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Seligenstadt – Die Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS) konnte in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum feiern. Vor gut zwei Monaten fand aus diesem Anlass ein großer Festakt in der Langener Stadthalle statt, bei dem der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen, Gerhard Grandke, die traditionsreiche Geschichte der SLS würdigte. Für Klaus Zoufal, der gemeinsam mit Jürgen Kuhn den Vorstand des Instituts bildet, gibt es aber auch aktuell einiges zu feiern. „Die Bilanzsumme beläuft sich auf 3,2 Milliarden Euro. Damit gehören wir zu den zehn größten der 50 Sparkassen in Hessen-Thüringen“, so der Chef der SLS, deren Jahresabschluss für 2014 einen Bilanzgewinn von fünf Millionen Euro ausweist.

Hainburg – Am Mittwoch konnten zahlreiche Besucher das von dem regional bekannten Künstler Andreas Kaufer-Moreth neugestaltete Altarkreuz in der Klosterkapelle St. Gabriel in Hainstadt bewundern. Kaufer-Moreth arbeitet vornehmlich mit Acryl, so auch bei dieser Arbeit, die allgemein auf positive Resonanz stieß. Selbst ein älterer Herr, pensionierter Oberstudienrat, der das Kreuz zunächst etwas skeptisch betrachtete, konnte sich am Ende damit anfreunden. „Ich bin normalerweise kein Freund moderner Kunst, aber Herr Kaufer-Moreth hat sich etwas dabei gedacht und das nach seinen Vorstellungen umgesetzt. Ich weiß, dass er sehr stark sozial engagiert ist und ein großes Herz hat für jene, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Deswegen habe ich kein Problem damit“, so der extra aus Offenbach angereiste frühere Latein- und Geschichtslehrer gegenüber der HESSEN DEPESCHE.

Seligenstadt – Die HESSEN DEPESCHE berichtete bereits mehrfach über die „Operation Zitadelle“, mit der eine der letzten Machtbastionen der CDU im Kreis Offenbach, die Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS), geschleift werden soll. Im Zentrum dieses Ränkespiels steht der Verwaltungsratsvorsitzende des Instituts, Frank Lortz (CDU), der im politischen Leben das nicht unbedeutende Amt des Vizepräsidenten des Hessischen Landtags bekleidet. Die beiden Vorstände der SLS, Klaus Zoufal und Jürgen Kuhn, nehmen eher die Rolle von Statisten ein, zumal sie stets darum bemüht waren, den Einfluss der Parteien auf ihr Haus zu begrenzen.

 

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