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Wölfersheim – Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) wird 2016 erstmals seit über 30 Jahren nicht in ihrer früheren Hochburg Wölfersheim (Wetteraukreis) zur Kommunalwahl antreten. Die vom Verbot bedrohte rechte Partei, die seit 1981 ununterbrochen in der Gemeindevertretung des etwa 40 Kilometer nördlich von Frankfurt gelegenen Ortes sitzt, reichte zum Stichtag 28. Dezember 2015 keine Liste mehr ein, wie Gemeindewahlleiter Markus Herrmann mitteilte.

Frankfurt am Main – Die Übernahme von 14 regionalen Flughäfen durch die Frankfurter Fraport AG mit ihrem griechischen Konsortiumspartner Copelouzos Group sorgt in Hellas vor allem im Lager der politischen Linken und in Gewerkschaftskreisen für Verärgerung. Das böse Wort vom „Ausverkauf“ macht die Runde, von bevorstehenden Entlassungen ist die Rede, und manch einfacher griechischer Arbeiter wird sich womöglich denken: „Erst oktroyiert uns die deutsche Kanzlerin ein Spardiktat, nun kommen ihre Wirtschaftsbosse und bedienen sich.“

Frankfurt am Main – Gemeinsam mit der griechischen Copelouzos Group hat die Fraport AG in Athen einen Vertrag zur Übernahme von 14 regionalen Flughäfen unterzeichnet. Demnach soll der griechische Staat zwar weiterhin offizieller Eigentümer bleiben, ab 2016 sollen die Einnahmen jedoch für 40 Jahre in die Kassen des deutsch-griechischen Konsortiums fließen, an dem Fraport nach eigenen Angaben „eine deutliche Mehrheit“ halten wird.

Frankfurt am Main – Um die Forderungen der Gläubiger zu erfüllen, ist der griechische Staat dazu angehalten, seine öffentliche Infrastruktur zu privatisieren. Davon will auch die Frankfurter Fraport AG profitieren, die am Montag gemeinsam mit ihrem griechischen Partner, der Copelouzos Group, einen über 40 Jahre laufenden Vertrag zur Übernahme von 14 regionalen Flughäfen in Griechenland unterzeichnet hat. Die Übergabe ist für den Herbst 2016 geplant. Laut Vertrag bleibt der griechische Staat über den gesamten Zeitraum Eigentümer der Flughäfen. Bei dem Geschäft handelt es sich um das erste große Privatisierungsvorhaben der Regierung von Alexis Tsipras (Syriza).

Frankfurt am Main – Die 2003 in Frankfurt gegründete Organisation Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) leistet international logistische Nothilfe für Bedürftige in Krisengebieten, vorwiegend durch die Bereitstellung und Koordination von Flugkapazitäten. So transportieren die hauptsächlich ehrenamtlichen Helfer beispielsweise Medikamente und andere Hilfsgüter in Armutsregionen, leisten Katastrophenhilfe oder begleiten erkrankte Kinder bei ihrer Reise in westliche Staaten zu lebensnotwendigen Operationen. Finanziert werden die Projekte von Privatleuten und Wirtschaftsunternehmen.

Frankfurt am Main/Raunheim – Die Fraport AG und die Anne-Frank-Schule Raunheim haben am Dienstag eine Kooperationsvereinbarung über eine gegenseitige Betriebs- und Lernpartnerschaft geschlossen. Ziel soll es sein, den Schülern einen frühzeitigen, auch praktischen Einblick in die Berufswelt zu verschaffen und ihnen damit bessere Chancen auf Praktika und Arbeitsplätze zu ermöglichen.

Frankfurt am Main – Ab sofort verbindet eine Direktverbindung die Mainmetropole Frankfurt mit der Feriendestination Ras Al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der neuerdings sehr beliebte Badeort am Persischen Golf wird wöchentlich jeweils sonntags mit einem Charterflug des Reiseveranstalters FTI angesteuert (SunExpress). Der Erstflug der Boeing 737-800 startete am Sonntag um 20:30 Uhr vom Frankfurter Flughafen. Vor dem Abflug zerschnitten Heidi Anhäusser, FTI-Verkaufsleiterin Mitte, und Susanne D. Schick, bei der Fraport AG zuständig für den touristischen Vertrieb, das traditionelle Band als symbolische Eröffnung der Flugstrecke.

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