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Wiesbaden – Die Corona-Politik der Bundesregierung, die sich nach dem verstolperten Impfstart in der Verhängung eines Endlos-Lockdowns zu erschöpfen scheint, hat neue Kritik auf sich gezogen. Mit der Lockdown-Satire „Alles dichtmachen“ protestieren berühmte deutsche Schauspieler gegen den herrschenden Corona-Diskurs. Jan Josef Liefers, Nadja Uhl, Ulrich Tukur, Wotan Wilke Möhring, Ulrike Folkerts, Heike Makatsch, Richy Müller und Dutzende weitere Schauspieler nehmen die Corona-Maßnahmen und -Verbote der Bundesregierung mit böser Ironie aufs Korn. In satirischen Video-Statements erklären sie beispielsweise, warum sie die Nachbarskinder morgens um fünf Uhr für einen Corona-Test aus dem Bett holen und weshalb sie niemandem mehr die Tür öffnen. In seinem Video sagt Liefers, man dürfe „verantwortungslosen, menschenverachtenden Ärzten und Wissenschaftlern, die zu anderen Schlüssen kommen als die beratenden Experten unserer Regierung“, keine Bühne bieten. „Wir sollten einfach nur allem zustimmen und tun, was man uns sagt. Nur so kommen wir durch die Pandemie.“ Ulrich Tukur spricht sich dafür aus, die Supermärkte zu schließen. Denn wenn die Menschen verhungert seien, könne sich das Virus nicht mehr ausbreiten. Mit Blick auf die Corona-Horrormeldungen sagte Schauspieler Volker Bruch: „Ich will wieder mehr Angst haben. Denn ohne Angst habe ich Angst. Deshalb appelliere ich an unsere Regierung: Macht uns mehr Angst. Die Menschen im Land brauchen diese Angst jetzt. Liebe Regierung, lasst uns in dieser Lage nicht allein.“

Hanau - Im Alter von 86 Jahren ist am Dienstag der langjährige Hanauer Kommunalpolitiker Horst Bachmann verstorben. Der Sozialdemokrat war von 1967 bis 1972 ehrenamtlicher Beigeordneter der Gemeinde Wolfgang. Mitte 1972 wurde er zum hauptamtlichen Stadtrat in Großauheim gewählt und später zum ersten Stadtrat ernannt. Dieses Amt übte er bis zum Zusammenschluss der Hanauer Stadtteile im Zuge der Gebietsreform des Jahres 1974 aus. Von 2001 bis 2007 war Bachmann Mitglied des Ortsbeirates Großauheim/Wolfgang.

Ronneburg - Vor seinem Ausscheiden aus dem Amt hat Landrat Erich Pipa (SPD) bei einem Unternehmertreffen eine positive Bilanz der Wirtschaftspolitik im Main-Kinzig-Kreis gezogen. „Das kommt nicht von ungefähr und wird getragen von den Unternehmerinnen und Unternehmern, unterstützt durch die Infrastrukturpolitik des Kreises. Ich gebe offen zu, dass mich das Ergebnis heutestolz macht“, sagte Pipa in den Werkshallen der Firma Grasmück in Ronneburg, die Gastgeber für das Treffen war.