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Duisburg – Betongold ist das wahre Gold! Wenn Zeitungen mal wieder nicht wissen, wie sie ihre Seiten füllen sollen, zerren sie mit investigativem Habitus vermeintlich Geheimnisumwittertes ans Tageslicht. Wird der Fokus dabei auf die Immobilienbranche gerichtet, taucht nicht selten der Name des versierten Immobilieninvestors Henning Conle auf. Erst Anfang Mai dieses Jahres berichtete die „Rheinische Post“ von der „Phantomfamilie Conle“ und titelte: „Auf den Spuren eines Duisburger Milliardärs.“ Der Leser erfährt, dass die Conle Property Group GbR „Am Freischütz“ in Duisburg ansässig ist und der Generation nach Henning Conle gehört. Der sei besonders öffentlichkeitsscheu. Schon sein Vater und sein Onkel hätten mit ihren Immobiliengeschäften in Duisburg einen „zweifelhaften Ruf“ erlangt, behauptet das Blatt. Näheres ist aber nicht zu erfahren, weil der Artikelinhalt hinter einer Bezahlschranke versteckt ist.

Hamburg – Die Exporo AG, die Deutschlands erfolgreichste Plattform für Immobilien-Crowdinvesting betreibt, hat gar keine Probleme mit dem coronabedingten Trend zu immer mehr Homeoffice-Arbeit. Das innovative FinTech aus der Hamburger HafenCity machte die Digitalisierung ja förmlich zum Geschäftsmodell und erleichterte damit vielen den Einstieg in den renditestarken Immobilienmarkt. Bei digitalen Immobilieninvestments via Crowdinvesting entscheiden sich die Anleger – anders als bei Immobilienfonds – eigenständig für ganz konkrete Investitionsobjekte und bestimmen auch die Höhe des Anlagebetrages selbst. Sobald ausreichend private Investoren für ein Projekt gefunden sind, wird das Bauvorhaben realisiert. Danach wird das Objekt verkauft und jeder Geldgeber entsprechend seinem Anlagebetrag am Erlös beteiligt. Alternativ profitieren die Anleger für eine bestimmte Laufzeit von einer außerordentlich guten Festverzinsung. Über die Online-Plattform können sich die Anleger bequem per Mausklick ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen.

Hamburg – Bis zum Ausbruch des Coronavirus kannten die Haus- und Wohnungspreise in Hessen nur eine steile Richtung nach oben. Noch im Januar dieses Jahres war kein Ende des Immobilienbooms in Sicht, wie eine Trendmeldung der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) zeigte. „Nicht nur der Preisanstieg bleibt weiterhin ungebrochen. Die Nachfrage nach Grundstücken, Wohnungen und Häusern in Hessen kennt ebenso nach oben keine Grenzen“, kommentierte das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation die Zahlen für 2019. Als Hauptursache für die immer noch steigenden Immobilieninvestitionen gilt die anhaltende Niedrigzinspolitik der Zentralbanken. „Betongold“ ist angesichts der Zinslage fast die einzige Anlageform, die noch ordentliche Renditen verspricht.

Hamburg – Im Jahr 2014 gründeten die internet-affinen Immobilienexperten Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen die Exporo AG, um mit einer eigenen Online-Plattform das Immobilien-Crowdinvesting zu popularisieren. Die Idee war, kapitalsuchende Projektgesellschaften und anlagesuchende Investoren zusammenzuführen und so eine Win-win-Situation zu schaffen. In der Vergangenheit hatten meist nur institutionelle Investoren und reiche Privatpersonen Zugang zu renditestarken Immobilienanlagen. Einem demokratischen Impuls folgend wollten die vier Startup-Gründer den Immobilienmarkt durch niedrige Mindestsummen für Mikroinvestoren öffnen. Ihr Motto: „Einfach und direkt in Immobilien investieren.“

Hamburg – Wenn Projektgesellschaften des Immobiliensektors ihren Kapitalbedarf aus verschiedenen Gründen nicht durch klassische Bankkredite decken wollen, müssen sie die benötigten Investitionsmittel auf anderem Wege einwerben. Immer häufiger bedienen sie sich spezieller Crowdinvesting-Plattformen, auf denen sich Kleinanleger zusammentun und mit ihrer gebündelten Finanzkraft in den Immobilienmarkt investieren. Das war bislang im Wesentlichen institutionellen Anlegern und reichen Privatinvestoren vorbehalten. Für die Bereitstellung von Kapital erhalten die Crowdinvesting-Anleger meist hohe Zinsen bei überraschend kurzen Laufzeiten.

