteilungsprogramm Starke Heimat Hessen vorgestellt. Die SPD Main-Kinzig und die Bürgermeister der Kommunen im Main-Kinzig-Kreis beschweren sich jedoch über diese Maßnahme. Alle 29 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Main-Kinzig-Kreises haben eine Resolution gegen das Programm verabschiedet. Das Hilfsprogramm sei ein Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung. Laut Landrat Thorsten Stolz (SPD) würde das Programm für die Kommunen des Main-Kinzig-Kreises sogar in Summe ein Minus von 18,1 Mio. bedeuten. Die CDU im Main-Kinzig-Kreis behauptet hingegen, dass die Auszahlungen an die Kommunen im MKK höher wären als die Einzahlungen.

Gelnhausen - Auf die Erklärung der FDP-Kreistagsfraktion des Main-Kinzig-Kreises zum Planungsstand der Immobilie des früheren Gelnhäuser Kaufhauses Joh reagierten Landrat Thorsten Stolz (SPD), Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann und Horst Wanik, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Gelnhausen am 23.08.2019 in einer gemeinsamen Pressemitteilung recht überraschend schnell. Zu dieser als nichtssagend empfundenen Verlautbarung erklärt nun der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Kolja Saß, abschließend:

Gelnhausen - „Durch die neuesten Zahlen, die der Landrat nun dem HFA und der Öffentlichkeit präsentiert hat, sehen wir uns in unsere bisherige Meinung bestätigt“, stellt der FDP Kreisvorsitzende, Kolja Saß, fest und ergänzt ganz nüchtern: „Die Auskreisung Hanaus wird teuer und ist eine finanziell hoch risikoreiche Angelegenheit“. Landrat Thorsten Stolz (SPD) hatte u.a. 177 Stellen und ein Kostenvolumen von ca. 40 Mio. € benannt.

Hanau - In seiner Stellungnahme rund um eine mögliche Auskreisung der Stadt Hanau aus dem Main-Kinzig-Kreis hat Landrat Thorsten Stolz (SPD) erneut keine der grundlegenden Fragestellungen beantwortet. Die ausweichenden Erklärungen des Landrates machen deutlich, dass sich der Landkreis, wie von der FDP-Kreistagsfraktion befürchtet, bisher nicht um die für die Entscheidungsfindung fundamental wichtigen Fragen gekümmert hat. Die Ausführungen des Landrates haben rund um den HUXIT sogar weitere wichtige Fragen aufgeworfen.

Gelnhausen - Seit Jahren beschäftigen immer neue Problemfälle den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Main-Kinzig-Kreis. Insbesondere die Maßnahme, die Schülerbeförderung im Main-Kinzig-Kreis in den ÖPNV einzugliedern, hat viele neue Probleme geschaffen. Im Jahr 2016 gab es über viele Monate für die Schülerinnen und Schüler der Bahnhofssiedlung in Hasselroth kaum eine Möglichkeit mit dem Bus die Schule zu erreichen, da kurzfristig eine wichtige Haltestelle gestrichen wurde. Im Sommer des Jahres 2017 zeigten sich die unzähligen Schwierigkeiten, die Schülerinnen und Schüler mit normalen Linienbussen befördern zu wollen, am deutlichsten an der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster und der Brüder-Grimm-Schule in Steinau.

Langenselbold - Das Unternehmen ViaBus hat die Ausschreibung der Buslinie im Main-Kinzig-Kreis gewonnen und soll ab Juni 2018 übernehmen. ViaBus übernahm bereits im Dezember des Jahres 2017 im Kahlgrund drei Linien, ebenso einen weiteren Auftrag aus dem niedersächsischen Landkreis Diepholz, der ab August 2017 läuft. Auch die Langenselbolder Linien sind ein Teil des Linienbündels, dass das Unternehmen ViaBus nun übernehmen soll.

Hanau - Der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz, nannte unlängst den Abbau der Schulden, die Stärkung der Infrastruktur und die Unterstützung der Kommunen als Eckpfeiler seiner Haushaltspolitik. Die positive finanzielle Entwicklung des Kreises will der SPD-Politiker nutzen, um Altdefizite abzubauen und die Kommunen insbesondere bei der Bewältigung der Asylkrise finanziell zu unterstützen.

Ronneburg - Vor seinem Ausscheiden aus dem Amt hat Landrat Erich Pipa (SPD) bei einem Unternehmertreffen eine positive Bilanz der Wirtschaftspolitik im Main-Kinzig-Kreis gezogen. „Das kommt nicht von ungefähr und wird getragen von den Unternehmerinnen und Unternehmern, unterstützt durch die Infrastrukturpolitik des Kreises. Ich gebe offen zu, dass mich das Ergebnis heutestolz macht“, sagte Pipa in den Werkshallen der Firma Grasmück in Ronneburg, die Gastgeber für das Treffen war.

Gelnhausen – Die SPD landete am vergangenen Wahlsonntag einen fulminanten Doppelschlag: Nicht nur in Kassel zog ihr Kandidat Christian Geselle mit 56,6 Prozent schon in der ersten Runde locker an seinen Kontrahenten vorbei, auch bei der Landratswahl im Main-Kinzig-Kreis erreichte der Gelnhausener Bürgermeister Thorsten Stolz mit 57,9 Prozent schon im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit und wird damit Nachfolger seines sozialdemokratischen Parteifreundes Erich Pipa. In seiner Heimatstadt kam Stolz sogar auf 75,8 Prozent der Stimmen.