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Dresden - Eine brandneue INSA-Umfrage bestätigt offenbar die Position der WerteUnion in der Debatte um die Wahlkampfauftritte von Hans-Georg Maaßen für die CDU in Sachsen. Demnach haben auf die Frage „Haben Sie bei der Landtagswahl aufgrund des Einsatzes des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen die CDU gewählt?“ rund zwei Prozent der befragten sächsischen CDU-Wähler mit „Ja“ geantwortet. Laut INSA ist also davon auszugehen, dass die CDU ohne den Wahlkämpfer Hans-Georg Maaßen zwei Prozentpunkte weniger erzielt hätte.

Leipzig - Der Leipziger Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann (Jahrgang 1967) war vor seinem Engagement in der CDU eine Bahnradfahrlegende. Zweimal wurde Lehmann Olympiasieger. Mit ähnlichem Enthusiasmus setzt sich Jens Lehmann nun scheinbar auch beständig für seine Heimatregion Leipzig/Halle ein. Nun kann eine weitere Infrastrukturmaßnahme des Bundes Lehmanns politisches Revier weiter befördern. Die Agentur für Cybersicherheit kommt in die Region.

München/Pirna – Mit einer Umtauschaktion von Aktien der der Swiss Fintec Invest AG (ehemals wee.com AG) in Token des angekündigten ICOs, für die Cengiz Ehliz und Mirko Scheffler sogar mit einem Video werben (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/wee-und-mpm-group-ag-cengiz-ehliz-und-mirko-scheffler-bieten-seltsamen-umtausch-von-aktien-für-token-an.html), soll eine neue Stufe der „wee“-Rakete gezündet werden, die allerdings nach Ansicht von Kritikern eher wie ein Rohrkrepierer anmutet.

München - Der Paukenschlag, als in allen Nachrichtensendern das Statement des Verfassungsschutzpräsidenten Hans Georg Maaßen, Chef unseres höchsten Sicherheitsorgans sagte, dass er den Hetzjagdvorwurf in Chemnitz anzweifelte, schlug in der Welt unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein. Ein Video sei gezielt ins Netz gestellt und gestreut worden, um von dem Mord an einem Deutschen abzulenken.

Chemnitz - Immer noch schlagen die Wellen hoch. Die Ereignisse in Chemnitz haben tiefe Spuren hinterlassen, die Folgen sind noch lange nicht absehbar. Seit dem Tod eines 35-jährigen Familienvaters ist nichts mehr, wie es war. Doch statt zu beruhigen und zu versöhnen, ist es ausgerechnet die Bundesregierung, die fortwährend Öl ins Feuer gießt und den eskalierenden Konflikt immer weiter anheizt. Von der Kanzlerin über ihren Regierungssprecher bis hin zu den Ministern war keine einzige Wortmeldung dazu geeignet, die Lage zu entspannen. Ganz im Gegenteil. Und statt zu recherchieren, tobten sich auch Deutschlands Journalisten lieber in ihrem religionsgleich geführten “Kampf gegen rechts” aus, der längst ein Kampf gegen die Mitte der Gesellschaft ist. Gestützt auf die von der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft in aller Deutlichkeit widerlegte Behauptung eines einzelnen Journalisten, verurteilten Medien und Politik die angebliche Hetzjagd auf Migranten, ohne zu prüfen, ob es diese gegeben hatte. Stattdessen werden Tausende untadelige Demonstranten in Sippenhaft für mitlaufende Extremisten genommen – wogegen sich Politik und Medien bei linken Kundgebungen aufs Schärste verwahren. Zwar wurden in den Tagen danach Internetmeldungen retuschiert, das böse “H-Wort” aus den Headlines entfernt und aufhetzende Äußerungen relativiert, die ursprüngliche Falschmeldung hatte bis dahin beim breiten Publikum aber längst verfangen. Doch damit nicht genug: Der Spiegel erdreistet sich einmal mehr, Sachsen und mithin den Osten Deutschlands als neue Brut des Nationalsozialismus zu diffamieren.

Dresden - Mein Kanzleikollege hat ein anspruchsvolles Interesse: Die Napoleonischen Kriege. Unlängst fuhren wir von Leipzig nach Dresden und sahen aus der Ferne das Völkerschlachtdenkmal. So entspann sich eine Diskussion über die Aktualität der Befreiungskriege gegen die Napoleonische Fremdherrschaft.

Wiesbaden – Die Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann entstammt einer bekannten „CDU-Familie“. Ihr Vater Wilhelm amtierte von 1983 bis 1989 als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, ihr 2013 verstorbener Onkel Walter war zunächst hessischer Ministerpräsident, dann der erste Bundesumweltminister unter Helmut Kohl. Sie selbst hat schon früh die Entscheidung getroffen, sich ebenfalls für die CDU zu engagieren und gehörte zeitweise dem Bundesvorstand der Jungen Union (JU) an. Inzwischen ist die 1979 in Landau in der Pfalz geborene Diplom-Verwaltungswirtin, die seit 2009 dem Hessischen Landtag angehört, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, deren ausländerpolitische Sprecherin und Mitglied im Innenausschuss. HESSEN DEPESCHE hat sich mit Astrid Wallmann über Fragen der Asyl- und Zuwanderungspolitik sowie der inneren Sicherheit unterhalten.

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