Hamburg – Simon Brunke, Julian Oertzen und Dr. Björn Maronde bilden der Vorstand der Hamburger Exporo AG. Das Crowdfunding als Finanzierungsform unterschiedlicher gewerblicher und nichtgewerblicher Gemeinschaftsprojekte ist in aller Munde. Findige FinTech-Firmen haben längst auch die Vermögensverwaltung und das Investieren in renditeträchtige Immobilien digitalisiert. Deutschlands größte Plattform für derartige digitale Immobilieninvestments betreibt die in Hamburg beheimatete Exporo AG. Das Crowdinvesting – der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammen – zielt hier auf gemeinschaftliche Immobilieninvestitionen. Das Neue und irgendwie auch Demokratische an dieser Anlageform ist, dass man schon mit kleinen Beträgen in den Immobilienmarkt einsteigen und damit seine Investmentstrategie breit aufstellen kann. Die Schwarmfinanzierer aus Norddeutschland schreiben: „Anleger können einfach und direkt schon ab einer Summe von 500 Euro in professionelle Immobilien ihrer Wahl investieren und so ihr eigenes digitales Immobilien-Portfolio aufbauen, während sie von Renditen von bis zu sechs Prozent jährlich profitieren.“ Damit verschafft die Exporo AG Kleinanlegern Zugang zu einem Anlagesegment, das noch in der jüngeren Vergangenheit ausschließlich großen Privatanlegern und institutionellen Investoren vorbehalten war. Jetzt können sich Mikroinvestoren schon für ein paar Hundert Euro an einträglichen Immobilienprojekten beteiligen, ohne aber die typischen Aufwendungen und Probleme eines Immobilienbesitzers an der Backe zu haben.

Bad Homburg vor der Höhe – Im Markt für außerbörsliches Eigen- und privates Beteiligungskapital gibt es immer viel Bewegung. Das liegt auch an den auf diese Beteiligungsform spezialisierten Private-Equity-Gesellschaften, von denen viele wie Pilze aus dem Boden schießen, ohne sich dauerhaft auf dem Markt etablieren zu können. Privates Beteiligungskapital in Anspruch nehmende Unternehmen sind aber auf die Verlässlichkeit und Kompetenz der Kapitalbeteiligungsgesellschaften angewiesen, um solide planen und seriös rechnen zu können. Private Equity wird zu den sogenannten alternativen Anlageklassen gezählt, die das Ziel verfolgen, Vermögen stärker zu diversifizieren, die Verlustwahrscheinlichkeit zu reduzieren und das Risiko-Rendite-Profil zu verbessern. Private Equity bedeutet im Gegensatz zu Public Equity nichts anderes als Eigenkapitalinvestitionen in nicht börsennotierte, meist mittelständische Unternehmen oder auch in junge Unternehmen, die Risikokapital (Venture Capital) benötigen. Private Equity steht für eine unternehmerisch geprägte Anlageklasse, die in ihren firmenbezogenen Investitionsentscheidungen dem Tagesgeschäft vieler Unternehmer nahekommt.

Offenbach am Main - Der jüngst im Rathaus vorgestellte Immobilienmarktbericht für das Jahr 2015 belegt die weiter gestiegene Attraktivität des Offenbacher Immobilienmarktes. So wurden im letzten Jahr 1.451 Verträge über Immobilienverkäufe abgeschlossen. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von etwa 20 Prozent. Mit 73 Prozent wechselten am häufigsten Wohnungen den Eigentümer.