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Wiesbaden – Die Corona-Politik der Bundesregierung, die sich nach dem verstolperten Impfstart in der Verhängung eines Endlos-Lockdowns zu erschöpfen scheint, hat neue Kritik auf sich gezogen. Mit der Lockdown-Satire „Alles dichtmachen“ protestieren berühmte deutsche Schauspieler gegen den herrschenden Corona-Diskurs. Jan Josef Liefers, Nadja Uhl, Ulrich Tukur, Wotan Wilke Möhring, Ulrike Folkerts, Heike Makatsch, Richy Müller und Dutzende weitere Schauspieler nehmen die Corona-Maßnahmen und -Verbote der Bundesregierung mit böser Ironie aufs Korn. In satirischen Video-Statements erklären sie beispielsweise, warum sie die Nachbarskinder morgens um fünf Uhr für einen Corona-Test aus dem Bett holen und weshalb sie niemandem mehr die Tür öffnen. In seinem Video sagt Liefers, man dürfe „verantwortungslosen, menschenverachtenden Ärzten und Wissenschaftlern, die zu anderen Schlüssen kommen als die beratenden Experten unserer Regierung“, keine Bühne bieten. „Wir sollten einfach nur allem zustimmen und tun, was man uns sagt. Nur so kommen wir durch die Pandemie.“ Ulrich Tukur spricht sich dafür aus, die Supermärkte zu schließen. Denn wenn die Menschen verhungert seien, könne sich das Virus nicht mehr ausbreiten. Mit Blick auf die Corona-Horrormeldungen sagte Schauspieler Volker Bruch: „Ich will wieder mehr Angst haben. Denn ohne Angst habe ich Angst. Deshalb appelliere ich an unsere Regierung: Macht uns mehr Angst. Die Menschen im Land brauchen diese Angst jetzt. Liebe Regierung, lasst uns in dieser Lage nicht allein.“

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will schnell mit Hilfe eines Gesetzes dafür sorgen, dass die Energiekonzerne zeitlich nahezu unbegrenzt für die Abriss- und Entsorgungskosten der Kernkraftwerke geradestehen müssen. Mit einer zügigen Gesetzgebung soll verhindert werden, dass es Konzernen wie E.on möglich ist, sich durch Umstrukturierung vor den Kosten zu drücken.