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Wiesbaden – Die Corona-Politik der Bundesregierung, die sich nach dem verstolperten Impfstart in der Verhängung eines Endlos-Lockdowns zu erschöpfen scheint, hat neue Kritik auf sich gezogen. Mit der Lockdown-Satire „Alles dichtmachen“ protestieren berühmte deutsche Schauspieler gegen den herrschenden Corona-Diskurs. Jan Josef Liefers, Nadja Uhl, Ulrich Tukur, Wotan Wilke Möhring, Ulrike Folkerts, Heike Makatsch, Richy Müller und Dutzende weitere Schauspieler nehmen die Corona-Maßnahmen und -Verbote der Bundesregierung mit böser Ironie aufs Korn. In satirischen Video-Statements erklären sie beispielsweise, warum sie die Nachbarskinder morgens um fünf Uhr für einen Corona-Test aus dem Bett holen und weshalb sie niemandem mehr die Tür öffnen. In seinem Video sagt Liefers, man dürfe „verantwortungslosen, menschenverachtenden Ärzten und Wissenschaftlern, die zu anderen Schlüssen kommen als die beratenden Experten unserer Regierung“, keine Bühne bieten. „Wir sollten einfach nur allem zustimmen und tun, was man uns sagt. Nur so kommen wir durch die Pandemie.“ Ulrich Tukur spricht sich dafür aus, die Supermärkte zu schließen. Denn wenn die Menschen verhungert seien, könne sich das Virus nicht mehr ausbreiten. Mit Blick auf die Corona-Horrormeldungen sagte Schauspieler Volker Bruch: „Ich will wieder mehr Angst haben. Denn ohne Angst habe ich Angst. Deshalb appelliere ich an unsere Regierung: Macht uns mehr Angst. Die Menschen im Land brauchen diese Angst jetzt. Liebe Regierung, lasst uns in dieser Lage nicht allein.“

Wiesbaden - Im Zusammenhang mit der Aufstellung des Teilplans Erneuerbare Energien (TPEE) Südhessen und der darin enthaltenen Festlegung der Windvorranggebiete erklärt René Rock, Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag: „Der Ausbau der Windkraft in Südhessen ist politisch hoch umstritten. Viele Bürger, betroffene Städte und Landkreise protestieren. Die grüne Regierungspräsidentin Lindscheid kommt nun, nachdem ihr erster Versuch einer Festlegung der Windvorrangflächen im Dezember in der Regionalversammlung gescheitert ist, durch die Hintertür mit neuen Tricks. Sie schlägt informell vor, den Entwurf aus dem Jahr 2016 unverändert zu beschließen und die übrigen Flächen entweder als „Weißflächen“ darzustellen, die später beplant werden sollen, oder lediglich die seit dem Entwurf 2016 veränderten Flächen erneut offenzulegen.“

Bad Homburg - Die Freien Demokraten erlebten zuletzt nicht nur bundes-, sondern auch kommunalpolitisch einen großen Aufschwung. Der FDP Hessen gelang es, Bürgermeister in Seligenstadt am Main (Dr. Daniell Bastian) und Gelnhausen (Daniel Chr. Glöckner) zu stellen. In Steinbach im Hochtaunus ist FDP-Hoffnungsträger Stefan Naas schon lange am Ruder, strebt 2018 in den Hessischen Landtag. Weshalb sollte es da einem Liberalen nicht gelingen, auch mal die Position eines Landrats für die FDP einzunehmen?

Rodgau - Jeder Mandatsträger der FDP ist Mitglied der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker. Am vergangenen Samstag trafen sich die Mitglieder zu ihrer Landesdelegiertenversammlung um ihren Vorstand neu zu wählen. Nach den Grußworten der kommunalen Spitzenverbände in Hessen lauschten die Kommunalpolitiker den Ausführungen des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag, Rene Rock.

Frankfurt am Main – Mit zufriedenem Blick zurück und "erstarkter Mannschaft" hat sich die FDP am 07. Oktober 2016 mit ihrer Fraktion für die zukünftige Arbeit in der Regionalversammlung Südhessen aufgestellt. So sehen das zumindest die Liberalen. René Rock, Mitglied des Hessischen Landtags und Vorsitzender des Kreisvorstands Offenbach-Land, wurde in der konstituierenden Sitzung einstimmig als Fraktionsvorsitzender bestätigt. Als stellv. Fraktionsvorsitzende wurden der Vorsitzende der FDP Hessen, Dr. Stefan Ruppert, der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch und der FDP-Bürgermeister von Steinbach Stefan Naas gewählt.