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Wiesbaden - Die Hauptgeschäftsführerin der IHK Wiesbaden, Sabine Meder, hat im IHK Magazin „Hessische Wirtschaft“ die Corona-Politik der Bundesregierung kritisiert. Man könne im Kampf gegen Corona „nicht nur auf den nächsten Lockdown und immer wieder neue Verschärfungen setzen“, so die Wirtschaftsfunktionärin wörtlich. Es sei schon längst 5 nach 12 für die „verlorene Generation“ von Schülern, die nicht in die Schule dürften, für zahlreiche Unternehmer am Rande der Pleite und Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verloren hätten oder seit Monaten in Kurzarbeit seien.

Offenbach am Main – Klimaschutz, Flüchtlinge, Personalien der SPD und der Brexit sind die Themen, um die sich seit einiger Zeit die öffentliche Diskussion in Deutschland fast allein dreht. Dabei kommen Wirtschaftsthemen zu kurz, glauben die hessischen Freidemokraten. René Rock (Jahrgang 1967), Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, kommunalpolitischer Sprecher und Oliver Stirböck, digitalpolitischer Sprecher, haben sich am 16. August 2019 zu einem politischen Gespräch mit der Geschäftsführung der IHK Offenbach am Main getroffen.

Obertshausen – Der Obertshausener CDU-Politiker Björn Simon tritt zur Bundestagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 185 (Offenbach) an, zu dem neben der Stadt Offenbach die Kreiskommunen Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Heusenstamm, Langen, Mühlheim, Neu-Isenburg und Obertshausen gehören. Simon bewirbt sich damit um die Nachfolge von Peter Wichtel (CDU), der nach zwei Wahlperioden nicht mehr kandidiert. Erfahrungen konnte Simon bereits als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wichtels Berliner Bundestagsbüro sammeln – nun will der 36-jährige Politologe selbst ein Mandat im Bundestag ergattern. HESSEN DEPESCHE hat mit dem ambitionierten Wirtschafts- und Verkehrspolitiker über seine Vorstellungen gesprochen.

Offenbach am Main - Der Gewerbeverein Treffpunkt Offenbach e.V. lässt kaum ein gutes Haar an den Plänen der „Tansania“-Koalitionäre von CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern zum Umbau des Marktplatzes. Der Gewerbevereinsvorsitzende Stefan Becker erklärte: „Der Umbau soll die Innenstadt stärken. Ich frage mich, wie das gelingen soll, wenn die Interessen des Einzelhandels in der Politik kein Gehör finden. Wir haben uns für den Erhalt der Haltestelle auf Höhe der Schwanenapotheke eingesetzt, weil wir fest davon überzeugt sind, dass hier ein Treffpunkt für möglichst viele Menschen erhalten bleiben sollte.“

Hannover – Eine Studie des Instituts für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis im Auftrag des Hotelverbandes Deutschland (IHA) hat kürzlich herausgefunden, dass 25,2 Prozent – also ein Viertel – aller Hotelbuchungen inzwischen übers Internet getätigt werden (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/ein-viertel-der-hotelübernachtungen-in-deutschland-wird-online-gebucht.html). Für touristische Betriebe und Hotels empfiehlt sich daher eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema.

Gießen - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Gießen-Friedberg will in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen am 22. Mai einen „Steuerkongress“ abhalten. Dazu eingeladen hat sie Vertreter aller relevanten Parteien – darunter den AfD-Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen. Wegen der Teilnahme des früheren Professors für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Hochschule Kehl prüft die Universität Gießen, ob sie die Veranstaltung in der Uni-Aula absagen kann und soll.

Wiesbaden - Erfreut hat René Rock, MdL und Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, die Informationen aus Berlin aufgenommen, dass Union und SPD im Bundestagsausschuss für Verkehr an einem Strang ziehen. "Sie haben gute Aussicht auf Erfolg, dass der achtspurige Ausbau der A3 vom Offenbacher Kreuz bis zur Anschlussstelle Hanau in die höchste Kategorie (Vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung) des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 eingeordnet wird. Wenn der Bundestag dann im November darüber abstimmt, kann mit den Planungen begonnen werden.", äußert sich René Rock gegenüber HESSEN DEPESCHE.

Köln – Die Deutsche Lufthansa AG und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben in dieser Woche die Schichtungsempfehlung des ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) angenommen. Zuvor hatten die Tarifpartner knapp ein halbes Jahr über alle offenen Tarifverträge sowie zahlreiche weitere Punkte verhandelt. Mit der nun gefundenen Einigung kann sowohl die Konzernleitung als auch die Gewerkschaft gut leben.

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