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Offenbach am Main - Am 10. September 2017 wählen die Offenbacher ein neues Stadtoberhaupt. Eine mögliche Stichwahl findet am 24. September statt. Die Einreichungsfrist für die Wahlvorschläge endete am 3. Juli. Ihre Wahlantrittsunterlagen haben Peter Freier (CDU), Felix Schwenke (SPD), Peter Schneider (Grüne), Christin Thüne (AfD), Elke Kreiss (Linke), Muhsin Senol (FNO) und Helge Herget (Piraten) eingereicht. Über die endgültige Zulassung der Bewerber entscheidet der Wahlausschuss am 14. Juli. Nach den Oberbürgermeisterkandidaten Peter Schneider (Grüne), Felix Schwenke (SPD), Peter Freier (CDU) und Helge Herget (Piraten) hat uns auch Muhsin Senol vom Forum Neues Offenbach (FNO) ein Interview gegeben.

Rödermark – Der 26-jährige Politikstudent Jochen K. Roos wurde Anfang des Jahres zum Gründungsvorsitzenden des neu ins Leben gerufenen Rödermärker Ortsverbandes der AfD gewählt. Ihm stehen Manuel Wurm als Stellvertreter und Dr. Gert Köhlbrandt als Schatzmeister zur Seite. Roos erklärte nach seiner Wahl, er sehe die Aufgaben des Ortsverbandes darin, als Partei Präsenz vor Ort zu zeigen, um in Zukunft verstärkt auch kommunale Themen für die AfD aufzugreifen und interessierten Bürgern die Mitarbeit in der Partei zu ermöglichen.

Rodgau – Am Mittwoch, 2. März, lädt der Rodgauer DGB anlässlich der Kommunalwahl zu einer Podiumsdiskussion ins Sozialzentrum Nieder-Roden (Puiseauxplatz 3) ein. Wie Presseberichten zu entnehmen ist, sollen Vertreter der zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung antretenden Parteien und Wählergemeinschaften dort zu ausgewählten Themen Rede und Antwort stehen.

Hainburg – Der Ton zwischen SPD, Grünen und CDU in Hainburg wird in den letzten Tagen vor der Kommunalwahl zunehmend rauer. Nachdem die Sozialdemokraten Rudolf Kaller und Manfred Tilsner öffentlich das Wahlprogramm der Union kritisiert hatten (www.hessen-depesche.de/regional/spd-hainburg-manfred-tilsner-und-rudolf-kaller-irritiert-von-wahlkampfaussagen-der-cdu.html) und auch aus den Reihen der Grünen entsprechende Vorwürfe kamen, keilte der Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU, Jürgen Harrer, nun zurück und bezeichnete diese Kritik gegenüber der HESSEN DEPESCHE als „dünnes Wahlkampf-Geschwätz“.

Seligenstadt – Thomas FJ Lortz, Kreisvorsitzender der Jungen Union (JU) Offenbach-Land, gehört zu den größten Nachwuchshoffnungen der CDU in Seligenstadt und im Kreis Offenbach. Das „FJ“ könnte für den Franz-Josef stehen, da sein Vater, Landtagsvizepräsident Frank Lortz (CDU), ein Verehrer des früheren bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß ist. Aber auch eine eher familiennahe Variante zur Namensgebung wird kolportiert. Bei der Kommunalwahl am 06. März 2016 kandidiert Thomas FJ Lortz erneut für die Stadtverordnetenversammlung in Seligenstadt (Platz 14) sowie für den Kreistag des Landkreises Offenbach (Platz 10). HESSEN DEPESCHE hat mit ihm über die kommunalpolitischen Vorstellungen der CDU und der JU, die Auswirkungen der Asyl- und Flüchtlingskrise, die neue Konkurrenz von rechts in Form der AfD sowie über seine weiteren politischen Ambitionen gesprochen.

Hainburg – Als Erster Beigeordneter und Baudezernent von Hainburg ist der langjährige CDU-Kommunalpolitiker Alexander Böhn neben Bürgermeister Bernhard Bessel (CDU) einer der beiden Hauptamtlichen in der Gemeinde Hainburg. Böhn hat zahlreiche Bauvorhaben in die Wege geleitet und gilt als einer der überzeugtesten Verfechter des Rathaus-Neubaus, gegen den sich die örtliche SPD vehement wehrt. Auch der Ausbau der Kita-Infrastruktur sowie die Unterbringung von Asylbewerbern zählen mit zu den Aufgabenbereichen des Diplom-Ingenieurs.

Seligenstadt – Eine Facebook-Seite mit dem Namen „Wachsamer Nachbar Seligenstadt und Umgebung“ hat verschiedene Kommunalpolitik und Kirchenvertreter dazu veranlasst, vor dem Aufkommen einer „Bürgerwehr“ zu warnen. Die virtuelle Gruppe veröffentlicht regelmäßig Nachrichten über Diebstähle, Raubüberfälle und andere kriminelle Delikte in der Region, zumeist im Zusammenhang mit Asylbewerbern und Flüchtlingen. Die Initiatoren schreiben über ihre Beweggründe: „Wir schauen nicht weg! Die steigende Kriminalität in unserer Stadt hat uns veranlasst, diese Seite zu erstellen.“

Frankfurt am Main – Die Alternative für Deutschland (AfD) tritt in 20 Landkreisen (bis auf Werra-Meißner) und allen fünf kreisfreien Städten zu den hessischen Kommunalwahlen am 6. März an. Darüber hinaus wird die euro- und zuwanderungskritische Partei auch in den Kommunen Bensheim, Gießen, Bad Homburg, Oberursel, Fuldabrück, Bad Karlshafen, Neu-Isenburg, Dietzenbach, Rodgau, Dreieich, Heusenstamm und Volkmarsen auf dem Stimmzettel stehen.

Wiesbaden – Während sich die SPD-Spitzenkandidaten zu den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zieren, gemeinsam mit Vertretern der Alternative für Deutschland (AfD) bei Fernsehdiskussionen aufzutreten, hat Hessens SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser angekündigt, die AfD „stellen“ zu wollen. Dazu könnten auch Diskussionsrunden vor Ort „hilfreich“ sein. Eine generelle Diskursverweigerung gebe es demnach bei den Sozialdemokraten in Hessen nicht.

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