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Rom – Die Corona-Krise hat auch Italien weiterhin fest im Griff. Seit Februar 2020 zählten die Behörden des Landes rund 3,6 Millionen Ansteckungen mit Sars-CoV-2 und fast 110.000 Tote im Zusammenhang mit dem Virus. Gleichzeitig haben inzwischen mehr als zehn Prozent der knapp 60 Millionen Italiener eine erste Immunisierung bekommen. Zur Eindämmung der Pandemie hat die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi jetzt eine Quarantänepflicht bei Einreisen aus anderen EU-Ländern verhängt. Einreisen darf nur noch, wer vorher einen Corona-Test gemacht hat und sich nach der Ankunft fünf Tage lang in Quarantäne begibt. Gesundheitsminister Roberto Speranza hat eine entsprechende Anordnung unterzeichnet. Bislang reichte für Einreisende aus EU-Staaten das negative Ergebnis eines Covid-PCR-Tests. Draghi will mit den verschärften Einreiseregeln verhindern, dass in Corona-Zeitenviele Italiener Urlaub im Ausland machen. Italienische Hotelbetreiber hatten sich darüber beschwert, dass der Inlandstourismus großflächig zum Erliegen gekommen ist, weil in Italien seit vier Monaten ein weitgehendes Verbot besteht, die Heimatregion zu verlassen. Deshalb sei es nicht vertretbar, dass Italiener massenhaft Auslandsurlaube buchen, hieß es.

Triest - Gutes Essen ist etwas Feines. Was aus einem Zufall entstand und in den Auswirkungen der Corona-Pandemie seinen Ursprung hatte, wird nun unter dem Dach der Creamona-Gastronomiepartnerschaften vereinigt: Tom Rohrböck erwarb in den letzten 12 Monaten vor allem in Italien einige Beteiligungen an durch Inhaber geführten Cafébars und Restaurants.

Rom – Italien hat wieder einmal eine neue Regierung, aber dieses Mal ist es anders als sonst. Der neue Ministerpräsident Mario Draghi steht einer Regierung der „nationalen Einheit“ vor, die in beiden Parlamentskammern über eine große Mehrheit verfügt. Der frühere Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) kann sich auf eine breite Unterstützung von links bis rechts stützen. Neben der linkspopulistischen Fünf-Sterne-Bewegung und den Sozialdemokraten hat er die liberal-konservative Forza Italia von Silvio Berlusconi und die rechte Lega von Matteo Salvini ins Regierungsboot geholt, um Italien durch die Corona-Krise zu führen und mit möglichst breitem Konsens die vielen Hilfsmilliarden aus Brüssel zu verteilen. Die spanische Zeitung „La Vanguardia“ analysierte: „Dass sich das Gros der Parteien auf ungewohnte Weise hinter Draghi schart, liegt nicht allein an dessen Ansehen. Es hat auch viel damit zu tun, dass sich in Erwartung von 209 Milliarden Euro europäischer Hilfsgelder fast keine Partei zu weit weg von der Regierung positionieren will.“ Die Einheitsregierung von „Super Mario“, wie manche den glühenden EU-Befürworter in vorauseilender Bewunderung nennen, wird von fast allen Seiten mit Vorschusslorbeeren bedacht.

Bruneck - Während die Coronapendemie die Welt noch in Atem hält, erhoffen sich viele einen schönen Sommerurlaub. Doch in den Ferien 2021 locken eher die Urlaubsdestinationen am Mittelmeer, an der Adria oder in den Alpen, denn Fernreisen bleiben vorerst eher aus. So kann es gut sein, dass hessische Touristen bei ihrer Reise nach Italien nicht nur auf Pizza, Pasta und Cappuccino treffen, sondern auch auf ein ganz neues Phänomen: den Super Egg 3000.

Frankfurt am Main - Seit fünfundzwanzig Jahren versucht die Europäische Union mit zwei Grenzzäunen zu verhindern, dass illegale afrikanische Einwanderer über die Südspitze Spaniens nach Europa gelangen. Einer der Zäune steht nahe der Exklave Ceuta an der spanischen Landgrenze zu Marokko, von wo aus es noch ungefähr zwanzig Kilometer übers Wasser bis zum europäischen Festland sind. Anfangs scheiterte der Versuch der Grenzsicherung an einem viel zu kurz geratenen und bei weitem nicht ausreichend hohen Zaun.

Rom - Jetzt haben sie den Salat, die EU-Fetischisten, die Macron-Hörigen und die Polit-Lemminge, die sich ohne einen einzigen kritischen Gedanken an die Vision einer „starken EU“ klammerten, und die konstruktive Missgeburt immer noch bis zum letzten Blutstropfen verteidigen. Kein Wunder, immerhin wollen doch Tausende mittelmäßiger Beamten und unverfrorene Berufsschmarotzer bis zu ihrem endgültigen Dahinscheiden versorgt werden.

Rom - Am 4. März 2018 wird in Italien gewählt und viele erwarten einen Erdrutsch. Es kann durchaus sein, dass das Ergebnis zur Ohrfeige für Europa wird. Wie von vielen Italienern befürchtet, von noch mehr Bürgern erwartet und von der überwiegenden Anzahl Einheimischer im Mezzogiorno, Sizilien aber auch in Mittelitalien erhofft: Berlusconi mischt im Wahlkampf ordentlich mit, auch ohne Amt. Gestern zeigte er sich auf dem berühmten Markt in Palermo, dem Ballarò. Dort wurde er gefeiert wie ein Heilsbringer, wie einen auferstandenen Erlöser.

Bozen - Gerhard Schaller, Kopf der im oberfränkischen Marktredwitz firmierenden SENSUS Vermögen Gruppe, der auch die DERIVEST um Markus Fürst hinzu zu rechnen ist, erscheint schier rastlos. Während sich in Deutschland bereits eine vorweihnachtliche Ruhe einstellt, ist Gerd Schaller scheinbar auf Partnersuche für die italienische Expansion der SENSUS. Nun soll wohl auch die AlpenBank mit Sitz in Bozen und Innsbruck bei der Ausweitung der SENSUS Geschäfte gewonnen werden.

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