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Dietzenbach - Ein massiver Mangel an Erzieher/-innen zeichnet sich aktuell nicht nur ab, sondern ist in fast allen kreisangehörigen Kommunen im Kreis Offenbach bereits eklatant. Die FDP Fraktion im Kreistag Offenbach fordert daher den Kreis Offenbach nachdrücklich dazu auf, schnellstmöglich attraktive neue Ausbildungskapazitäten (in Form einer staatlichen Fachschule) für Erzieher/-innen an einer zentralen Stelle im Kreis Offenbach zu realisieren.

Dietzenbach - Nächste Woche wird der Haushaltsentwurf des Kreises Offenbach für das Jahr 2019 beraten. Doch auch diesmal verdeutlicht der Entwurf, dass der Kreis, ebenso wie die meisten der in ihm zusammen geschlossenen Städte und Gemeinden, mit Haushaltsproblemen kämpfen muss und die politische Handlungsfähigkeit zunehmend eingeschränkt wird.

Dietzenbach - „Die Mühlheimer Fähre als Verbindung zwischen Dörnigheim und Mühlheim war nicht nur eine rege und täglich genutzte Verbindung zwischen zwei Kommunen und Kreisen für eine Vielzahl von Pendlern und nahebei wohnenden Menschen. Sie war darüber hinaus ein Kernstück der 190 Kilometer langen Rundroute im Regionalpark Rhein Main (https://www.regionalpark-rheinmain.de/portfolio-item/regionalpark-rundroute/) und somit ein kulturelles Aushängeschild für die gesamte Region.“, bemerkt Rudolf Schulz, Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion FREIE WÄHLER im Kreis Offenbach.

Dietzenbach - Inzwischen ist es üblich geworden, dass immer mehr Eltern ihre Kinder wie selbstverständlich mit dem Auto zur Schule bringen, obwohl der Fußweg, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel eine vernünftige Alternative bieten, um zur Schule zu kommen. Zum einen trauen Eltern ihren Kindern oftmals nicht mehr zu, auch kürzeste Wege alleine zu bewältigen. Zum anderen führt die Zeitknappheit der Eltern am Morgen zur oft einzigen Lösung, die Kinder direkt vor der Schule mit dem Auto abzusetzen. Insgesamt führt dieses Verhalten zu Unselbständigkeit und Bewegungsmangel. Weiterhin kommt es durch das überflüssige Parken und Rangieren im Bereich der Schule zu unnötigen Autokilometern, es beeinträchtigt die Sicht der Kinder und stellt somit eine Gefahr im Straßenverkehr dar.

Rodgau - Anlässlich ihrer Fraktionsklausur zum Baugebiet „Rodgau West“ sind sich die Liberalen einig, dass die im Verfahren befindlichen Bauvorhaben der Stadt ein Volumen erreicht haben, das keine weiteren Pläne in dieser Legislaturperiode zulässt. Ausgenommen hiervon sind der Bau von Kindergärten und Schulen. Zu der Mammutaufgabe „Rodgau West“ sind noch die Bauvorhaben  „H17“„J50“, „N39“, „D27“ und diverse Einzelbauten und Reparaturvorhaben zu bewältigen. „Die Stadt hat eine äußerst professionelle und ambitionierte Bauplanungsabteilung,“ so Martina Sertic (Bauausschussvorsitzende, FDP), „aber auch die besten Mitarbeiter können auf Dauer nicht überlastet werden und müssen auch mal Licht am Ende des Tunnels sehen.“ Nach Meinung der Liberalen muss die Planungsabteilung personell aufgestockt werden, um die vielen Vorhaben, insbesondere die Umsetzung von „Rodgau West“ zu koordinieren. Und genau da sehen die Liberalen den Knackpunkt im Personaletat der Stadt. Denn durch den zügigen Ausbau der Kitas müssen auch weitere Erzieherinnen eingestellt werden. Nach Berechnung der FDP, wird sich im Jahr 2019 die Zahl der Beschäftigten bei der Stadt Rodgau um mindestens 50 Mitarbeiter erhöhen. „Wir werden im Haushalt 2019/2020 an unsere Leistungsgrenzen stoßen,“ so der FDP Fraktionsvorsitzende Heino Reckließ. „Wir müssen eiserne Disziplin walten lassen und darauf achten, dass zusätzliche Aufgaben, die durch die Erreichung der Zahl von 50.000 Einwohnern auf die Stadt zukommen, nur dann übernommen werden, wenn dieses gesetzlich vorgeschrieben ist.“

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