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Rodgau - „Das Gesundheitssystem in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Das haben wir hier in Rodgau vor einigen Tagen wieder einmal schmerzlich feststellen müssen“, so Martina Sertic, Ortsvorsitzende der Freien Demokraten in Rodgau. In Weiskirchen löste die Schließung der Arztpraxis von Dr. Marion Kindling-Rohracker große Bestürzung bei den Eltern aus.  „Für Familien war diese Nachricht ein enormer Schock, immerhin bleibt uns mit dieser Schließung nur ein Kinderarzt im gesamten Stadtgebiet.“ Für eine Stadt wie Rodgau, sei dies kaum ausreichend.

Rodgau - „Mit der Aufstellung des neuen Teams haben wir uns ein solides Fundament für die Zukunft gegeben“, erklärte der bisherige Parteichef und Erster Stadtrat der Stadt Rodgau, Michael Schüßler. Über zehn Jahre stand er an der Spitze des Rodgauer Ortsverbands. In dieser Zeit habe er schon viele höhen und Tiefen erlebt. Auf der gestrigen Mitgliederversammlung des Ortsverbands der Freien Demokraten in Rodgau stellte er sich nun nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. „Wir verstehen uns als eine dynamische und moderne Partei und möchten den Rodgauer Bürgern sowohl langjährige Erfahrung als auch neue Impulse bieten. Daher sind wir sehr erfreut über viele tatendurstige neue und vor allem junge Gesichter in unserer Reihe, die gewillt sind, sich in die Parteiarbeit einzubringen.“

Rodgau – Die Rodgauer FDP-Stadtverordnetenfraktion hat sich eigenes Bild von der Bebauungsfläche im Gebiet Rodgau-West gemacht. Mit dabei war auch die neue Vorsitzende des Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses, Martina Sertic (FDP), die ihren Fraktionskollegen die vorliegenden Entwürfe erläuterte. Sertic gab einen Überblick zur Urteilsfindung des Preisgerichts, das zur Vergabe des ersten Preises an die Planungsbüros „Prosa Architekten Gero Quasten“ (Darmstadt) und „Lehwald Landschaftsarchitekten“ (Dresden) führte.

Rodgau - Kaum überraschend war die ablehnende Stellungnahme der AfD-Fraktion im Rodgauer Stadtparlament zum Aufstellungsbeschluss über den Bebauungsplan „Mühlstraße Süd“ im Stadtteil Jügesheim. HESSEN DEPESCHE berichtete: https://www.hessen-depesche.de/regional/stadt-und-kreis-offenbach/rodgau-marlies-dassinger-afd-hat-ihre-theorien-über-baupolitik-der-rathausmehrheit.html.

Rodgau – Die Mitglieder des Rodgauer Ausschusses für Stadtplanung und Bau haben die FDP-Stadtverordnete Martina Sertic zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Neuwahl stand an, weil der bisherige Vorsitzende Peter Petrat (CDU) sein Stadtverordnetenmandat aus beruflichen Gründen zum 30. April niedergelegt hatte. Der in den Ausschuss nachgerückte Kandidat Max Breitenbach (CDU) unterlag Sertic, die die Mehrheit der „Rathaus-Kooperation“ (SPD, FDP, Grüne, Rodgauer Liste) hinter sich wusste.

Rodgau – Mit Heino Reckließ hat die FDP-Fraktion in der Rodgauer Stadtverordnetenversammlungen einen streitbaren Mann an ihrer Spitze, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er ein Mann des sozialliberalen Flügels ist und der Union skeptisch gegenübersteht. Im Gespräch mit HESSEN DEPESCHE sagt er sogar: „Es geht so weit, dass mich ein sehr geschätztes Parteimitglied des Öfteren nicht als sozialliberal sondern als einen liberalen Sozialisten bezeichnet. Ich sehe das als Auszeichnung.“ In diesem Bekenntnis schwingt natürlich eine gehörige Portion Polemik mit, so wie Reckließ auch sonst als jemand bekannt ist, der gerne mal kräftig austeilt – etwa gegen die örtliche AfD, in der sein früherer Parteifreund Dr. Robert Rankl den Ton angibt, aber auch gegen die CDU, der er vorwirft, dass sie sich mit Unterstützung der AfD Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung verschafft hat. Über diese Themen, aber natürlich auch über den Zuwachs aus den Reihen der Wählervereinigung ZmB für die Liberalen und andere interessante kommunalpolitische Fragen haben wir mit Heino Reckließ gesprochen.

Rodgau - Sicherlich als Narretei war ein Schnappschuss aus dem fastnachtlichen Rodgau dieser Tage gedacht, auf welchem sich Erster Stadtrat Michael Schüßler (FDP), Stadtverordnete Martina Sertic (FDP), Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) und SPD-Chef Ralf Kunert bunt kostümiert und gemeinsam ablichten ließen. Doch das Bild drückt womöglich auch die wahren Einflußsphären innerhalb des Rathauses aus.

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